Flüchtlinge brauchen psychologische Betreuung: Flüchtlinge brauchen humanitäre und medizinische Hilfe. Immer mehr Folteropfer, vergewaltigte Frauen und missbrauchte Kinder erreichen Deutschland. Momentan leben 360.000 Flüchtlinge hier. Mindestens ein Drittel davon leidet unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung, ein Drittel unter Depressionen. Sie brauchen psychosomatische Hilfe, schonende Aufnahme und Verständnis. Die Praxis sieht aber Flughafeninhaftierung und knallharte Asylüberprüfung vor.
psychologie-aktuell.com
Ausschuss für Humanitäre Hilfe stellt Dreijahresbericht vor: Der Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe stellte am 16. März ihren Dreijahresbericht zur weltweiten humanitären Hilfe Deutschlands vor. Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, begrüßt einen Paradigmenwechsel. Man sei weg von kurzfristiger Aktion, hin zu langfristiger Maßnahmen gekommen. Er hob zudem die Bedeutung der Rolle von lokalen Hilfsorganisationen hervor. Als weiteren Punkt für den Erfolg der Neuordnung erwähnte er die Frage der Qualitätsstandardsicherung, die bei der Planung von Hilfsmaßnahmen stärker berücksichtigt werden müsse.
bundestag.de
Antirassismus-Tag: Zum Antirassismus-Tag am 21. März in Berlin gab es erneut vielfältige Aktionen. Das Spektrum der Beteiligten reichte vom Türkischen Bund bis zum Schwulen- und Lesbenverband. Die Linke ließ am Alexanderplatz Luftballons aufsteigen. Es gab Kundgebungen etwa vor einer Unterkunft für Flüchtlinge in Marienfelde. Wenig später startete eine Demonstration unter dem Motto “My right is your right” am Spreewaldplatz in Kreuzberg.
welt.de
Kindesmissbrauch auch in Europa: Nicht nur IS und andere islamische Extremisten missbrauchen junge Mädchen und Kinder, sondern auch in Europa erschüttern immer wieder Missbräuche größten Ausmaßes die Presse. Jetzt lud sogar der englische Premierminister zum Gespräch. Was beim Fall Edathy anfängt, endet im systematischen Missbrauch unter Beteiligung von Polizei und Politikern.
augsburger-allgemeine.de
Gewalt gegen Polizisten ist eine Menschenrechtsverletzung: Gewaltbereite Demonstranten missachten massiv das Menschenrecht auf Unversehrtheit. Die Hemmschwelle, Polizisten zu attackieren, sei sehr niedrig, stellte das Bundeskriminalamt Anfang März fest. Die Angriffe der Linksextremisten würden hemmungslos und offenbar mit dem Ziel nachhaltiger Körperverletzung ausgeübt. Auch Veranstalter von Demonstrationen, bei denen gewaltbereite Gruppen beteiligt sind, müssen sich ihrer Verantwortung mehr bewusst sein.
bz-berlin.de
“Der Bürgerkrieg hat das Land über Jahrzehnte gelähmt und dazu beigetragen, dass Kolumbien weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Der kulturelle Reiz des Landes und die Dynamik seiner Wirtschaft können sich nur unter friedlichen Bedingungen entfalten. Eine große Herausforderung bleibt, im Friedensprozess eine weitere Spaltung von Stadt und Land zu verhindern.”
Der frisch ernannte Beauftragte des Bundesministers des Äußeren zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien, Tom Koenigs, sieht im Friedensprozess zwischen Regierung und FARC-Rebellen eine Chance und begrüßt die Initiative der Bundesregierung die Zivilgesellschaft in Kolumbien zu stärken.
tom-koenigs.de“Wir sind tief bestürzt über diese Katastrophe und werden als Rotes Kreuz alles tun, um den Betroffenen zu helfen.”
