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Deutschland liefert Mehrfachraketenwerfer, Kreml will „Regimewechsel“ in der Ukraine, Macron beklagt „Scheinheiligkeit“ in Afrika
Defensio Report in der Kalenderwoche 30, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

NACHRICHTEN

Lambrecht: Deutschland hat Ukraine Mehrfachraketenwerfer geliefert: Verteidgungsministerin Christine Lambrecht hat darüber informiert, dass die Ukraine die ersten Mehrfachraketenwerfer vom Typ Mars II erhalten hat. Zusätzlich wurden drei Panzerhaubitzen 2000 geliefert. Kurz zuvor hatte der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow gemeldet, dass die ersten drei Flugabwehrpanzer des Typs Gepard und mehrere Zehntausend Schuss Munition angekommen seien. Das Mittlere Artillerieraketensystem (Mars) kann Flugkörper unterschiedlicher Wirkungsweise verschießen – etwa gelenkte Raketen mit GPS-System oder Minenausstoßraketen zum Sperren von Geländeabschnitten. rnd.de

Lawrow bestätigt Pläne: Kreml will „Regimewechsel“ in Ukraine Der russische Außenminister Lawrow hat bei seiner Afrika-Reise Pläne bestätigt, die Regierung in der Ukraine stürzen zu wollen. „Wir helfen dem ukrainischen Volk auf jeden Fall, sich von dem absolut volks- und geschichtsfeindlichen Regime zu befreien“ sagte Lawrow in Kairo und meinte, dass Russen und Ukraine in Zukunft zusammenleben werden. Der ukrainische Präsident Selenskji antwortete darauf, dass die Ukraine jahrhundertelang unterdrückt worden wäre. Sie würden ihre Unabhängigkeit niemals aufgeben und sich nicht einschüchtern lassen. rnd.de

Macron beklagt „Scheinheiligkeit“ in Afrika: Nachdem mehrere Länder Afrikas sich zum Krieg in der Ukraine neutral verhalten, hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron diese Länder scharf kritisiert. Er beklagte auf seinem Besuch mehrerer afrikanischer Länder, dass die einseitige Aggression Russlands gegen die Ukraine nicht beim Namen genannt wird und nannte das Verhalten eine „Scheinheiligkeit“. Er führt die mangelnde Kritik auf diplomatischen Druck zurück. Macron sieht die Gefahr der Wiederholung einer Invasion wenn keine Unterstützung aus Afrika für die Position des Westens käme. Viele afrikanischen Folgen sind durch die Folgen des Krieges wie wachsender Hungersnot aufgrund ausbleibender Getreidelieferungen betroffen. spiegel.de

Selenskyj wechselt Befehlshaber in der Ostukraine aus: Nachdem die Ukraine vor allem zu Anfang des Krieges Gebiete in der Ostukraine verloren hatte, hat der ukrainische Präsident Selenskji den Befehlshaber in der Ostukraine ausgetauscht. Per Dekret entließ er Hryhorij Halahan und setzte stattdessen Viktor Horenko ein. Halahan wurde nun zum stellvertretenden Chef des für Terrorbekämpfung zuständigen Zentrums des Geheimdienstes SBU ernannt. rnd.de

Kiew: Russische Munitionsdepots durch HIMARS zerstört: Die Lieferung von amerikanischen HIMARS-Raketenwerfern zeigen erste Wirkungen, denn die ukrainische Armee konnte mit den Raketenwerfern 50 Munitionsdepots der Russen zerstören. „Das unterbricht deren Nachschub-Ketten und nimmt ihnen die Fähigkeit, Kämpfe aktiv zu führen und unsere Kräfte unter schweres Artillerie-Feuer zu nehmen“, sagte der ukrainische Verteidigungsminister Resnikow. Russland hat auf den Beschuss mit Tarnmaßnahmen und dem Ortswechsel von militärischen Gerät reagiert. Das soll dazu geführt haben, dass die russischen Truppen im Laufe der Zeit immer weniger Sperren mithilfe ihrer Artillerie aufbauen konnten. n-tv.de

Russland räumt Raketenangriff auf Odessa ein – Zerstörung von US-Waffen als Ziel: Trotz der Einigung Russlands mit der Ukraine unter Vermittlung der Türkei, den Weizentransport per Schiff sicherzustellen, hat Russland die Hafenstadt Odessa mit Raketen beschossen. Nach ursprünglichem Dementi gab Russland dies zu und nannte als Grund, gelieferte US-Waffen zerstören zu wollen. Raketen seien auf ein Schiffsreparaturwerk abgefeuert worden. In dem Dock wären ein ukrainisches Kriegsschiff und ein Lager mit von den USA gelieferten „Harpoon“-Raketen zerstört worden, hieß es weiter. rnd.de

