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„Hohe Bedrohungslage“ durch Cybercrime , Chatkontrolle durch EU, KI-Spionage am Arbeitsplatz
Digi-Briefing in der KW 19, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

TOP NEWS

Bundeskriminalamt: „Hohe Bedrohungslage“ bei Cybercrime nach Krieg und Pandemie: Der Anstieg der Cyberkriminalität in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. In seinem Lagebericht für 2021 macht das Bundeskriminalamt (BKA) dafür unter anderem die Corona-Pandemie verantwortlich. „Insbesondere die zunehmende Verzahnung internationaler Lieferketten sowie die weiter beschleunigte Digitalisierung (…) schaffen eine Vielzahl neuer Tatgelegenheiten für Cyberkriminelle“, heißt es in der Pressemitteilung vom 9. Mai 2022. Dem 42-seitigen Lagebericht (PDF) zufolge hat die Zahl der erfassten Cyberstraftaten mit 146.363 einen neuen Höchststand erreicht. Das entspricht einem Anstieg um 12,2 Prozent im Vergleich zu 2020. Die Schäden beliefen sich im vergangenen Jahr auf 223,5 Milliarden Euro, schreibt das BKA unter Berufung auf den IT-Branchenverband Bitkom. golem.de

Chatkontrolle: Keine Ausnahme für verschlüsselte Dienste möglich: Nach Einschätzung der EU-Kommission dürfen Anbieter verschlüsselter Kommunikation ausdrücklich nicht von den geplanten Vorgaben zur sogenannten Chatkontrolle ausgenommen werden. „Wenn solche Dienste von den Anforderungen zum Schutz von Kindern und zum Vorgehen gegen die Verbreitung von Bildern und Videos des sexuellen Missbrauchs von Kindern über ihre Dienste ausgenommen würden, wären die Folgen für Kinder schwerwiegend“, heißt es in einem am 11. Mai 2022 veröffentlichten Frage- und Antwortkatalog zum Thema. Die Kommission räumt ein, dass Verschlüsselung ein wichtiges Instrument zum Schutz der Cybersicherheit und Vertraulichkeit der Kommunikation sei. „Gleichzeitig könnte ihre Verwendung als sicherer Kanal von Kriminellen missbraucht werden, um ihre Handlungen zu verbergen, wodurch Bemühungen behindert werden, die Täter des sexuellen Missbrauchs von Kindern vor Gericht zu bringen“, heißt es weiter. Zur Begründung heißt es: „Ein großer Teil der Berichte über sexuellen Missbrauch von Kindern, die dazu beitragen, Ermittlungen einzuleiten und Kinder zu retten, stammen von Diensten, die bereits verschlüsselt sind oder in Zukunft verschlüsselt werden könnten.“ golem.de

WhatsApp: Emoji-Reaktionen und riesige Gruppenchats für alle: Nachdem die Entwickler das Feature in einer Beta-Phase getestet haben, können nun alle WhatsApp-Nutzer mit Emojis auf einzelne Nachrichten reagieren. Außerdem wurden die Begrenzungen für Gruppenchats und Dateien erhöht, sodass sich größere Konversationen erstellen lassen. winfuture.de

TikTok beteiligt Creator an Werbeeinnahmen aus Ads: horizont.net

„Multisearch in der Nähe“: Google bohrt Suchfunktion der Google-App für lokale Ergebnisse auf: Der Multisearch-Funktion fügt Google nun die Suche nach lokalen Informationen hinzu. Damit sei es möglich, das lokale Unternehmen zu finden, das man gerade braucht. Für die neue lokale Suchfunktion könne ein Bild oder ein Screenshot verwendet werden, um nach dem Produkt „in meiner Nähe“ zu suchen. Findet ihr beispielsweise auf Instagram oder irgendwo im Netz ein lecker aussehendes Gericht, verrät euch die Suche nicht nur, wie es heißt, sondern auch, welches Restaurant es in eurer Umgebung auf seiner Speisekarte hat. t3n.de

