kuratiert von Egon Huschitt
Mitarbeit: Nina Grey
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Wir liefern jeden Morgen um sechs Uhr einen Überblick über die wichtigsten Themen in der Politik.
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Politik-Headlines
Bild: Das gibt’s bei Ihnen netto mehr
FAZ: Selenskyj: US-Präsident verspricht “starke Sicherheitsgarantien”
Funke: 15 Prozent mehr Hotelbuchungen – Berlin wird zum Jahreswechsel voll
Handelsblatt: Optimismus bei Infineon
RND: Verkauf von Silvester-Feuerwerk gestartet: Ansturm auf Böller und Raketen
SZ: Macron macht Tempo bei Friedenstruppe
Tagesspiegel: “Böllerexzesse” befürchtet: Berlin setzt Silvester 4300 Polizisten ein
taz: Dinner for What
Welt: Nach dem Ukraine-Treffen bleiben wichtige Fragen offen
Hätten Sie’s gedacht? In rund 5 Jahren werden wir in Deutschland 130.000 zusätzliche Pflegekräfte brauchen – allein durch die Alterung der Bevölkerung. Die Kosten der Pflege steigen also weiter. Darauf sollten wir uns vorbereiten: mit der privaten Pflegezusatzversicherung und mit mehr Prävention, also dem Vermeiden und Hinausschieben von Pflegebedürftigkeit. Mehr auf pkv.de
UKRAINE-KRIEG
Moskau bezichtigt Kiew des Angriffsversuchs auf Putin-Residenz: Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte, es habe ukrainische Drohnenangriffe auf ein Anwesen von Staatschef Wladimir Putin in der Region Nowgorod gegeben und kündigte Vergeltungsmaßnahmen an; außerdem werde Moskau seine Position in den Verhandlungen über den Ukraine-Plan überdenken. Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj wies die Darstellung als Propaganda zurück und sprach von einem russischen Vorwand für neue Angriffe auf Kiew. zdfheute.de, tagesschau.de
- Russlands Außenamtssprecherin Maria Zakharova hat den angeblichen ukrainischen Angriff auf Putins Residenz als “Ohrfeige” für US-Präsident Donald Trump bezeichnet. Trump tue alles in seiner Macht Stehende, um “das zu retten, was von der Ukraine noch übrig ist”. Sie warf Kiew vor, Trumps Bemühungen um eine diplomatische Lösung im Ukraine-Konflikt zu sabotieren.
- Laut Kreml-Berater Juri Uschakow reagierte US-Präsident Donald Trump mit Entsetzen auf den angeblichen ukrainischen Angriff auf Putins Residenz. Trump habe erklärt, das werde die Zusammenarbeit mit der Regierung Selenskyj belasten; er sei froh, keine Marschflugkörper an Kiew geliefert zu haben.
- US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, von Wladimir Putin persönlich über den angeblichen Angriff auf dessen Residenz informiert worden zu sein. Er erklärte, dies sei “nicht der richtige Zeitpunkt” für derartige Aktionen. Auf die Frage, ob es Beweise für einen solchen Angriff gebe, sagte Trump, man werde es herausfinden. n-tv.de
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj dringt auf langfristige US-Sicherheitsgarantien: In den laufenden Verhandlungen bestehen zentrale Differenzen zur künftigen Sicherheitsarchitektur. US-Pläne sehen laut Wolodymyr Selenskyj Garantien über zunächst 15 Jahre mit Verlängerungsoption vor. Kiew fordert hingegen Zusagen über 30 bis 50 Jahre. Moskau verlangt für ein Ende der Kampfhandlungen weiterhin den Rückzug ukrainischer Truppen aus den besetzten Regionen Donezk und Luhansk. handelsblatt.com, tagesschau.de
- Treffen von Wolodymyr Selenskyj mit russischen Vertretern soll erst stattfinden, wenn die USA und die europäischen Staats- und Regierungschefs einem gemeinsamen Friedensplan zustimmen. Nach Gesprächen mit US-Präsident Trump in Florida hob Selenskyj zwar Fortschritte hervor, betonte aber weiterhin offene Fragen.
- Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, Moskau stimme mit der Einschätzung von US-Präsident Donald Trump überein, dass die Konfliktparteien sich einer Lösung angenähert hätten und die Verhandlungen sich in der finalen Phase befänden. Dabei präzisierte er allerdings nicht, welche der Varianten eines Friedensplans Moskau derzeit mit Washington erörtert.
- Berlin mahnt Moskau, seinen Aussagen nun auch Taten folgen zu lassen; man sehe Russland in der Pflicht, den Krieg zu beenden. Regierungssprecher Sebastian Hille erklärte, man nehme eine gewisse Differenz wahr zwischen dem, was angeblich vom russischen Präsidenten geäußert werde und dem, was “über Weihnachten an Attacken über die Ukraine niedergegangen ist”.
- Wolodymyr Selenskyj informierte Kanzler Friedrich Merz über die Gespräche in den USA und wies russische Berichte über einen angeblichen Drohnenangriff auf “irgendeine Residenz” von Putin als Falschnachrichten zurück. Die Ukraine tut alles, um Frieden zu schaffen.
- Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will Anfang Januar die “Koalition der Willigen” in Paris versammeln, um konkrete Beiträge der Partner für die Ukraine festzulegen. Er und weitere europäische Spitzenpolitiker hatten mit US-Präsident Donald Trump und Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj telefoniert.
- Italiens Regierung hat ein Dekret beschlossen, das weitere Waffen- und Ausrüstungslieferungen an die Ukraine im kommenden Jahr erlaubt. Am ursprünglichen Text des Dekrets hatte es Anfang Dezember Änderungswünsche gegeben; der Inhalt der Regelung blieb in der Einigung nun weitgehend unverändert.
Russlands Staatschef Wladimir Putin fordert Einnahme von Saporischschja durch russische Truppen: Laut dem Verteidigungsministerium rücken die Einheiten in Saporischschja und Donezk “sehr dynamisch” vor und stehen im Süden bereits rund 15 Kilometer vor der Gebietshauptstadt. Putin betonte bei einer Militärsitzung, die Einnahme der Stadt sei Aufgabe der russischen Truppen, obwohl die Ukraine ihre Verteidigung lange vorbereitet habe. Die Verbände “Dnepr” und “Wostok” sollen die Einnahme koordinieren. n-tv.de
Ukraine leitet Ermittlungen wegen Exekution ukrainischer Kriegsgefangener ein: Die ukrainische Staatsanwaltschaft geht einem mutmaßlichen Kriegsverbrechen russischer Soldaten in der Region Donezk nach. Zwei ukrainische Verteidiger seien in der Ortschaft Schachowe nahe Pokrowsk gefangen genommen und anschließend erschossen worden, teilten die Ermittler mit. Einer der Männer sei zuvor gezwungen worden, sich auszuziehen.
LinkedIn-Tipp Nr. 4 von Expertin Christiane Germann: Bitte keine Gruppenfotos! Männerreihe im Anzug, dunkle Podien nebst Publikum von hinten – das klickt niemand. Besser: Nahaufnahmen in Aktion, spontane Schnappschüsse; Gruppen nur im Selfie-Modus. Für einen besseren LinkedIn-Auftritt eine Schulung bei der Expertin buchen: amtzweinull.de
Nachrichten
BKA-Chef Holger Münch warnt vor Datenrisiken bei AfD-Regierungsbeteiligung auf Landesebene: Die Partei könnte Zugriff auf sensible und schützenswerte Daten erhalten, sagte Münch dem Tagesspiegel. Ein Einschränken oder Löschen von Informationen lehnt er ab. Der Informationsaustausch zwischen den Landeskriminalämtern sei dann in Gefahr. Unklar sei zudem, wie viele AfD-Mitglieder im BKA selbst beschäftigt sind, da Parteimitgliedschaften nicht meldepflichtig seien. Sollte die AfD bundesweit als gesichert rechtsextremistisch eingestuft werden, hätte dies laut Münch Folgen für die Sicherheitsüberprüfungen in der Behörde. tagesspiegel.de, handelsblatt.com
Vorgeschlagene Praxisgebühr stößt auf breite Ablehnung: Der Kassenärzte-Verband hatte vorgeschlagen, Patientinnen und Patienten drei bis vier Euro pro Termin zu berechnen, um die Kassenfinanzen zu stabilisieren.
