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Baerbock – „Menschheit steuert auf Abgrund zu“, Deutschlands Klimaziel 2030 in Gefahr, Kalifornier erleben Klimawandel hautnah
GreenMAG in der Kalenderwoche 45, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

NACHRICHTEN

Baerbock: „Menschheit steuert auf Abgrund zu“: Vor Beginn der Weltklimakonferenz im ägyptischen Sharm-El-Sheikh machte die deutsche Außenministerin auf die verheerenden Auswirkungen der Erderwärmung aufmerksam. Sie warnte „Die Menschheit steuert auf einen Abgrund zu, auf eine Erwärmung von über 2,5 Grad, mit verheerenden Auswirkungen auf unser Leben auf dem einzigen Planeten, den wir haben“. Bei der sogenannten „COP27“ kommen 40.000 Teilnehmer aus fast 200 Nationen zusammen, um über Maßnahmen gegen den Klimawandel zu beraten. Die vergangenen sieben Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und immer mehr Gebiete der Erde leiden unter extremen Wetterphänomenen. Wegen des laufenden Kriegs in Europa, aber auch wegen der damit teilweise zusammenhängenden Krisen bei Energie, Ernährung, Wirtschaft sowie wachsende Staatsschulden sind die Erwartungen an die Klimakonferenz eher gering. t-online.de

Deutschlands Klimaziele 2030 in Gefahr – Mehr erneuerbare Energien und schlankere Verfahren gefordert: Nach Einschätzung des Expertenrates der Bundesregierung – einem unabhängigen Gremium aus fünf Sachverständigen – können die gesteckten Ziele nicht erreicht werden. Die Bundesrepublik will ihren Ausstoß an Treibhausgasen bis 2030 um mindestens 65 Prozent senken im Vergleich zum Jahr 1990. Ratsmitglied Thomas Heimer sagte mit Blick auf den deutschen Ausstoß an Treibhausgasen: „Im Industriesektor wäre etwa eine 10-fache und beim Verkehr sogar eine 14-fache Erhöhung der durchschnittlichen Minderungsmenge pro Jahr notwendig.“ Es habe durchaus Entwicklungen hin zu einem sparsameren Einsatz von Energie gegeben, die durch den stärkeren Energieverbrauch und Konsum aber nicht besonderes ins Gewicht fielen. t3n.de

Nationalpark Harz geht gegen „digitale“ Wanderwege vor: Einige Wander-Apps enthalten Wege, die es eigentlich gar nicht geben dürfte und oft querfeldein verlaufen. Das Problem: Wanderer und Wanderinnen laufen so durch Waldstücke, die für sie eigentlich tabu sein sollten. „Sie stören dann zum Beispiel Ruhezonen oder betreten besonders streng geschützte Areale“, erklärte ein Sprecher des Nationalparks – oftmals ohne zu wissen, dass sie etwas falsches machen. Dagegen wird nun in erster Linie digital vorgegangen: Die offiziellen Touren werden auf der eigenen Webseite und in Wanderapps veröffentlicht und gleichzeitig die von Fremden eingetragenen illegalen Routen gelöscht. volksstimme.de

Tesla übernimmt Umweltbonus bei verspäteter Auslieferung: Aufgrund der hohen Bestellmengen kann es passieren, dass bestellte Teslas erst 2023 geliefert werden können und die Kunden 2022 keinen noch höheren Umweltbonus erhalten. Die finanzielle Differenz will Tesla ausgleichen, heißt es im Konfigurator. Voraussetzung dafür ist, dass das Model Y oder Model 3 noch 2022 bestellt werden. Tesla meldet dazu: „Diese Kompensation deckt die Differenz zum niedrigeren Umweltbonus im nächsten Jahr gegenüber den aktuell höheren Sätzen ab, die sich aus Herstelleranteil und Bundesanteil inkl. Innovationsprämie zusammensetzen.“ golem.de

Faeser fordert konsequente Verfolgung von Straftaten bei Klimaprotesten: Innenministerin Faeser stellt in dem Zusammenhang klar, dass einige Aktionen der Klimaprotestler nichts mit einem demokratischen Prozess der Auseinandersetzung zu tun haben. Sie führte aus: „Die Polizei hat meine vollste Unterstützung, wenn sie durchgreift gegen selbsternannte Klimaaktivisten, die seit Wochen mit völlig inakzeptablen Aktionen andere Menschen in Gefahr bringen. Diese Aktivisten stellen sich über das Gesetz und greifen zu Mitteln, die dem wichtigen Anliegen des Klimaschutzes nicht nutzen, sondern erheblich schaden.“ rnd.de

