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Putin will Getreide nach Afrika liefern, Ruhe in östlichen Region im Kongo, Corona-Todesfälle deutlich gesunken
African Edition in der Kalenderwoche 23, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

NACHRICHTEN

Putin will Getreide nach Afrika liefern: Noch ist nicht klar, ob Bedingungen daran geknüpft sind, aber laut Afrikanischer Union ist Russlands Präsident Wladimir Putin bereit, Lieferungen von Getreide nach Afrika zu ermöglichen. Der Präsident der Afrikanischen Union, Macky Sall meldete dies auf Twitter nach einem Treffen mit Putin, der jegliche Verantwortung Moskaus für die Getreideknappheit auf dem Weltmarkt zurückwies.rp-online.de

Wieder Ruhe in den östlichen Regionen der Demokratischen Republik Kongo: Nach Kämpfen zwischen der Armee und M23-Rebellen hat sich die Lage in den östlichen Regionen des Kongos entspannt. Die Kämpfe hatten zur Folgen, dass mehr als 72.000 Bewohner aus diesen Gebieten geflohen sind. Diese Menschen droht nur akuter Hunger, da Spendengelder nicht genügend zur Verfügung stehen. africanews.com

WHO: Coronatodesfälle in Afrika sollen deutlich sinken: Einen erfreulichen Trend zeigt eine Prognose über coronabedingte Todesfälle in Afrika. So werden diese laut WHO 2022 voraussichtlich um fast 94 Prozent im Vergleich zu 2021 zurückgehen. Allerdings gab es auch einen traurigen Rekord, denn mit 350.000 Todesfällen sei 2021 das tödlichste Pandemiejahr in Afrika gewesen, dies vor allem aufgrund der Delta-Variante. aerzteblatt.de

Siemens bringt den ICE nach Ägypten: Siemens vermeldete letzte Woche einen großen Abschluss, der den größten Auftrag in der Firmengeschichte darstellt: So soll die Firma in Ägypten ein Hochgeschwindigkeitsbahnnetz aufbauen. Es ist der mit Abstand größte Auftrag für Siemens in der 175-jährigen Unternehmensgeschichte bei der eine veränderte Version des ICEs auf 2000 Kilometern Netz seinen Betrieb aufnehmen soll. 41 Hochgeschwindigkeitszüge, 94 Regionalzüge und 41 Güterlokomotiven sollen geliefert werden. sueddeutsche.de

Coca Cola weiht seine Mega-Fabrik in Äthiopien ein: Die Hauptstadt Äthiopiens, Addis Abeba befindet sich nur weniger Kilometer von einer riesigen Coca-Cola-Fabrik entfernt, die nun eingeweiht worden ist. Die Fabrik ist mit modernsten Maschinen ausgestattet und wird 30.000 Arbeitsplätze schaffen. „Coca-Cola ist 60 Jahre alt und spielt als Fabrik in Äthiopien eine unersetzliche Rolle. Die heutige Errichtung dieser Fabrik in dieser Stadt ist ein Beweis für die Entwicklungsaktivitäten in Äthiopien“, sagte Melaku Alebel, äthiopischer Industrieminister. africanews.com

Zwei Uno-Blauhelme durch Sprengsatz in Mali getötet: Bei der Explosion eines improvisierten Sprengsatzes in Mali sind zwei Blauhelmsoldaten getötet worden. Zwei weitere Blauhelme hätten sich bei der Explosion am Freitag verletzt, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. derstandard.de

Tunesischer Präsident entlässt 57 Richter und Staatsanwälte: In der Mitteilung im Amtsblatt bezichtigte der umstrittene tunesische Präsident Kais Saied die von ihm entlassenen Richter und Staatsanwälte der Korruption, der Beihilfe und des Schutzes von Angeklagten in Terrorismusfällen. Said hatte zuvor in einer Kabinettssitzung angekündigt, er werde eine politische Entscheidung zur Säuberung der Justiz treffen. dw.com

Nigeria: Viele Tote bei Angriff auf Pfingstmesse: Bei einem Anschlag auf eine katholische Kirche in Nigeria sind zahlreiche Menschen getötet worden. Die Hintergründe sind noch unklar. Auch die genaue Zahl der Opfer ist noch nicht bekannt. tagesschau.de

Dritter Streich: Casablanca gewinnt afrikanische Champions League: Der Champions-League-Sieger in Afrika steht fest: Wydad Casablanca holte sich durch ein 2:0 gegen Al-Ahly Kairo den Titel. kicker.de