- Hausärzteverband-Chefin Nicola Buhlinger-Göpfarth lehnt Kontaktgebühr für Arztbesuche ab; Kontaktgebühr wäre ein “Herumdoktern am Symptom”. zeit.de
- Stiftung-Patientenschutz-Chef Eugen Brysch wirft den Kassenärzten in den Funke-Zeitungen vor, es gehe nur ums Geld. Qualität spiele keine Rolle, für durchschnittliche Leistungen würden hohe Summen gezahlt. morgenpost.de
- Paritätischer-Gesamtverband-Chef Joachim Rock warnt vor sozialen Folgen einer Praxisgebühr. Sie könne arme Menschen von nötigen Arztbesuchen abhalten und so höhere Folgekosten verursachen.
- Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen sieht laut “Rheinischer Post” in einer Praxisgebühr vor allem neue Bürokratie. rp-online.de
- SPD-Politiker Christos Pantazis nannte den Vorschlag der Kassenärzte unsozial und ineffektiv.
- Sozialverband-Deutschland-Vorstandschefin Michaela Engelmeier nannte Forderungen nach einer Kontaktgebühr für Arztbesuche unsolidarisch und sozial ungerecht. tagesschau.de
Justizministerin Stefanie Hubig plant schärfere Strafen für Angriffe auf Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten: Hubig kündigte an, tätliche Angriffe auf Personen, die im Dienst für die Allgemeinheit stehen, künftig härter zu bestrafen. Ein Gesetzentwurf sieht vor, die Mindeststrafe für solche Übergriffe von drei auf sechs Monate anzuheben. Hubig nannte solche Taten in den Funke-Zeitungen “besonders verwerflich”. Wer Kräfte von Polizei oder Rettungsdiensten in einen Hinterhalt lockt und angreift, soll künftig mindestens ein Jahr Haft riskieren. zdfheute.de, morgenpost.de, tagesschau.de
Gewalt gegen Polizeibeamte nimmt erneut leicht zu: Nach Angaben des Innenministeriums registrierte das Bundeskriminalamt 2024 insgesamt 46.367 Fälle – ein Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In 87 Prozent der Fälle handelte es sich laut dem Bundeslagebild um Widerstand oder tätliche Angriffe, weitere Delikte waren Bedrohung, Nötigung und Körperverletzung. Insgesamt waren fast 107.000 Polizistinnen und Polizisten von Gewalt betroffen, die Zahlen steigen seit 2017 kontinuierlich an. stern.de
Lange Sicherheitsprüfungen bremsen Rüstungsbranche aus: Verteidigungsunternehmen kämpfen mit langen Sicherheitsüberprüfungen bei Neueinstellungen – teils bis zu neun Monaten. Laut “Handelsblatt” erschwert das insbesondere Zulieferern aus der Auto- und Maschinenbauindustrie den Einstieg ins Rüstungsgeschäft. Das Wirtschaftsministerium verweist auf die nötige Differenzierung nach Geheimhaltungsstufen; eine Überprüfung dauere zwischen vier Wochen und neun Monaten. Man arbeitet an Verfahrenserleichterungen. Zugleich sehen Sicherheitsbehörden Deutschland als zentrales Ziel ausländischer Spionage. Der Branchenverband Sicherheits- und Verteidigungsindustrie berichtete zuletzt über einen deutlichen Zuwachs neuer Mitgliedsunternehmen. handelsblatt.com
Bundeswehr-Uni Hamburg schließt Forschende aus Risikoländern von sicherheitsrelevanten Projekten aus: Die Helmut-Schmidt-Universität setzt bei sensiblen Forschungsprojekten auf strikte Sicherheitsregeln. Präsident Martin Beckmann sagte der “Welt”, dass etwa Forschende aus Russland, China oder dem Iran bei sicherheitskritischen Projekten grundsätzlich nicht beschäftigt werden. Besonders bei Grundlagenforschung mit möglicher militärischer Relevanz spielten Vertraulichkeit und Geheimnisschutz eine zentrale Rolle. Betroffen ist auch die Dual-Use-Forschung, deren Ergebnisse sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können. Die Universität verfügt derzeit über 135 Professuren und 1300 Mitarbeitende für rund 2500 Studierende. welt.de
Weitere Meldungen:
- Umweltminister Carsten Schneider will Einweg-Vapes verbieten; gefährlich und umweltschädlich. tagesspiegel.de
