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Ägypten wird deutscher Wasserstoffpartner, Uniper zapft Liquiditätsreserven an, Baugenehmigungen in Deutschland sinken
Wirtschaftsperspektiven in der Kalenderwoche 29, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT

Ägypten wird deutscher Wasserstoff-Partner: Der Petersberger Klimadialog wurde dieses Jahr von Deutschland und Ägypten veranstaltet. Ägypten richtet dieses Jahr die Weltklimakonferenz aus. Den Bestrebungen Ägyptens, ein Knotenpunkt für erneuerbare Energien zu werden kam eine Vereinbarung zwischen Kanzler Scholz und dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi bei der Veranstaltung entgegen, in der eine enge Zusammenarbeit auf dem Sektor der Wasserstoffenergie vereinbart wurde. Deutschland und Ägypten sollen demnach gemeinsam Projekte entwickeln, deren Details noch besprochen werden. „Den Wasserstoff, den wir dazu brauchen, werden wir zu einem Teil selber produzieren, aber zu einem sehr großen Teil aus anderen Ländern importieren“, so der Kanzler. zdf.de

Kriselnder Gasversorger – Uniper zapft Liquiditätsreserven an: Der Zwei-Milliarden-Kreditrahmen bei der Kfw-Bank wird momentan von Uniper ausgeschöpft. Die Maßnahme war nötig geworden, weil es bei der Gasversorgung aus Russland Unterbrechungen gab. Wie lange die Gelder reichen, hängt einem Uniper-Sprecher zufolge von der weiteren Entwicklung des Gasmarktes ab. Eine Unterstützung der Bundesregierung scheint damit immer unausweichlicher. Uniper will neben der Ausweitung des Kreditrahmens bei der Kfw eine Beteiligung des des Staates erreichen. spiegel.de

Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland gesunken: Die Baugenehmigungen von Wohnungen in Deutschland sind im Zeitraum von Januar bis Mai im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent gesunken. Insgesamt wurden 155.347 Baugenehmigungen erteilt. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Zum einen sorgt der Fachkräftemangel für zu wenig Mitarbeiter auf den Baustellen, zum anderen besteht zu geringe Versorgung mit Baustoffen. Die Preise für den Immobilienerwerb steigen dadurch, höhere Zinsen bei den Finanzierungen haben einen ähnlichen Effekt. Während es bei den Zulassungen für Zweifamilienhäuser ein Plus von 2,1 Prozent gab und bei den Mehrfamilienhäusern ein Plus von 9,1 Prozent, sinken sie bei Einfamilienhäusern deutlich um 17,8 Prozent. spiegel.de

Özdemir will Ackerstilllegungen überdenken: In Anbetracht der durch den ukrainischen Krieg verursachten Lieferschwierigkeiten beim Weizen will Landwirtschafsminister Cem Özdemir die Ackerstillegungen überdenken. In der EU ist vereinbart, dass ab 2023 vier Prozent der landwirtschaftlichen Fläche nicht mehr bewirtschaftet werden sollen, um die Vielfalt von Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Der Weizenmangel hat in vielen Ländern Afrikas eine Hungersnot ausgelöst. Özdemir ist nun bereit, die Stillegungen temporär auszusetzen, er will aber auch mit den Bauern und ihren Funktionären darüber sprechen, dass die hiesige Landwirtschaft nicht zur Abholzung in anderen Teilen der Welt führen solle: „Da reden wir dann mal darüber, dass Soja in Brasilien angebaut wird, das hier dann verfüttert wird“, sagte der Agrarminister. tagesschau.de

Trotz des Ukraine-Kriegs – EU bleibt weltweit größter Importeur von russischem Öl: Große Teile der EU sind weiterhin von Öl-Lieferungen aus Russland abhängig. Zwar verkauft Russland auch beträchtliche Öl-Mengen an Indien und China, die EU sei aber im Juni für 51 Prozent der Öl-Exporte aus Russland verantwortlich gewesen, China für 25 Prozent und Indien lediglich für 4 Prozent. Andere G7- und Nato-Länder seien für 9 Prozent verantwortlich gewesen. Damit wird Berichten widersprochen, nachdem vor allem der russischen Export nach Indien und China ein großes Problem darstelle. tagesspiegel.de

Bankenumfrage – Kreditnehmer müssen sich auf schärfere Bedingungen einstellen: In Verbindung mit den Risiken des Ukraine-Kriegs und der anstehenden Zinsanhebung der EZB müssen sich Unternehmen auf schärfe Bedingungen einstellen. Das geht aus einer Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) unter 153 Banken hervor. Die Finanzinstitute haben ihre internen Richtlinien für die Kreditvergabe an Unternehmen bereits beträchtlich verschärft. spiegel.de

RAT UND TAT

DGB fordert besseren Schutz für Arbeitnehmer: In Anbetracht der momentanen Hitzewelle in weiten Teilen Deutschlands fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund einen besseren Schutz bishin zu einem Hitzefrei für Arbeitnehmer und weist auf das gestiegene Gesundheitsrisiko hin. Auch die SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt forderte Maßnahmen bei großer Hitze: „Dazu gehört, zum einen die Arbeitszeiten- und den Arbeitsort flexibel der Witterung anzupassen und ausreichend Pausen zu ermöglichen – zum anderen aber auch zu prüfen, ob die eine oder andere Arbeit verschoben werden kann.“ Gemeinsam mit Betriebsrätinnen und Betriebsräten sollten klare Absprachen getroffen und umgesetzt werden. t-online.de