Hersteller sollen Entsorgung von Plastikmüll mitfinanzieren: Nach dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung werden die Unternehmen zukünftig bestraft, die Einwegplastik verwenden. Ab 2025 sollen sich die Hersteller von Plastikprodukten an den Kosten für die Entsorgung des Mülls beteiligen, der durch achtloses Wegwerfen täglich in der Umgebung landet. Zu diesem Zweck zahlen sie ab dem Zeitpunkt in Fonds ein – den sogenannten Einwegkunststofffonds. Aus diesem Fonds können Kommunen dann Mittel abschöpfen und so die Entsorgung des Plastikmülls finanzieren. Das Gesetz sieht ebenfalls vor, dass die Kommunen aus dem Fonds zusätzliche Ausgaben im Zusammenhang mit der Entsorgung, etwa für Aufklärungskampagnen, geltend machen können.sueddeutsche.de

HINTERGRUND

Kalifornier erleben Klimawandel hautnah: Anwohner der kalifornische Küste können schon jetzt erleben, wie der Klimawandel sich praktisch vor ihrer Haustür auswirkt. Der Pazifik verschlingt Strände, Häuser und selbst Bahngleise. Es ist der sichtbare Beweis der Erosion, die durch den Klimawandel verursacht wird. Eine beliebte Bahnstrecke für Touristen befand sich früher noch hinter einem breiten Strand, nun ist der Sand weggespült und Wasser ergießt sich über die Gleise. In San Clementes Luxus-Siedlung Cyprus Shore, in der Ex-Präsident Richard Nixon lange wohnte, ist auch den anderen Bewohnern unbehaglich. Ohne den Strand als Puffer wird der Hang, auf dem Cyprus Shore gebaut wurde, vom Meer langsam weggefressen, die Häuser rutschen ab. Der Parkplatz an der Klippe ist schon weggebrochen, zwei Villen mit rissigen Wänden sind unbewohnbar geworden. Der Vize-Bürgermeister Chris Duncan: „Die kalifornische Küste ist insgesamt von Klimawandel und Erosion bedroht“ und er führen weiter aus „“Der Hang wird zwar vorübergehend stabilisiert, doch gehen weitere Unmengen an Sand verloren“. n-tv.de

Gletscher in einem Drittel der Weltnaturerbestätten sind nicht mehr zu retten: Laut dem Bericht der UNESCO findet bis 2050 eine große Gletscherschmelze statt, die unter anderem die Dolomiten, die Pyrenäen und den Yellowstone-Nationalpark betreffen werden. Die Schmelze wird wird voranschreiten „unabhängig von den Anstrengungen, den Temperaturanstieg zu begrenzen“. Wenn das Ziel gelänge, die Erwärmung der Erde auf 1,5 Grad zu begrenzen, gäbe es noch Hoffnung für die restlichen zwei Drittel der Gletscher. Neben der Reduzierung der Treibhausgasemissionen sollten die Weltnaturerbestätten durch Maßnahmen angepasst werden. Die Stätten an sich könnten für Klimaschutzmaßnahmen werben: „Der hohe Bekanntheitsgrad, die globale Reichweite und die inspirierende Kraft dieser Stätten sind ein starkes Argument für die Mobilisierung wichtiger Interessengruppen“, etwa Regierungen und die Zivilgesellschaft. spiegel.de

Advent, Advent – kein Lichtlein brennt?: Vielerorts wird in Deutschland darüber diskutiert, ob die Energieeinsparungen auch die Festbeleuchtung zu Weihnachten betreffen sollte. Dabei geraten die Städte in eine Art Zwiespalt: Zum einen hat die Bevölkerung aufgrund der Corona-Krise viele Entbehrungen hinter sich, zum anderen muss aber an Energie gespart werden und die Beleuchtung sowie die Weihnachtsmärkte haben nicht die allerste Priorität. Die Deutsche Umwelthilfe hatte dazu aufgefordert, die Weihnachtsbeleuchtung ganz zu streichen oder in jeder Stadt auf einen zentralen Weihnachtsbaum zu beschränken. Ein Vorschlag, der auf gemischtes Echo stieß. Einige Städte haben ihre Weihnachtsmärkte mittlerweile abgesagt, andere Städte wie Bamberg, Regensburg oder auch die bayrische Landeshauptstadt München wollen die Märkte stattfinden lassen, aber durch den Einsatz von LED-Lichterketten und mit kürzeren Beleuchtungszeiten Strom sparen. Zudem verzichten Städte wie Bielefeld oder Worms komplett auf künstliche Schlittschuhflächen. tagesschau.de

