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Explosion in illegaler Ölraffinerie in Nigeria, Neuer Ebola-Fall im Kongo, Italien sichert sich Gaslieferungen aus Afrika
African Edition in der Kalenderwoche 17, 2022
kuratiert von Nina von Schweinitz

NACHRICHTEN

Mehr als 100 Tote bei Explosion in illegaler Ölraffinerie in Nigeria: Die Detonation ereignete sich demnach aus noch unbekannter Ursache in einer improvisierten Anlage, in der aus Pipelines der großen Konzerne abgezapftes Öl raffiniert wurde. Solche illegalen Anlagen gibt es in dem Land mit großer Armut und hoher Arbeitslosigkeit viele. zeit.de

Neuer Ebola-Fall im Kongo nachgewiesen: Ein 41-Jähriger starb nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bereits am Donnerstag in einem Ebola-Behandlungszentrum der Stadt Mbandaka im Nordwesten des Landes. Er hatte sich Anfang des Monats aufgrund von Symptomen in Behandlung begeben. Die WHO-Regionaldirektion für Afrika sagte, die Krankheit habe einen zweiwöchigen Vorsprung, und man hinke hinterher. Zum Glück seien viele Menschen in der Stadt bereits gegen die Krankheit geimpft. dw.com

Russische Söldner sollen Massengrab in Mali inszeniert haben: Die malische Armee hatte zunächst den Fund eines Massengrabes in der Nähe einer kürzlich aufgegebenen französischen Militärbasis verkündet. Nahe des Stützpunktes Gossi seien „Leichen in fortgeschrittenem Verwesungszustand in einem Massengrab entdeckt“ worden, erklärte der Generalstab der Streitkräfte am Freitagabend. Das berichtet AFP. Die französische Armee beschuldigt nun russische Söldner der Wagner-Gruppe, derartige Gräueltaten zu inszenieren. berliner-zeitung.de

  • Tote bei Anschlägen in Mali und Burkina Faso dw.com

Sudan: Abschied von den UN, Umarmung mit Moskau? dw.com

Italien sichert sich Gaslieferungen aus Afrika: Um sich vom russischen Gas zu lösen, hat Italien Übereinkünfte für mehr Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) mit Angola und der Republik Kongo getroffen. Ab 2023 sollen 4,5 Milliarden Kubikmeter LNG aus der Republik Kongo kommen, wie der italienische Energieversorger Eni mitteilte. Italien importiert wie Deutschland bislang einen Großteil seines Gases aus Russland – konkret rund 45 Prozent. spiegel.de

Südafrika ringt mit den Folgen der Flutkatastrophe: Südafrika hat schwer mit den Folgen einer der größten Naturkatstrophen zu kämpfen, die das Land in seiner Geschichte heimgesucht hat. Überschwemmungen haben mehr als 400 Menschen getötet und Tausende Häuser zerstört. Während des Besuchs einer Schule, die nun als Notunterkunft dient, machte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa die Veränderungen der Wettermuster für die Naturkatastrophe verantwortlich. „Dieses Desaster ist ganz offensichtlich Teil des Klimawandels“, betonte Ramaphosa und versprach, die beschädigte Infrastruktur wiederaufzubauen und die Flutopfer mit dem Nötigsten zu unterstützen. dw.com

Kenias früherer Präsident Mwai Kibaki gestorben: Kibaki war von 2002 bis 2013 im Amt. Er galt als politischer und wirtschaftlicher Reformer. Der amtierende kenianische Präsident Uhuru Kenyatta würdigte Kibaki als „führende Persönlichkeit“ in der Geschichte Kenias, und ordnete bis zum Begräbnis eine mehrtägige Staatstrauer an. Kibaki habe ein geeinteres und wohlhabenderes Land hinterlassen, sagte Kenyatta. Kibaki war der dritte Präsident des Landes nach der Unabhängigkeit von Großbritannien 1963. fr.de

Boris Johnson will Flüchtlinge nach Ruanda abschieben: Migranten, die mit dem Boot im Königreich ankommen, sollen bald nach Ruanda verschifft werden. Dort soll über ihr Asylgesuch entschieden werden. Bei einem positiven Bescheid dürfen sie aber nicht nach Großbritannien, sondern lediglich in Ruanda bleiben. Der Plan hat sofort großflächige Empörung ausgelöst, zum Teil auch in Johnsons eigener Partei. Mehr als 160 Nichtregierungsorganisationen schrieben einen offenen Protestbrief, nennen das Abkommen „beschämend grausam“. Großbritannien behauptet, mit der Abschiebung der Flüchtlinge gegen Schleuser und Kriminelle vorzugehen, die oft das Leben der Migranten in Gefahr bringen würden. sueddeutsche.de