Verkehrsunternehmen schlagen 69-Euro-Fahrschein ab September vor: Nach dem großen Erfolg des Neun-Euro-Tickets wird nun darüber spekuliert, wie es im September nach Ablauf des Tickets weitergehen soll. Die Verkehrsunternehmen haben nun ein dauerhaftes und bundesweit geltendes 69-Euro-Ticket pro Monat vorgeschlagen. Das Verkehrsministerium hat zurückhaltend auf diesen Vorschlag reagiert. tagesspiegel.de

Amazon will keine Daten von Verkäufern mehr auswerten: Durch die Auswertung von Daten der Verkäufer hat sich Amazon bisher einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Händlern des Marktplatzes verschafft. Auf Druck der EU-Kommission hat sich Amazon nun dazu verpflichtet, gleich mehrere Punkte zu verändern. So wird Amazon sein Prozedere bei der Entwicklung eigener Produkte korrigieren, die Regeln für die Teilnahme am Prime-Versand für andere Händler modifizieren und neue Vorgaben für die Platzierung im Einkaufswagenfeld auf der Homepage einführen. Die Daten der Markplatz-Unternehmen sollen nicht mehr genutzt werden, um eigene Produkte zu entwickeln oder zu verkaufen. table.media

Amazon hat heimlich Krebs-Impfstoff entwickelt – klinische Studie startet: Der Online-Händler Amazon erweitert sein Portfolio und entwickelt zur Zeit einen Impfstoff gegen Brust- und Hautkrebs, dieser befindet sich momentan in der Phase-1-Studie. Es soll eine Therapie entstehen, die individueller, präziser und erschwinglicher ist als herkömmliche Wege. Bis der Impfstoff erhältlich ist und eingesetzt werden kann, wird es aber wohl noch einige Jahre dauern. Zur Zeit arbeitet auch Biontech aus Deutschland an einem Impfstoff – einem mRNA-Impfstoff gegen Krebs. In China entwickeln Forscher einen Krebs-Impfstoff auf Basis von Nanopartikeln. wuv.de

ANGEZÄHLT

Der schwedische Möbelkonzern Ikea hat seine Preise mittlerweile im Schnitt weltweit um 9 Prozent erhöht. Für einige Produkte sind die Preise massiv in die Höhe geschnellt und haben sich in Einzelfällen sogar verdoppelt. Die Ursachen liegen in den Lieferengpässen, höheren Energiepreisen sowie beim Mangel an Rohstoffen wie Holz. Im Geschäftsjahr 2020/21 hat Ikea rund 42 Milliarden Euro Umsatz gemacht, mehr als 5 Milliarden davon in Deutschland. onlinehaendler-news.de

ZITAT DER WOCHE

„Ob ein Anschlussticket dann 39, 49 oder 69 Euro kostet, ist zweitrangig“

SPD-Fraktionsvizechef Detlef Müller.  Die Verkehrsunternehmen haben ein dauerhaftes und bundesweit geltendes 69-Euro-Ticket pro Monat vorgeschlagen. Müller betont, dass es weiterhin wichtig sein muss, dass die Menschen bereit sind, ihr Auto zuhause stehen zu lassen. tagesspiegel.de

WEITERE NEWSLETTER

Politbriefing: EU-Kommission stellt Gas-Notfallplan vor + Nord Stream 1: Noch weniger Gas erwartet + Lindner für Fracking und längere Akw-Laufzeiten + Deutschland will Panzer-Ringtausch mit Polen überprüfen + 78. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler + Arbeitsminister Heil präsentiert Pläne für Bürgergeld. politbriefing.de

Berlin Bubble: Kunstanwalt Pascal Decker zum ICC als ein Haus der Kunst + Ipsos und Bund der Steuerzahler zum 9-Euro-Ticket + DGB-Quiz zur Daseinsvorsorge + Bericht zum Ukraine-Talk von BDWi und Foreign Council + BM Buschmann zur Zusammenarbeit im Kabinett. berlinbubble.de

Defensio Report: Dreiertreffen im Iran + Erdogan droht erneut mit Blockade + Lambrecht: Dienstpflicht keine Option + Replik auf Intellektuellen-Schreiben in der „Zeit“ + Medwedew warnt vor „Jüngstem Gericht“. defensio-briefing.de

ZULETZT

Mikrotransaktionen im Auto –  BMW bietet nun Sitzheizung gegen Gebühr im Abo an: BMW hat offensichtlich einen Markt ausgemacht, auf dem noch gut Geld zu verdienen ist: Bestimmte Funktionen des Autos sollen nicht mehr kostenlos angeboten werden, sondern nur noch gegen Gebühr freigeschaltet werden. Dazu gehören auch die Sitzheizungen. Standardmäßig soll die Erwärmung der Frontsitze nun als Monats-, Jahres- oder Dreijahresabo angeboten werden. In Großbritannien kosten diese jeweils 17, 175 oder 275 Euro über den jeweiligen Zeitraum. Das Abo soll demnächst auch in anderen Ländern gelten. In den USA ist es noch nicht zu finden, bestätigt ist es neben Deutschland und Österreich aber auch für Neuseeland, Südafrika und Südkorea. derstandard.de

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