- Krankenhausgesellschaft fordert Erleichterungen bei Personalvorgaben. pharmazeutische-zeitung.de
- Rückgang bei Rüstungsexporten erwartet; Spitzenreiter unter den Empfängerländern war mit großem Vorsprung Norwegen. n-tv.de
Bundeswehr zieht Konsequenzen nach Skandalen bei Fallschirmjägern in Zweibrücken: Mehrere Soldaten wurden entlassen. Geplant sind Reformen in Ausbildung, Führung und Prävention in der gesamten Luftlandetruppe. Gegen mehrere Beschuldigte laufen straf- und disziplinarrechtliche Ermittlungen. Laut FAZ geht es um Rechtsextremismus, sexualisiertes Fehlverhalten, Gewaltrituale und Drogenmissbrauch. Der für die Neuausrichtung der Luftlandetruppen verantwortliche Generalleutnant des Feldheeres Harald Gante zeigte sich tief erschüttert über die bisherigen Ermittlungsergebnisse. faz.net, welt.de
Weitere Deutschland-News:
- Hessen: HR will ein Jahr lang den 80. Geburtstag von Hessen feiern. dwdl.de
- NRW: Tumulte nach spektakulärem Bankraub in Gelsenkirchen; Unbekannte bohren Loch in Tresorraum. Kunden in Aufruhr. rnd.de
- Berlin: Große Solidarität nach Brandanschlag auf Kältebusse. tagesschau.de
Europa + Welt
EU bereitet Ausbildungsmission für libanesische Sicherheitskräfte vor: Nach Angaben hochrangiger Diplomaten soll die Mission zur Schulung von Polizei und Militär vor Ort Ende 2026 oder Anfang 2027 starten. Sie zielt darauf, die Sicherheitskräfte in der Stabilisierung des Landes und bei der Sicherung der Grenze zu Syrien zu unterstützen. Ein internes Papier des Europäischen Auswärtigen Dienstes beschreibt das Vorhaben als rein nicht-exekutive Ausbildungsmission. handelsblatt.com
Weitere Meldungen:
- US kürzen humanitäre Hilfe für UN; 2 statt 17 Milliarden US-Dollar. tagesschau.de
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Türkei und Armenien lockern Visaregeln: Ankara und Eriwan haben einen weiteren Schritt zur Normalisierung ihrer Beziehungen vereinbart. Ab dem Januar können Inhaber diplomatischer und anderer Sonderpässe beider Länder kostenlose elektronische Visa beantragen. Das türkische Außenministerium sprach von einem Beitrag zur Verbesserung der Beziehungen. Das bilaterale Verhältnis ist durch historische Streitigkeiten und die türkische Allianz mit Aserbaidschan belastet.
Weitere Europa-News:
- Türkei: Berufungsgericht ordnet die Freilassung des Journalisten Fatih Altayli an; Verurteilung wegen Bedrohung des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.
- Türkei: Feuergefecht in Hafenstadt Yalova nahe Istanbul mit mutmaßlichen IS-Kämpfern; drei Polizisten und sechs Islamisten getötet. tagesschau.de
- Lettland: Rund 280 Kilometer langer, durchgehender Zaun an russischer Grenze fertiggestellt. spiegel.de
Afrika-News:
- Elfenbeinküste: Regierungspartei gewinnt fast 200 von 255 Sitzen; aussichtsreiche Konkurrenten waren von der Wahl ausgeschlossen. stern.de
US-Präsident Donald Trump bekräftigt bei Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Florida Forderung nach Entwaffnung der Hamas: Trump bekräftigte damit den zentralen Punkt der zweiten Phase seines US-Friedensplans für den Gazastreifen. Der Plan sieht neben der Entwaffnung der Hamas auch den Rückzug der israelischen Armee und die Stationierung einer internationalen Stabilisierungstruppe vor. Trump wollte ursprünglich noch im Dezember den Übergang in diese zweite Phase verkünden. Zugleich sagte er Israel Unterstützung für mögliche Militärschläge gegen den Iran zu, sollte Teheran sein Raketen- oder Atomprogramm fortsetzen. rnd.de
- Vor dem Treffen hat die Terrororganisation Hamas erneut bekräftigt, ihre Waffen nicht abzugeben. Man werde diese solange nicht übergeben, wie die israelische Besatzung des Gazastreifens andauere, erklärte ein Sprecher in einer Videobotschaft.