Blutiger Anschlag auf Restaurant in Mogadischu: In Somalias Hauptstadt sind bei einem Anschlag auf ein Restaurant mindestens acht Menschen getötet worden. Zahlreiche weitere wurden verletzt. In dem Lokal am Lido-Strand hielten sich auch der somalische Polizeichef General Abdi Mohamed Hijar und Parlamentsmitglieder auf. Sie sind laut Polizei nicht unter den Opfern. Die Explosion wurde wohl durch eine Autobombe ausgelöst. Die Terrorgruppe Al-Shabaab bekannte sich zu dem Attentat. de.euronews.com

Prozess gegen gambischen Ex-Soldaten in Celle eröffnet: In dem Staatsschutzverfahren wirft die Bundesanwaltschaft dem heute 46-Jährigen aus dem westafrikanischen Land in drei Fällen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Tateinheit mit Mord vor, wobei in einem Fall das Opfer überlebte. Sollte Bai L. für schuldig befunden werden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Der Mann wurde im März 2021 in Hannover festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war er Mitglied eines sogenannten „Patrol Teams“ der gambischen Streitkräfte, die im Auftrag von Diktator Yahya Jammeh außergerichtliche Tötungen vorgenommen haben sollen. Ziel der Einsätze dieser Todesschwadron war demnach, die gambische Bevölkerung einzuschüchtern und die Opposition zu unterdrücken. dw.com

Humanitäre Krise: Hält die Waffenruhe im Jemen? tagesschau.de

Sahel: Niger stimmt für mehr ausländisches Militär im Land. dw.com

HINTERGRUND

Globale Nahrungsmittelkrise droht zur humanitären Katastrophe in Afrika zu werden: In der Pandemie haben viele arme Staaten Schulden gemacht – nun kommt der Krieg zwischen der Ukraine und Russland hinzu. Es geht vor allem um Nahrungsmittel aus diesen Ländern wie Speiseöl und Weizen. Die Welternährungsorganisation (FAO) hat für den März den höchsten Preisindex für Nahrungsmittel seit dessen Einführung 1990 erhoben. Der Index gibt die globalen Preisbewegungen für die wichtigsten Grundnahrungsmittel an. Der Sprung vom Februar, dem Monat des Kriegsbeginns, auf den März liegt bei satten zwölf Prozent in nur einem Monat. Die Weltbank erklärte diese Woche, ein Anstieg von durchschnittlich mehr als 30 Prozent sei möglich. Es treffe einmal mehr die Ärmsten. tagesschau.de

ANGEZÄHLT

Bei gewaltsamen Zusammenstößen in der sudanesischen Krisenregion Darfur sind mindestens 201 Menschen getötet und 98 weitere verletzt worden. Das sagte ein Mitarbeiter des Gouverneurs der Region der Nachrichtenagentur dpa. Nach Angaben des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC) sind Zehntausende aufgrund der tödlichen Angriffe vertrieben worden. Häuser seien in Brand gesteckt, Krankenhäuser angegriffen und Geschäfte geplündert worden. zeit.de

ZITAT DER WOCHE

„Die Regierung muss uns neues Land zusprechen, damit wir den Wiederaufbau der Siedlungen beginnen können. Wo die Flut war, können die Menschen nicht mehr lange bleiben. Alles ist verwüstet, es bringt nichts, hier zu bauen.“

Im April haben Regenfälle in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal zahlreiche Häuser zerstört. 435 Menschen sind gestorben, viele werden weiterhin vermisst. Tausende haben ihre Unterkunft verloren. Abahlali baseMjondolo ist eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich für soziale Gerechtigkeit in Südafrika einsetzt. Mqapheli Bonono ist ihr Vizepräsident. Er erklärt, was jetzt geschehen muss. zeit.de

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Politbriefing: Lawrow warnt vor drittem Weltkrieg + Union fordert Kampfpanzer für Ukraine + Russland weist 40 deutsche Diplomaten aus + Lindner plant fast 40 Milliarden Euro zusätzliche Schulden + Regierung erlaubt im Notfall Enteignung von Energiefirmen + 14 Anträge für Parteiausschlussverfahren gegen Gerhard Schröder. politbriefing.de

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ZULETZT

Goldener Biennale-Löwe an britischen Pavillon von Sonia Boyce: Der Goldene Löwe für den besten Länderbeitrag ging bei der Kunstbiennale von Venedig an Großbritannien und den Beitrag der Künstlerin Sonia Boyce. In einer Multimedia-Installation, die neben skulpturalen Elementen und Videos stark auf Musik setzt, würdigt sie den Beitrag von Frauen – und insbesondere von Frauen afrikanischer Herkunft – für die britische Kultur. kurier.at

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