Netflix mit Werbung: Günstigeres Abo kommt wohl früher als gedacht: Netflix verliert seit Anfang des Jahres Nutzer und auch der Aktienkurs hat sich nicht gerade positiv für das Unternehmen entwickelt. Seit Jahresbeginn ist der Wert der Netflix-Aktie um rund 70 Prozent gefallen. Um dem entgegenzuwirken, hat das Unternehmen bereits vor einigen Wochen drastische Maßnahmen angekündigt. Ursprünglich hatte Netflix-CEO Reed Hastings den Investoren mitgeteilt, dass das Unternehmen Werbeeinblendungen in den nächsten ein bis zwei Jahren in Betracht ziehen würde. Einem neuen Bericht der New York Times zufolge hat sich das Zeitfenster aber kräftig nach vorne verschoben. Die Zeitschrift bezieht sich dabei auf eine interne Mitteilung des Netflix-Managements an die Arbeitnehmer. Hierin heißt es, dass das neue Abo-Modell mit Werbeeinblendungen bereits in den letzten drei Monaten des Jahres 2022 auf der Plattform ausgerollt werden soll. Für Netflix-Kunden hat das frische Modell aber eigentlich keine Nachteile. gamestar.de

Rolle rückwärts: Google Pay wird wieder Google Wallet: Es ist sicherlich eine Folge der Coronapandemie, dass Google die Pay-App wieder zu einer Wallet-App ausbaut. Das hat das Unternehmen am Mittwoch zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz Google I/O 2022 bekannt gegeben. t3n.de

Neues MacBook Pro erst im Juli: Apple kämpft mit Lieferschwierigkeiten wegen Corona-Lockdown: netzwelt.de

Windows 11 gibt es nun auch auf physischen Datenträgern: golem.de

Sanktionen: Russische Halbleiterindustrie verliert Zugang zu ARM-Technik: heise.de

Grafikkartenpreise: Langsam aber stetig Richtung UVP: pcgameshardware.de

AI-TICKER

Google I/O: Künstliche Intelligenz soll Informationsflut in Workspace bremsen: Die Informationsflut soll im Cloud-Office Google Workspace leichter verdaulich werden. Google setzt auf mehr linguistische Datenverarbeitung, um Unterhaltungen automatisch in Textform zu bringen und/oder automatisiert zusammenzufassen. Künstliche Intelligenz (KI) soll Ton und Bild bei Google Meet verschönern. Diese neuen Dienstmerkmale für bestimmte zahlende Workspace-Nutzer, die auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verzichten, stellt der Datenkonzern auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O in Aussicht. heise.de

Apples KI-Chef hat gekündigt, weil er zurück ins Büro musste: Apple ruft seine Mitarbeiter aus dem Homeoffice zurück. Nicht allen gefällt das. Apples vermutlich wichtigster Mitarbeiter im Machine Learning, der Director of Machine Learning Ian Goodfellow verlässt deshalb nun sogar das Unternehmen. t-online.de

KI-Spionage am Arbeitsplatz: Datenschützer fordern mehr Schutz für Beschäftigte: Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder (DSK) fordert ein eigenständiges Beschäftigtendatenschutzgesetz. Am Mittwoch wurde eine entsprechende Entschließung veröffentlicht. Die Zeit für den Gesetzgeber zu handeln, sei „jetzt“, unterstreichen die Kontrolleure. Die voranschreitende technische Entwicklung ermögliche „eine immer weitergehende Überwachung“ von Arbeitnehmern. In der Resolution weisen die Datenschutzbeauftragten darauf hin, dass die sich dynamisch entwickelnde Digitalisierung zu „tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt“ führe. Diese ermöglichten etwa erweiterte neue Formen der Verhaltens- und Leistungskontrolle, mit denen Beschäftigte oft in einer rechtlichen Grauzone ausspioniert werden. Deshalb seien weitergehende gesetzliche Vorgaben „notwendig und überfällig“. heise.de