Israels Präsident Jitzchak Herzog weist Trumps Aussage zu angeblich unmittelbar bevorstehender Begnadigung Benjamin Netanjahus zurück: Das Präsidentenbüro erklärte, es habe seit Wochen keine Gespräche mit den USA über den Fall gegeben. Trump hatte nach dem Treffen mit Netanjahu in Florida behauptet, Herzog habe ihm zugesichert, eine Begnadigung sei “auf dem Weg”. Netanjahu selbst hatte jüngst offiziell um Begnadigung gebeten – während sein seit über fünf Jahren laufender Korruptionsprozess wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit weitergeht. Trump hatte Herzog wiederholt dazu aufgefordert, Netanjahu zu begnadigen. Herzog betonte erneut, Israel respektiere die Unabhängigkeit seines Justizsystems. n-tv.de, zeit.de
Weitere Naher- und Mittlerer-Osten-News:
- Israel: Menschen im Gazastreifen sind Wintersturm fast schutzlos ausgeliefert; Kritik an Blockade. n-tv.de
- Irak: Parlament in Bagdad kommt sechs Wochen nach der Wahl zu erster Sitzung zusammen. tagesanzeiger.ch
- Iran: Händler und Ladenbesitzer protestieren nach Absturz der iranischen Landeswährung Rial gegenüber dem US-Dollar. tagesschau.de
Asien- und Pazifik-News:
- Thailand: Armee wirft Kambodscha Bruch von Waffenruhe vor. tagesspiegel.de
- Nepal: Früherer Rapper und amtierender Bürgermeister von Kathmandu Balendra Shah will Regierungschef werden. faz.net
- China: Großes Militärmanöver rund um Taiwan als “Warnung” gestartet. zdfheute.de
- Malaysia: Social-Media-Alterskontrolle für Jugendliche geplant. golem.de
US-Präsident Donald Trump bestätigt US-Angriff auf mutmaßliche Drogenbasis in Venezuela: Die USA haben eine Anlegestelle zerstört, die mutmaßlich für Drogenboote genutzt wurde. Trump sprach nach dem Angriff in seiner Residenz Mar-a-Lago, nannte aber keine weiteren Details. Washington hatte in den vergangenen Monaten bereits mehrere mutmaßliche Schmugglerboote in der Karibik angegriffen und die militärische Präsenz in der Region ausgebaut. Neben Kriegsschiffen und einem Flugzeugträger wurden auch Soldaten und ein Langstreckenbomber entsandt. Während die US-Regierung ihre Einsätze mit dem Kampf gegen Drogenkartelle begründet, werfen Kritiker ihr völkerrechtswidrige Tötungen vor. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro sieht in den Angriffen den Versuch, einen Regimewechsel herbeizuführen. faz.net, handelsblatt.com
- Donald Trump schiebt Fed-Chef-Nominierung ins neue Jahr und bekräftigt Drohung gegen Jerome Powell. handelsblatt.com
Wirtschaft + Gesellschaft
IW-Chef Michael Hüther sieht verhaltenen Optimismus in der Wirtschaft: Unternehmenschefs in Deutschland erwarten laut IW eine leichte Erholung im neuen Jahr. Im Deutschlandfunk sagte Hüther, die meisten Firmen rechneten mit einem Ende der wirtschaftlichen Durststrecke und berichteten von einer besser werdenden Auftragslage. Die Stimmung variiere jedoch stark zwischen den Branchen. Während Bauunternehmen zunehmend zuversichtlich seien, bleibe die Lage in der Auto- und Chemieindustrie schwierig. zdfheute.de