HINTERGRUND

Kalter Krieg 2.1: Afrika wird wieder zum Aufmarschgebiet fremder Interessen: Mehrere Maßnahmen seitens des Westens sind dazu gedacht, mehr Einfluß in den afrikanischen Ländern zu bekommen und russische Aktivitäten zu kontern. Der US-Kongress hat kürzlich verabschiedet ein „Gesetz zur Bekämpfung bösartiger russischer Aktivitäten in Afrika“ verabschiedet. Bei der Anfang März stattfindenden Abstimmung in der UN-Vollversammlung hat fast die Hälfte der afrikanischen Delegierten der Verurteilung Russlands wegen des Überfalls auf die Ukraine nicht zugestimmt. Dieses Resultat hat den Westen alarmiert. Denn Afrika ist wichtig wegen seiner Rohstoffe und gerade wegen der ausgesprochenen Sanktionen gegen Russland werden dringend alternative Bezugsquellen für Energie gesucht. Während Moskau viele afrikanische Staaten auf Regierungsebene oder durch Zuverfügungstellung von Privatatsoldaten zur Hilfe kommt, versucht der Westen zum Beispiel mit zivilgesellschaftlichen Organisation und Hilfen zu kontern derstandard.de

Tansania macht einen Rückzieher bei der Aufhebung des Exportverbots für Wildtiere: Das tansanische Ministerium für Naturressourcen und Tourismus hat die Entscheidung, die Ausfuhr von lebenden Wildtieren zu erlauben, widerrufen. Der Schritt erfolgte, nachdem die tansanische Wildtierbehörde (TWA), die dem Ministerium von Minister Pindi Chana unterstellt ist, angekündigt hatte, ein 2016 verhängtes Ausfuhrverbot für Wildtiere aufzuheben. Die TWA kündigte an, dass die Aufhebung des Verbots zunächst für einen Zeitraum von sechs Monaten gelten würde, damit die Händler die Bestände an Tieren abbauen“ können, die sie aufgrund des Verbots nicht verkaufen konnten. Dieser Schritt löste jedoch in dem ostafrikanischen Land einen Aufschrei aus, da viele Einheimische die Entscheidung kritisierten und eine Überprüfung forderten. Tourismusministerin Pindi Chana ruderte zurück: Es werden keine lebenden Tiere exportiert, solange wir uns nicht weiter beraten und die Regierung nichts anderes beschließt“, sagte sie. africanews.com

Afrikanische Entwicklungsbank: Milliarden für Afrikas grüne Zukunft: Die Afrikanische Entwicklungsbank (AFDB) investiert Milliarden in die afrikanischen Volkswirtschaften, um das Wachstum des Kontinents und die Anpassung an den Klimawandel zu fördern.Bei der Jahrestagung der afrikanischen Entwicklungsbank beschloss man die Einführung einer 25 Milliarden Dollar schweren Initiative namens Africa Adaptation Acceleration Programme. In den nächsten fünf Jahren sollen damit die Maßnahmen zur Klimaanpassung in ganz Afrika beschleunigt und verbessert werden, indem 30 Millionen Kleinbauern unterstützt werden. de.euronews.com

Afrikanische Rohstofflieferanten wollen größeren Anteil am Kuchen: Der hohe Bedarf an alternativen Energien seitens des Westens hat mehrere afrikanische Staaten auf den Plan gerufen, die die Lieferungen an Rohmetallen ermöglichen wollen, die von der E-Auto und Batterieindustrie gebraucht werden. Die Nachbarstaaten Kongo und Sambia wollen eine eigene Batterie-Lieferkette aufbauen, mit eigener Batteriefabrik auf dem Kontinent – und Hilfe aus Deutschland. Die Demokratische Republik Kongo beherbergt die weltweit größte Kobalt-Produktion, ein essentiell wichtiges Metall für die Batterieherstellung. Bis Kobalt-arme oder Kobalt-freie Batterien sich am Markt durchsetzen, werden die beteiligten Länder noch ein beachtliches Geschäft machen. elektroauto-news.net

ANGEZÄHLT

Fast alle Vakzine, die in afrikanischen Staaten verabreicht werden – 99 Prozent – werden importiert. Nicht nur Corona-Impfstoffe, sondern beispielsweise auch Vakzine gegen Krankheiten wie Masern, Polio oder Pocken. riffreporter.de

ZITAT DER WOCHE

„Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie manche Länder gleicher als andere sind.“

Der nigerianische Virologe Oyewale Tomori. Die WHO verfügt über 31 Millionen Dosen an Pocken-Impfstoffen. Sie erwägt nun, reichen Ländern zu erlauben, die Pocken-Vakzine zum Begrenzen der Affenpocken-Verbreitung zu benutzen. rnd.de

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ZULETZT

Senegal: Mane ist nach dem Sieg gegen Benin Rekordtorschütze seines Landes: Mit der Rekordzahl von 31 Treffern ist Mane bester Torschütze im Senegal. Der Matchwinner prägt im senegalesischen Fußball eine erfolgreiche Zeit: 2022 holten die Westafrikaner zum ersten Mal den Afrika-Cup, zudem führte Mane sein Land zur dritten WM-Teilnahme. Momentan ist der FC Bayern stark an ihm interessiert.sport.sky.de

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