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Sommer so heiß wie nie, Schutz von Wäldern, Lebensmittel aus dem Labor, Steuerbefreiung bestimmter Nahrungsmittel
GreenMAG in der Kalenderwoche 17, 2022
kuratiert von Egon Huschitt

NACHRICHTEN

Sommer 2021 in Europa war wärmster seit Beginn der Aufzeichnungen: Der EU-Klimawandeldienstes Copernicus hat berechnet, dass es 2021 ein Grad wärmer war als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. Mit Hitzewellen im Mittelmeerraum, Überschwemmungen und Windflauten in Westeuropa sei 2021 ein Jahr der Wetterextreme gewesen. Auf Sizilien wurde mit 48,8 Grad ein europäischer Hitzerekord gemessen. Im Mittelmeerraum seien aufgrund der Hitze und fehlender Niederschläge eine Waldfläche von 800.000 Hektar verbrannt. zeit.de

Biden-Initiative für besseren Schutz von Wäldern: US-Präsident Joe Biden unterzeichnete in Seattle ein Dekret, wonach eine Bestandsaufnahme klären soll, welchen Risiken die Urwälder in den USA ausgesetzt sind. Vor allem Brände sollen verhindert werden. Biden schlägt außerdem finanzielle Hilfen für Brasilien vor, um die Abholzung des Amazonas-Regenwalds einzudämmen. nau.ch

Nach Unwettern: Südafrikas Präsident ruft wegen Überschwemmungen Notstand aus. welt.de

KfW-Förderung für Neubauten nach nur wenigen Stunden gestoppt: Kurz nach dem Start einer neuen staatlichen Förderung energiesparender Neubauten gab die Kreditanstalt für Wiederaufbau bekannt, dass die Gelder ausgeschöpft seien. Zu Beginn des Jahres hatte Wirtschaftsminister Robert Habeck ein erstes Förderprogramm für energie-effizientes Bauen wegen der Antragsflut bereits gestoppt. Die am Mittwoch begonnene Neuauflage war mit einer Milliarde Euro gedeckelt und sollte eigentlich bis Ende des Jahres laufen. Eine Sprecherin Habecks sprach von einem „großen Run“. Der Topf werde jedoch nicht noch einmal aufgestockt. zeit.de

EU drohen Engpässe bei Versorgung mit Hightech-Metallen: Windkraftanlagen, Batterien, E-Autos – wer die Technik zum Kampf gegen die Klimakrise bauen will, braucht nicht zuletzt die richtigen Rohstoffe. Eine neue Studie der Katholischen Universität im belgischen Löwen im Auftrag eines Branchenverbandes zeigt nun, dass der EU mittelfristig Engpässe bei der Versorgung mit Materialien wie Lithium drohen könnten. Lösen ließen sich die Probleme auch mit Recycling. spiegel.de

Forderung nach Mehrwertsteuerbefreiung bestimmter Nahrungsmittel: Ernährungsminister Cem Özdemir hat sich hinter Forderungen nach einer Mehrwertsteuerbefreiung für Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte gestellt. Dies trage nicht nur zur Kostenentlastung bei, sondern fördere auch eine gesunde Ernährung. Prüfung und Umsetzung solcher Änderungen seien aber Sache des Finanzministeriums. Für die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte hatten sich etwa der Sozialverband VdK, die Verbraucherzentralen und die Deutsche Diabetes Gesellschaft stark gemacht.
faz.net

Kritik an Brandenburger Umweltbehörden nach Leck am Tesla-Werk: Nach dem Austritt von Flüssigkeit aus der Lackiererei des neuen Tesla-Autowerks in Grünheide bei Berlin wächst die Kritik an den Umweltbehörden. Der Wasserverband Strausberg-Erkner, der auch Tesla beliefert, forderte mehr Transparenz. Der Verband sei nur auf Nachfrage von der Wasserbehörde des Landkreises Oder-Spree informiert worden, sagte Sprecherin Sandra Ponesky. „Da sehen wir schwarz für den Schutz der Trinkwasserversorgung in Zukunft.“ zeit.de

Verkehrsstaatssekretärin offen für Änderungen bei Plug-in-Hybrid-Förderung: Bisher sei es noch „bequem“, die Fahrzeuge mit einer Kombination aus Batterie und Verbrennungsmotor überwiegend mit Kraftstoff zu betreiben, sagte Daniela Kluckert im Podcast „Fast Lane“. „Man kann sich natürlich überlegen, ob man dort Regelungen verändert, auch bei der Dienstwagenbesteuerung, sodass dort Anreize gesetzt werden, dass diese auch elektrisch gefahren werden.“ Heute sei es für diejenigen, die viel unterwegs sind, jedoch noch nicht komfortabel allein mit dem elektrischen Antrieb zu fahren.
tagesspiegel.de

HINTERGRUND

EU-Standard für alle Ladekabel kommt 2024: Dann dürfen Hersteller von Mobiltelefonen, Tabletcomputern, Spielekonsolen, Digitalkameras oder Kopfhörern diese Geräte nur noch mit dem USB-C-Ladeanschluss verkaufen. Dafür sprach sich am Mittwoch der Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments aus. Die Hersteller werden zudem verpflichtet, ihre Geräte ohne Ladekabel anzubieten. So soll Elektroschrott vermieden werden, während es die Nutzer einfacher haben sollen, passende Ladegeräte zu finden. Gegen das Allzweckladekabel sperrte sich letztlich nur noch Apple. faz.net

Fleisch aus dem Labor: Eine tierbasierte Ernährung ist eine Belastung für Umwelt und Klima. Finnische Forschende haben mögliche Alternativen gegenüber gestellt und im Fachblatt „Nature Food“ veröffentlicht. In den Berechnungsmodellen würde eine ökologisch optimierte Ernährung würde Land- und Wasserverbrauch sowie den Ausstoß von Treibhausgasen um jeweils mehr als 80 Prozent reduzieren. Ökologisch am günstisten sei eine Ernährung auf Basis von sogenannten neuartigen Lebensmitteln – also Fleisch, Eier und Milch aus dem Labor oder Lebensmittel auf Basis von Mikroalgen und Pilzen oder Insekten wie Mehlwürmer und Heuschrecken. rnd.de

ANGEZÄHLT

Um fast 50 Prozent ist in manchen Regionen sind Insektenpopulationen zurückgegangen. Der zerstörerische Effekt kommt durch die Kombination haben Klimawandel und intensive Landwirtschaft, berichten Forschende im Fachmagazin „Nature“. rnd.de

ZITAT DER WOCHE

„36 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe ist die Welt wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine erneut in Sorge um die Sicherheit ukrainischer Atomkraftwerke.“

Umweltministerin Steffi Lemke ist wegen des Kriegs in der Ukraine sehr besorgt über die Sicherheit der dort angesiedelten Atomkraftwerke. Russland habe das Risiko eines AKW-Unfalls in Kauf genommen. handelsblatt.com

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