IOT-TICKER

Sonos plant Sprachsteuerung für eigene Lautsprecher: Sonos will im Juni 2022 einen digitalen Assistenten auf den Markt bringen. Dieser soll die Bezeichnung Sonos Voice Control haben und sich mit dem Zuruf „Hey, Sonos“ aktivieren lassen, wie The Verge mit Verweis auf Personen berichtete, die mit den Plänen von Sonos vertraut sind. Der digitale Assistent soll auf allen Sonos-Lautsprechern nutzbar sein, die ein Mikrofon eingebaut haben. Über Sonos Voice Control soll sich die Musikwiedergabe über Sprache steuern lassen. Das bedeutet, dass sich Songs auf Zuruf abspielen lassen. Zudem werden sich Wiedergabelisten, Alben oder Lieder bestimmter Künstler mittels Sprachkommando wiedergeben lassen. golem.de

Neuer Smarthome-Standard Matter wird in Android integriert und in andere Google-Produkte: Matter ist in Zukunft ein wichtiger Begriff für Smarthome-Nutzer. Google hat einige Neuerungen angekündigt, darunter die Integration in Android. In Zukunft soll das Smarthome herstellerübergreifend einheitlicher werden, was die verwendeten Protokolle und Technologien angeht. smartdroid.de

Kommt der Durchbruch für das Internet of Things mit nanomagnetischen Computern?: Immer kleinere Geräte sollen immer „schlauer“ werden. Eine Lösung für künstliche Intelligenz in IoT-Geräten könnten nanomagnetische Computer darstellen, die extrem energiesparend arbeiten. Die Energiekosten für künstliche Intelligenz verdoppeln sich zurzeit alle 3,5 Monate. Speziell im Bereich IoT ändern sich Anforderungen: Statt große, komplexe Modelle in speziellen Rechenzentren auszuführen, sucht die Wissenschaft nach Möglichkeiten, einfache KI-Aufgaben auf kleinen, stromsparenden Geräten zu berechnen. In vielen Bereichen ist es aus einer Reihe an Gründen nicht sinnvoll, Daten an cloudbasierte KI-Supercomputer zu schicken. t3n.de

Smart Home: Risiken und Herausforderungen mitigieren: Das intelligent vernetzte Zuhause hat sich in nur wenigen Jahren von einer Nische für Technikverliebte zu einem ernsthaften Faktor des modernen Wohnens entwickelt – und steckt längst sogar in den Heimen von Menschen, die eigentlich nicht konkret nach smarten Steuerungen und Automation suchen. Allerdings bedeutet diese Technik auf verschiedenen Ebenen Herausforderungen, teilweise sogar Gefahren. Vielfach werden derartige Risiken massenmedial zwar nur auf den dauervernetzten Status smarter Hausgeräte heruntergebrochen. In Wahrheit ist das Thema jedoch deutlich vielschichtiger und komplexer. haustechnikdialog.de

BLOCKCHAIN-TICKER

Der Kryptomarkt rutscht in die Krise: Fast alle Kryptowährungen haben zuletzt massiv an Wert verloren. Die größte von ihnen, Bitcoin, ist nun sogar unter einen Wert von 30.000 Euro gefallen — damit hat sich der Kurs im Vergleich zum Höchststand vor einem halben Jahr beinahe halbiert. Auch NFTs, digitale Sammlerstücke auf der Blockchain, werden viel weniger gehandelt als letztes Jahr, die Preise brechen ein. Der Preisverfall ist so rapide, dass er sogar Kryptowährungen mitreißt, die eigentlich als wertstabil entwickelt wurden. Die spekulative Natur der meisten Kryptowährungen macht es unmöglich, vorherzusagen, wie sich Bitcoin und Co. weiter entwickeln. Die Blockchain-Technologie, auf der sie basieren, gilt als Zukunftstechnologie mit aktuell noch sehr begrenzten Anwendungsmöglichkeiten. Eine Investition in eine Kryptowährung ist also eine Wette auf eine bestimmte Zukunft — und die kann gut oder schlecht ausgehen. br.de

Coinbase-Aktie bricht letztlich 26 Prozent ein: Coinbase-Zahlen enttäuschen auf ganzer Linie: Die Krytobörse Coinbase hat ihre Zahlen für das abgelaufene Geschäftsquartal vorgelegt. Im ersten Jahresviertel erlitt Coinbase einen Verlust je Aktie von 1,98 US-Dollar, nachdem vor Jahresfrist noch ein Plus von 3,05 US-Dollar je Aktie in den Büchern gestanden hatte. Analysten hatten im Schnitt einen Verlust je Aktie von -0,007 US-Dollar erwartet. Der Umsatz brach von 1,80 Milliarden US-Dollar auf 1,17 Milliarden US-Dollar ein und lag damit ebenfalls unter den Analystenschätzungen (1,5 Milliarden US-Dollar). finanzen.net

