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Steinmeier ruft zu mehr Kooperation mit Afrika auf, Feuer am Kilimandscharo fast gelöscht, Preis für Film über Russlands Einfluss auf Afrika
African Edition in der Kalenderwoche 43, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

NACHRICHTEN

Steinmeier ruft zu mehr Kooperation mit Afrika auf: Der Bundespräsident hat auf die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise hingewiesen und sagte auf einem Empfang für afrikanische Stipendiaten „Afrika kommt!“ in Berlin, es könne nur gemeinsam gelingen, die weltweiten Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine abzumildern. Deutschland und Europa stünden bereit, um sich partnerschaftlich mit Afrika weiterzuentwickeln und gegenseitig zu stärken. Er wies zudem auf den Klimawandel hin, der in Afrika zu extremen Wettersituationen wie Überschwemmungen und großer Dürre geführt hatte. Es sei die globale Pflicht, die Folgen des Klimawandels überall auf der Welt so gering wie möglich zu halten, betonte Steinmeier. deutschlandfunk.de

Feuer am Kilimandscharo fast gelöscht: Auf dem Kilimandscharo war auf etwa 3900 Metern Höhe ein Feuer ausgebrochen, dessen Ursache bis jetzt unbekannt ist. Circa 320 Feuerwehrleute versuchten, das Feuer zu löschen. Das gestaltete sich aber schwierig, da die Arbeit durch dichte Rauchschwaden und Wind erschwert war. Die Büsche auf dem Berg sind leicht brennbar, dass Ausmaß des Großbrandes ist bis jetzt nicht bekannt. tagesschau.de

Film über Russlands Einfluss in Afrika gewinnt EU-Journalistenpreis: Eine Dokumentation über den Einfluss Russlands auf Zentralafrika hat den Daphne-Caruana-Galizia-Preis vom EU-Parlament bekommen. Der Dokumentarfilm „Zentral-Afrika: Die Söldner aus Russland“ von Carol Valade und Clément Di Roma zeigt die Auswirkungen der russischen Propaganda im von Armut und Gewalt gebeutelten Zentralafrika. Die Präsidentin des EU-Parlaments, Roberta Metsola, sagte bei der Bekanntgabe, das Europäische Parlament stehe auf der Seite der Wahrheit und der Gerechtigkeit und des unabhängigen Journalismus. deutschlandfunkkultur.de

Ebola breitet sich aus – Lockdown in Uganda: Da es nun auch schon Ebola-Fälle in der Hauptstadt Kampala gibt, hat die Regierung Maßnahmen beschlossen, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. In zwei Distrikten von Uganda wurden strikte Ausgangssperren verhängt. Der Lockdown verbietet für die nächsten drei Wochen den öffentlichen und privaten Verkehr, Sportveranstaltungen und Gottesdienste. Ebola-Fälle sind mittlerweile aus fünf Distrikten bekannt, auch in Ugandas Nachbarstaaten bereitet man Schutzmaßnahmen vor. Tansania, Ruanda, Kenia und Südsudan verstärkten ihre Vorsorgemaßnahmen an den Grenzen und im Gesundheitswesen. fr.de

Marokko und Europa unterzeichnen eine „Grüne Partnerschaft“: Marokko ist das erste afrikanische Land, dass eine solche Absichtserklärung mit der EU unterzeichnet. In der Erklärung geht es um die Bekämpfung des Klimawandels, die Energiewende, den Umweltschutz und die Förderung der grünen und blauen Wirtschaft. Es soll eine kohlenstoffarme Wirtschaft aufgebaut werden, die sich in Richtung Kliimaneutralität entwickelt. maghreb-post.de

Friedensgespräche zwischen Äthiopiens Regierung und Tigray-Rebellen: In Ägypten haben die Friedensgespräche begonnen, die den seit zwei Jahren herrschenden Konflikt zwischen Äthiopien und und der Volksbefreiungsfront der Tigray-Rebellen beenden soll. Es soll zudem erreicht werden, dass Hilfsorganisation in dem Gebiet arbeiten können. deutschlandfunk.de

HINTERGRUND

Biontech will Impfstoffe in Afrika herstellen: Biotech plant, bis 2024 eine erste Produktionsstätte für mRNA Impfstoffe in Kigali zu eröffnen. Die Anlage soll aus modularen, transportfähigen Containern bestehen. Neben Impfstoffen gegen Covid könnten dort auch Impfstoffe gegen Tuberkulose und Malaria hergestellt werden. Zunächst können zwei „BioNTainer“ pro Jahr beispielsweise 50 Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs Comirnaty herstellen, perspektivisch soll die Kapazität verdoppelt werden. Weitere Standorte im Senegal und Südafrika sollen folgen. Impfstoffexpertin Meike Schwarz von „Ärzte ohne Grenzen“ begrüßt das Vorhaben. Kritik gibt es aber dennoch „Aber wir hätten uns während der Pandemie auch ein zügigeres Vorgehen, etwa durch einen Technologietransfer an Hersteller im globalen Süden oder die Zusammenarbeit mit dem mRNA-Hub gewünscht.“ Die WHO hat in Südafrika einen mRNA-Hub aufgebaut, der sich Technologietransfer auf die Fahnen geschrieben hat. n-tv.de