Nach DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters unterstützt das Deutsche Rote Kreutz die französischen Kollegen bei der Betreuung von etwa 800 deutschen und spanischen Angehörigen der Opfer des Germanwings-Flugzeugabsturzes in Südfrankreich.
drk.de
Bundesregierung bestellt pakistanischen Botschafter wegen Todesstrafe ein: Das Auswärtige Amt hat den Botschafter Pakistans einbestellt, weil sein Land, das immer erfolgreicher umgesetzte, weltweite Moratorium gegen die Todesstrafe aktuell aufgehoben hat. Als Reaktion auf das Massaker an einer Schule in Peshawar wurde das Moratorium für zum Tode verurteilte Terroristen aufgehoben. Seitdem sind 54 Verurteilte hingerichtet worden, alleine in den vergangenen drei Tagen beinahe 30 Personen. Der Menschenrechtsbeauftragte Christoph Strässer hatte gerade Anfang März Pakistan besucht.
auswaertiges-amt.de
Situation Homosexueller in Kamerun: Amnesty International berichtet von einem jungen Mann in Kamerun, Mitte zwanzig. Männer haben ihn aus seinem Haus auf die Straße gezerrt, ihn ausgezogen, vier Stunden lang auf ihn einschlagen, ihn in einen Autoreifen geklemmt und mit Benzin überschüttet,weil seine sexuelle Orientierung nicht ihren Vorstellungen entspricht. In letzter Sekunde gerettet bleibt er traumatisiert zurück, und die Täter straflos. Selbst die eigene Familie hat ihn verstoßen, die kamerunischen LGBTI-Organisation hat ihn aufgenommen. Aus seiner Angst wurde Aktivismus. Heute setzt er sich engagiert für andere Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle ein. Amnesty unterstützt mit einer Reise einer internationalen Delegation nach Kamerun diese elementare Wahrung von Menschenrechten.
blog.amnesty.de
Nur Israel verletzt Frauenrechte!?:Die UN-Kommission für den Status der Frauen hat von allen 193 UN-Mitgliedstaaten nur den Staat Israel für seine mangelnden Frauenrechte verurteilt, nicht Saudi Arabien, nicht Afghanistan, nicht Syrien und nicht den Iran. Keines dieser muslimischen Länder, die Frauen gemäß islamischem Gesetz weniger Rechte geben als Männern, wurden wegen den fehlenden Frauenrechten angeklagt. Stattdessen wurde Israel am Schluss der der 59. Sitzung im UN-Hauptquartier in New York für das Leid der palästinensischen Frauen verurteilt.
lizaswelt.net
Rechte von behinderten Kindern Kinderkommission des Bundestages diskutiert mit Experten über Umsetzung von Artikel 23 der UN-Kinderrechtskonvention bundestag.de
Schlechte Haftbedingungen Deutsche Gerichte stoppen Auslieferungen nach Bulgarien derstandard.at
Freie Presse Ausschusses für Kultur und Medien diskutiert mit Experten über die Globale Entwicklung der Meinungs- und Medienfreiheit bundestag.de
Hilferuf Vertreter der syrischen Zivilgesellschaft fordern internationale Unterstützung um Bürgerkrieg zu beenden spiegel.de
Zwischen 400 und 500 Frauen und Kinder sind im Norden Nigerias Augenzeugenberichten zufolge entführt worden. Es wäre die zweite Massen-Entführung innerhalb eines Jahres.
spiegel.de
Kritik an neuer Komödie mit Will Ferrell: Nach einer Vorführung des Films “Get Hard” mit Will Ferrell auf der Digitalkonferenz “South by Southwest” in Texas in der vergangenen Woche setzte es harsche Kritik. Der Film sei rassistisch und homophob und voll von Stereotypen. Sogenannte Gay- Panic-Komödien sind jedoch nicht selten. In dem Film bereitet sich ein reiches “Weichei” mit vermeintlich komischen Aktionen auf das Gefängnis vor. Ferrell verteidigt den Film und meinte, dass wenn man eine nicht jugendfreie Komödie machen würde, man damit immer jemanden auf die Füße treten würde und warf seinen Kritikern Naivität vor.
spiegel.de