Kryptos massiv unter Druck – Bitcoin-Kurs stürzt ab: Die Krise im Kryptomarkt hat sich verschärft. Bitcoin konnte die Unterstützung bei 30.000 US-Dollar nicht mehr verteidigen, und die Kurse der anderen Kryptowährungen rauschten mit runter. Der Bitcoin notierte 7,1 Prozent tiefer bei 27.037 Dollar. „Bei allem, was damit zusammenhängt, sollte man vorsichtig sein“, so ein Händler. Ein Abgesang auf das digitale Asset ist laut Sören Hettler von der DZ trotzdem nicht angebracht. Er meint, dass bei einer Marktberuhigung Investoren wieder verstärkt auf Bitcoin setzen dürften. Insgesamt gebe es weiterhin eine große Community, die von der Zukunft der Kryptowährung überzeugt sei. n-tv.de

Künstler stellen Blockchain-Kunstwerke auf Instagram aus NFT-Kunstwerke liegen im Trend: Eine Gruppe von Künstlerinnen und Sammlern will nun testen, ob sich Instagram auch als Ausstellungsfläche für Non-fungible Tokens nutzen lässt. spiegel.de

SAFETY-AND-SERCURITY-TICKER

Weil Hacker Ernst machen: Großer Microsoft-Patchday im Mai schließt teils kritische Sicherheitslücken: Jeden zweiten Dienstag im Monat gibt es von Microsoft eine große Portion Updates für Windows und andere Software, das ist auch 2022 nicht anders. An Microsofts Mai-Patchday werden 74 Sicherheitslücken geschlossen, darunter 7 als kritisch eingestufte. Zum Mai Patchday schließt Microsoft drei bereits öffentlich bekannte Sicherheitslücken, sogenannte Zero-Day-Bug. Nach Angaben aus Redmond wird eine der Lücken bereits aktiv für Angriffe ausgenutzt. Diese Sicherheitslücke wird aber nur als „wichtig“ bewertet und betrefft die Anmeldung an Domänen-Controllern.
Die 7 kritischen Sicherheitslücken sind nach derzeitigem Wissen noch nicht öffentlich bekannt. chip.de

„The Queen’s Speech“: Neues Datenschutzgesetz angekündigt: „Das Datenschutzsystem des Vereinigten Königreichs wird reformiert“, hieß es in der jährlichen Ansprache der englischen Königin („Queen’s Speech“) vor den beiden Häusern des Parlaments, die in diesem Jahr von Prince Charles vorgetragen wurde. Man wolle, so weiter, die „Vorteile des Brexit nutzen, um ein Datenrechtssystem von Weltklasse zu schaffen, das es uns ermöglicht, einen neuen wachstumsfördernden und vertrauenswürdigen britischen Rahmen für den Datenschutz zu schaffen“. Bereits im vergangenen Jahr hatte der britische Digitalminister Oliver Dowden angekündigt, dass man sich von den Vorgaben der DSGVO emanzipieren und beim Datenschutz eine eigene Linie verfolgen wolle. heise.de

Windows 11: Microsoft führt für fast alle Nutzer Kontozwang ein: Microsoft hat die Insider Preview 22616 für Windows Insider veröffentlicht. Die Vorschauversion zu Windows 11 Version 22H2 führt für fast alle Nutzer den Zwang zum Microsoft-Konto ein. pcgameshardware.de

Cyberangriffe von Killnet: Putin-Fans attackieren deutsche Behördenseiten: Russische Hacktivisten haben nach SPIEGEL-Informationen die Websites deutscher Behörden, Ministerien und Flughäfen attackiert und zum Teil vorübergehend lahmgelegt. spiegel.de