Nach Umfrage – Deutsche Umwelthilfe fordert dauerhaftes Böllerverbot: Auch dieses Jahr soll wieder ein Versuch gemacht werden, ein dauerhaftes Böllverbot zu erreichen. In den letzten Jahren gab es zumindest in einigen Städten Einschränkungen und Orte, an denen Feuerwerke nicht erlaubt waren. Kürzlich hatte eine Umfrage ergeben, dass eine knappe Mehrheit von 53 Prozent der Befragten für ein Verbot ist. Die Deutsche Umwelthilfe fordert nun Bundesinnenministerin Nancy Faeser auf, „dieser sinnlosen Knallerei dauerhaft ein Ende zu bereiten. Wir fordern die Bundesregierung auf, dieser Forderung nachzukommen und diese archaische Schwarzpulverböllerei bereits für dieses Jahr ein für alle Mal zu beenden“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland und zeigte Alternativen auf „Kommunen können auch über kreative Licht- und Lasershows oder gar eine Drohnenshow für einen bunten Jahreswechsel sorgen“. Das Bundesumweltministerium teilte mit, dass die Landkreise und Städte für solche Verbote zuständig sind. rnd.de

ANGEZÄHLT

Die globale Durchschnittstemperatur liegt bereits 1,15 Grad über dem Durchschnitt der vorindustriellen Zeit – und ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht. Deswegen ist nur verständlich, dass die Weltwetterorganisation das 1,5 Grad Ziel als maximale Erwärmung nicht mehr als erreichbar ansieht. Wetterextreme wie Hitzewellen, Dürren und Flutkatastrophen haben laut der vorläufigen WMO-Studie in diesem Jahr bereits Millionen Menschen betroffen und Milliardenkosten verursacht. Besonders jene Menschen im Globalen Süden, die am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich seien, litten am stärksten, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas dem Bericht zufolge. Die WMO vermeldete zudem, dass die Temperaturen in Europa doppelt so schnell steigen wie im weltweiten Durchschnitt. zeit.de

ZITAT DER WOCHE

„Kein guter Einfall“

Bundeskanzler Scholz zu den Aktionen der Klimaaktivisten. „Ich gebe gerne zu, dass ich das nicht gut finde, wenn jetzt Kunstwerke irgendwie bemalt oder mit Brei beworfen werden“, sagte Scholz zudem auf dem Debattenkonvent der SPD in Berlin und er glaubt, dass die Aktivisten das Gegenteil ihrer Forderungen erreichen werden. t-online.de

WEITERE NEWSLETTER

Politbriefing: Putin-Vertrauter gibt Einmischung in US-Wahlen zu + Ampel lehnt Merz‘ Vorschlag zum Bürgergeld ab + Wirtschaftsweise fordern höhere Belastung für Besserverdienende + Teilwiederholung der Bundestagswahl in Berlin empfohlen + Bund will Verkauf von Chipfertigung nach China wohl verbieten + Lindner warnt vor ernsten Folgen des US-Inflationsgesetzes. politbriefing.de

African Edition: Afrika einer der Schwerpunkte auf der UN-Klimakonferenz + Waffenstillstand in der Tigray-Region + Flugzeugabsturz in den Viktoriasee + Rassistischer Ausruf im Französischen Parlament + Zuma wirft Ramaphosa vor, sich seinen Platz an der Macht „erkauft“ zu haben. african-edition.de

ZULETZT

Leichtes E-Bike zum Falten aus alten Fasern und Naturharzen: E-Bikes sind momentan sehr gefragt und werden immer mehr eine umweltschonendere Alternative zum Auto. Dass noch mehr für die Umwelt getan werden kann beweist das Osby Geo, ein leichtes E-Bike zum Falten aus alten Fasern und Naturharzen, dass über Kickstarter finanziert worden ist. Der eher kastenförmige Rahmen des Geo besteht aus einem Verbundwerkstoff aus recycelten Fasern und pflanzlichen Harzen. Dieser soll stabiler sein als ein Alurahmen. Das Rad kann im zusammengefalteten Zustand gerollt werden und zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr mitgenommen werden. golem.de

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