Afrikas Häfen, Chinas Begehrlichkeiten: China ist stark daran interessiert, die zentrale Verkehrsstruktur in Afrika auszubauen. So hat das Land in Dschibuti am „Bab al-Mandab“, einer nur 27 Kilometer breiten Meerenge, die den Suezkanal letztlich mit dem Indischen Ozean verbindet, einen Militärhafen für 2000 Soldaten mit einem 300 Meter langen Pier errichtet, der von einer Mauer umgeben ist. Der Hafen ist praktisch die Lebensader des nach Bevölkerung zweitgrößten Landes Afrikas: Äthiopien. Die neue Bahnlinie vom Hafen bis in die äthiopische Hauptstadt haben – natürlich – auch chinesische Unternehmen gebaut. Der Handel zwischen Afrika und China beträgt circa 250 Milliarden Dollar jährlich. China ist mittlerweile an 61 Häfen in 30 afrikanischen Ländern beteiligt, die einen Teil der chinesischen „Seidenstraße“ ist, die Europa, Asien und Afrika stärker zusammenführen soll. Die Sorge besteht, wie auch das Beispiel in Dschibuti zeigt, dass diese Häfen auch militärisch genutzt werden. tagesschau.de

Alltag im Blackout: Während in Europa große Sorge vor einem Blackout im Winter herrscht weil es zu Energierengpässen kommt, sind Blackouts in Südafrika Alltag. Fast täglich fällt der Strom aus und ob das Licht angeschaltet werden kann oder nicht scheint reine Glückssache zu sein. Seit 2007 ist das so, weil der staatliche Stromkonzern Eskom, der 95 Prozent des in Südafrika benötigten Stromes produzieren sollte, durch Korruption, Inkompetenz und Gleichgültigkeit so heruntergewirtschaftet ist, dass er an schlechten Tagen gerade mal die Hälfte der Energie erzeugt, die das Land braucht. Auch wenn dem Land durch Wind und viel Sonne alternative Energien zur Verfügung ständen, setzt die Regierungspartei vor allem auf Energie aus Kohle, damit die Arbeiter in den Werken weiter beschäftigt werden können. Diese Kohlekraftwerke sind aber alt und sehr anfällig für Defekte. Die Ausfälle haben zur Folge, dass Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlen und daraus entstehen immer größere Schulden bei der Eskom. Es gibt mittlerweile Apps auf denen Südafrikanern sehen können, wo es Stromausfälle geben wird, dabei werden verschiedene Stufen oder Schweregrade unterschieden und wo es Ausfälle gibt und wer betroffen ist, ist oft auch eine Frage des Geldes. sueddeutsche.de

Roam lanciert elektrischen Nahverkehrsbus in Kenia: Das schwedisch-kenianische Technologieunternehmen Roam setzt einen ersten Elektrobus in der Hauptstadt Kenia, Nairobi ein. „Der Roam Rapid ist der erste Bus in Kenia, der für den Massentransport konzipiert wurde“, teilt Roam mit. Das Fahrzeug bietet den Angaben einer Mitteilung zufolge Platz für bis zu 90 Fahrgäste und ist mit einem 384-kWh-Batteriepaket ausgestattet. Damit soll eine Reichweite von 360 Kilometern möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Roam mit 70 km/h an. „Die Lösung, die Roam auf den kenianischen Markt bringt, ermöglicht es uns, Menschen sicher, bequem und pünktlich zu befördern, und das auf nachhaltige und erschwingliche Weise“, sagt Dennis Wakaba, Projektkoordinator bei Roam. electrive.net

ANGEZÄHLT

Die katastrophalen Überschwemmungen in Nigeria haben bewirkt, dass 2,5 Millionen Menschen humanitäre Hilfe brauchen, die meisten von ihnen sind noch Kinder. Die Gefahr von vermehrten Cholera-Fällen wächst. Laut UN sind die Menschen vor allem auf grundlegende Hilfslieferungen wie etwa mit Zelten, Nahrung, Trinkwasser und Hygieneartikeln angewiesen. tagesschau.de

ZITAT DER WOCHE

„Die Kirche in Afrika hat das Problem des Missbrauchs lange ignoriert“

Jacinta Ondeng, Ordensfrau von der Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau. Sie engagiert sich in Kenias Hauptstadt Nairobi für Kinderschutz und Missbrauchsprävention und meint, die Kirche in Afrika habe das Problem des sexuellen Missbrauchs von Kindern und anderen schutzbedürftigen Personen lange Zeit ignoriert. katholisch.de

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Politbriefing: Lambrecht warnt Russland + Habeck will Stromkunden ab Januar entlasten + Sunak wird britischer Premier + Kompromiss im Hamburger Hafen-Deal zeichnet sich ab + Finanzministerium will Grundfreibetrag erhöhen + Deutschland muss wegen verfehlter Klimaziele Emissionsrechte aufkaufen. politbriefing.de

GreenMAG: G20 stärken fossile Energien + Habeck will Smart Meter + Kleine Braunelle ist Blume des Jahres + Menschlich verursachte Nahrungseinträge beeinflussen Pflanzengemeinschaften + Smartphonenutzer bereichern Wissenschaft. greenmag.de

ZULETZT

Oscars weisen nigerianischen Auswahlausschuss an, in der Krise neu abzustimmen: Nach der Krise, die während der Abstimmung für die Preisverleihung 2023 entstanden ist, hat die Oscar Academy Nigeria angewiesen, zu einer erneuten Abstimmung zusammenzukommen. In den letzten Wochen wurde das nigerianische Oscar-Auswahlkomitee von einer internen Krise erschüttert, nachdem es im September bekannt gegeben hatte, dass sich kein Film für die Einreichung in der Kategorie „Internationaler Spielfilm“ für die Oscars 2023 qualifiziert hatte. Laut Komiteemitglied Shaibu Husseini hatte die Akademie dem NOSC eine „Verlängerung für eine endgültige Entscheidung“ durch die Mitglieder gewährt. africanews.com

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