Meta kritisiert Bundeskartellamt vor dem EuGH: Schlagabtausch vor dem EU-Gerichtshof (EuGH): Die Facebook-Muttergesellschaft Meta hat am Dienstag bei einer Verhandlung vor dem EuGH in Luxemburg scharfe Kritik an dem Vorgehen des Bundeskartellamts geübt, das der umfassenden Sammlung der Daten von Facebook-Nutzern einen Riegel vorschieben will. table.media

Google dichtet Speicherverschlüsselung des AMD Epyc ab: Viele Cloud-Dienstleister bieten „Confidential Computing“-Instanzen an, die die Daten ihrer Kunden vor unbefugten Zugriffen schützen sollen. Zu den gängigen Confidential-Computing-Funktionen gehört RAM-Verschlüsselung; das setzen AMD-Epyc-Prozessoren mit „Secure Encrypted Virtualization“ (SEV) um. Die Sicherheitsexperten des Google Project Zero (GPZ) haben die SEV-Funktionen des AMD Epyc 7003 „Milan“ genauer untersucht, der auch in Google Cloud zum Einsatz kommt (Instanztyp C2D). Dabei fanden die GPZ-Experten mehrere Schwachstellen und Fehler in der Umsetzung, die AMD mittlerweile behoben hat. AMD hat die nötigen Patches in die AGESA-Version MilanPI-SP3_1.0.0.7 eingebaut, die in BIOS-Updates der jeweiligen Server- und Mainboard-Hersteller einfließt. heise.de

Biometrie und Datenschutz: Clearview schränkt Verkauf seiner Gesichtserkennung ein: Eine Klage von Bürgerrechtlern gegen Clearview AI hat Folgen: Das umstrittene Start-up darf den Zugang zu seiner riesigen, ohne Einverständnis angelegten Datenbank nicht mehr an andere US-Firmen verkaufen. spiegel.de

Utimaco, der Krypto-Miner und ein Disclosure-Desaster​: Auch Anbieter von Hochsicherheitslösungen sind vor Securityproblemen nicht gefeit. heise.de

Pegasus-Spyware: Spaniens Geheimdienst räumt Bespitzelung von Separatisten ein: heise.de

Fido-Sign-In: Microsoft, Google und Apple wollen Passwörter abschaffen: t3n.de

SMARTLIFE-TICKER

Google Maps erhält fotorealistische 3D-Ansichten: Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O hat Google einen Ausblick auf künftige Funktionen von Google Maps gegeben. Der Karten- und Navigationsdienst wird eine neue Ansicht mit der Bezeichnung Immersive View erhalten. Immersive View ist eine Art 3D-Version von Google Earth. Damit kann in einer fotorealistischen 3D-Ansicht eine Stadt aus der Luft erkundet werden. Mit dieser Funktion soll ein möglichst realistischer Blick auf eine Stadt möglich sein, bevor sie besucht wird. golem.de

Ende einer Ära: Apple stellt den iPod Touch ein: Der iPod Touch als letzter Vertreter der beliebten Musikabspielgeräte-Reihe wird nicht mehr hergestellt. Damit enden knapp 21 Jahre iPod-Geschichte. Aktuell werden noch die restlichen Exemplare verkauft. Unter dem Titel „Die Musik lebt weiter“ verweist das Unternehmen in Kalifornien darauf, dass Musik heute mit der gesamten Produktlinie Apples abgespielt werden kann. heise.de

Inklusion: Microsoft will Nutzung von Soft- und Hardware erleichtern: Microsoft hat Software und Hardware angekündigt, die es Menschen mit Behinderung erleichtern sollen, mit digitalen Produkten zu arbeiten. Neben Funktionen für Microsoft Edge und Windows 11 ist auch eine Reihe von Hardware-Produkten geplant (Adaptive Accessories): Maus, Button und Hub sollen im Herbst im Microsoft Store verfügbar sein. Das erklärte der Konzern auf dem Microsoft Ability Summit, einer Veranstaltung rund um die Themen Barrierefreiheit und Inklusion. heise.de