HINTERGRUND

Moskau greift vermehrt Infrastruktur in der Ukraine an: Das britische Verteidgungsministerium hat in Berufung auf seine Geheimdienste gemeldet, dass die russischen Truppen vermehrt die Infrastruktur der Ukraine im Donbass angreifen. Während im Westen allgemein angenommen wird, dass Russland im Osten kaum mehr Gebietsgewinne aufgrund fehlender Durchschlagskraft erzielen kann, nähern sich Truppen dem zweitgrößten Kraftwerk der Ukraine in Wuhlehirsk und versuchen auf die Städte Kramatorsk und Slowjansk vorzurücken. In Slowjansk befindet sich das Hauptquartier der ukrainischen Streitkräfte im Donbass. faz.net

US-Militär möchte mit Myonen-Generator durch Wände sehen: Myonen sind Elementarteilchen, die ähnlich wie Röntgenstrahlen durch harte Materialien wie Stein gehen können. Bisher werden sie nur an dem europäische Teilchenbeschleuniger CERN und der US-Teilchenbeschleuniger Fermilab erzeugt. Das US-Militär will sie aber mobil einsetzen können, um zum Beispiel hinter Hauswänden interne Strukturen und eventuell vorhandene Bedrohungen wie etwa Nuklearmaterialen von außen entdecken zu können. „Andere potenzielle Anwendungen beinhalten die schnelle Kartierung der Lage von unterirdischen Tunneln und Kammern Hunderte von Metern unter der Erdoberfläche“, erklären Forscher des Defense Advanced Research Projects Agency, einer Behörde des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums. forschung-und-wissen.de

„Die Russen werden eine heiße Antwort bekommen“: Nach Bestätigung des Erhalts der deutschen Mehrfachraktenwerfer vom Typ Mars II durch den Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, hat dieser angekündigt, sie bald einzusetzen und er drohte Russland. „Wir garantieren, dass die Russen eine heiße Antwort auf ihre Aggression und Politik des Terrors und der Erpressung bekommen werden“, schrieb er auf Deutsch in einem Tweet. Das Mittlere Artillerieraketensystem (Mars) kann Flugkörper unterschiedlicher Wirkungsweise verschießen – etwa gelenkte Raketen mit GPS-System oder Minenausstoßraketen zum Sperren von Geländeabschnitten. spiegel.de

Wie Cherson den Kriegsverlauf beeinflusst: Die Schlacht um die Stadt Cherson ist eine der wichtigsten im bisherigen Kriegsverlauf. In der Ukraine geht man davon aus, dass die Stadt und ihr Umland bis zum September von russischen Truppen befreit sei. Die ukrainischen Streitkräfte wechselten von der Defensive in die Gegenoffensive sagte der Berater der lokalen Militärverwaltung Serhij Chlan. Diese Schilderung wird von US-amerikanischen und britischen Militärbeobachtern bestätigt. Während eine Eroberung oder Zurückeroberung der Stadt symbolische Bedeutung hat, ist das Gebiet für Russland auch von großem militärischen Nutzen. Russland ist sehr daran interessiert, die eroberte Landverbindung vom Donbass bis zur Krim zu halten, um von dort zu weiteren Offensiven Richtung Westen anzusetzen. In der Stadt selbst mussten viele Ukrainer die russische Staatsangehörigkeit annehmen und Firmen wurden beschlagnahmt. Widerstand gibt es nur noch in kleinen Gesten, wie dem Entwenden von russischen Flaggen. tagesschau.de

ANGEZÄHLT

Der ukrainische Präsident Selenskji hat den USA für die Ankündigung gedankt, weitere Waffen in Höhe von 270 Millionen Dollar zu liefern. „Extrem wichtig, schlagkräftige Waffen werden die Leben unserer Soldaten retten, die Befreiung unseres Landes vom russischen Aggressor beschleunigen“, schrieb Selenskyj am Samstag im Kurznachrichtendienst Twitter. „Ich schätze die strategische Partnerschaft zwischen unseren Nationen. Gemeinsam zum Sieg!“ zdf.de

ZITAT DER WOCHE

„Wir brauchen auch auf europäischer Ebene die nukleare Abschreckung“

Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Er fordert andere Wege in Europa, um die Sicherheit gegen russische Angriffe zu erhöhen. Dazu gehören auch Atomwaffen. welt.de

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ZULETZT

Kampftraining mit ukrainischem Militär: Boris Johnson nimmt an Übung teil: Im britischen Yorkshire werden ukrainische Soldaten für den Krieg ausgebildet. Der scheidende Premierminister Johnson nahm. nun kürzlich an einer Übung der ukrainischen Soldaten teil. Dabei wurden dem Premierminister mehrere Waffensysteme gezeigt. rnd.de

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