Amazon: Wegen Google-Regeln keine E-Books mehr in Android-App: Amazon hat wegen der verschärften Zahlungsrichtlinien im Google Play Store den Verkauf von digitalen Gütern in seiner Android-App eingestellt. Davon sind auch E-Books für Amazons Kindle-Ökoystem betroffen: Sie können in der Android-App aktuell nicht mehr erworben werden. Zuvor hatte Amazon bereits den Vertrieb von Audible-Hörbüchern eingestellt. Damit reagiert das Unternehmen auf Googles strengere Richtlinien im Play Store, die seit dem 1. April gelten. Zum Stichtag hatte Google mehreren Workarounds für die bereits zuvor geltenden Richtlinien den Riegel vorgeschoben. Zum 1. Juni sollen alle Apps, die sich trotzdem nicht an die Regeln halten, aus dem App Store fliegen, bekräftigt Google in einem Support-Dokument. heise.de

Digitale Girocard: Nationale Alternative zu PayPal und Co. startet etappenweise: Ein Jahr nach dem Startschuss bereiten Deutschlands Banken und Sparkassen den nächsten Schritt zur Vereinheitlichung ihrer Online-Bezahlverfahren vor. „Derzeit werden die vertraglichen und technischen Grundlagen für die Integration der digitalen Girocard geschaffen“, teilte die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Die Einbindung der Girocard als weiterer Zugangsweg im Online-Bezahlverfahren Giropay soll in der zweiten Jahreshälfte starten.“ Zuerst werde diese digitale Girocard Kunden der genossenschaftlichen Finanzgruppe zur Verfügung stehen, bis Ende des laufenden Jahres dann den Sparkassenkunden, „bevor sie für weitere Institutsgruppen ausgerollt wird“, erklärten die fünf in der DK organisierten Bankenverbände. heise.de

ANGEZÄHLT

Microsoft möchte Activision Blizzard für fast 70 Milliarden Dollar kaufen. Allerdings ist der Deal längst nicht unter Dach und Fach. Nachdem die stimmberechtigten Aktionäre der Übernahme zuletzt zustimmten, steht die kritische Beurteilung der Wettbewerbshüter aus. Und auch eine neue Klage überschattet das geplante Geschäft. Die neuesten rechtlichen Probleme kommen aus New York City. Axios berichtet, dass das New York City Employees‘ Retirement System und die Pensionsfonds der Lehrer, Polizisten und Feuerwehrleute der Stadt ein Verfahren anstreben. Als Aktionäre von Activision Blizzard verklagen sie den Publisher und zielen auf den Vorstandsvorsitzenden Bobby Kotick ab. Behauptet wird, dass der Verkauf an Microsoft übereilt war, damit Kotick die Haftung für die rechtlichen Probleme des Unternehmens vermeiden könne. play3.de

ZITAT DER WOCHE

„Im Zusammenhang mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat natürlich auch die Cyberabwehr besondere Bedeutung erlangt“

Digitalminister Volk Wissing. svz.de

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„Enormer Energieverbrauch“: Wissing moniert das Fotografieren von Essen – und erntet Spott: Das Internet wird immer wichtiger im Alltag, der Stromverbrauch für digitale Anwendungen ist hoch. Deshalb ruft der Bundesminister für Digitales und Verkehr, Volker Wissing (FDP), zum Energiesparen auf. Seine kuriose Ausführung stößt auf Kritik. „Beispielsweise neigen wir dazu, dass wir unser Essen fotografieren“, sagte der FDP-Politiker. „Und wenn man sich die Zahl der Fotos von Essen anschaut weltweit, kommt man auf einen enormen Energieverbrauch.“ Man müsse sich die Frage stellen, ob das wirklich notwendig sei. Für seine Äußerung erntete Wissing Spott. Einerseits, weil er sich selbst mit einem Teller Waffeln für Instagram hatte abbilden lassen. Andererseits, weil sich die FDP unter seiner Ressortführung des Bundesverkehrsministeriums gegen ein Tempolimit auf Autobahnen stemmt. Bundesminister Wissing reagierte auf die Kritik. Auf Twitter schrieb der FDP-Politiker: „Verbraucht das Internet Strom? Natürlich. Sollen wir es trotzdem nutzen? Selbstverständlich. Jeder soll das Netz frei nutzen können, auch für Fotos von Essen, und die Politik sollte dafür sorgen, dass dies klimaneutral möglich ist.“ utopia.de

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