Cyberangriffe legen DUH-Petition für Böllerverbot zeitweise lahm: Die Deutsche Umwelthilfe sieht ihre Online-Kampagne zum Böllerverbot über die Feiertage im Visier von Hackern. Laut DUH wurde die Petition am Sonntag und Montag durch Angriffe aus einer niederländischen IP-Adresse zeitweise blockiert – zunächst für eine, dann für zwei Stunden. Das Ziel der Petition sei, Innenminister Alexander Dobrindt Anfang Januar mehr als eine Million Unterschriften zu präsentieren. Bereits mehr als 850.000 Menschen haben die Petition unterzeichnet. rnd.de
Weitere Wirtschaftsmeldungen:
- Domo-Chemicals-Tochterfirmen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg insolvent. mz.de
- Logistikbranche fehlen 120.000 Lkw-Fahrer. n-tv.de
- Studie: E-Autos auch ohne Förderung erfolgreich. n-tv.de
- Chinesisches BYD löst Tesla als weltgrößten E-Autobauer ab. n-tv.de
- Gefährlicher Elektroschrott: Umwelthilfe fordert Pfand auf Hochenergieakkus. heise.de
HINTERGRUND
MSC-Chef Wolfgang Ischinger rechtfertigt Einladung von AfD-Politikern zur Münchner Sicherheitskonferenz: Die Konferenz sei ein Dialogforum, in dem unterschiedliche sicherheitspolitische Positionen sichtbar werden sollten – das gehöre zur DNA der Veranstaltung, sagte Ischinger der FAZ. Anders als in den Vorjahren unter Christoph Heusgen, als weder AfD- noch BSW-Vertreter eingeladen waren, sollen diesmal Fachpolitiker aus den zuständigen Bundestagsausschüssen teilnehmen dürfen. Auftritte der AfD auf den Bühnen der Sicherheitskonferenz seien laut Ischinger jedoch nicht vorgesehen. faz.net, spiegel.de, zeit.de
CDA-Chef Dennis Radtke mahnt Regierung zu mehr Geschlossenheit: Mit Blick auf die schwachen Umfragewerte der Koalition fordert Radtke ein geschlossenes Auftreten; die gegenseitigen Schuldzuweisungen in der Koalition seien überzogen. Das öffentliche Fingerzeigen helfe nicht dabei, Vertrauen in die Regierungsarbeit zurückzugewinnen, sagte Radtke. Statt interner Konflikte brauche die Regierung mehr Teamgeist und Konzentration auf Inhalte. stern.de
Weitere Meldungen:
- Nabu kürt Unions-Agrarminister zu “Dinosauriern des Jahres”. n-tv.de
- Joachim Stamp kündigt nach Ende seiner Tätigkeit als Migrationsabkommen-Manager seine Zukunft in der Politikberatung an. linkedin.com
EVENT, WEB UND TV-TIPPS
11:00 Auftakt und bundesweite Eröffnung der 68. Aktion Dreikönigssingen, Freiburg
22:00 Thadeusz lang & breit mit Philosoph Albert Kitzler, RBB
Silvester
19:15 Neujahrsansprache des Bundeskanzlers, ZDF
Neujahr
09:00 Traditioneller Neujahrsputz muslimischer Jugendlicher – diesmal Protest gegen die “Stadtbild”-Aussagen von Kanzler Friedrich Merz, Berlin
Mehr Event-Tipps auf politcal.de
GEBURTSTAGE
Heute feiern der Bundestagsabgeordnete Matthias Mieves, Baden-Württembergs Landtagsabgeordnete Sarah Hagmann, Hessens Landtagsabgeordnete Tanja Hartdegen und Martina Feldmayer, Niedersachsens Landtagsabgeordnete Laura Hopmann, Sachsen-Anhalts Landtagsabgeordneter Thomas Lippmann, Schleswig-Holsteins Landtagsabgeordneter Lukas Kilian, Director Digital Policy bei Deloitte Tankred Schipanski, Cogitars-CFO Michael Kruse, Leitung Hauptstadtbüro Vonovia Sascha Brok, Journalist und Berater Peter Trzka, Tagesschau-Sprecher Thorsten Schröder, Deutschlandstiftung-Integration-Chef Mikolaj Ciechanowicz, Regionalbüroleiter USA, Kanada, Vereinte Nationen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Stefan Liebich sowie Finanzwende-Fellow Monika Heinold.
Am Silvester feiern Staatssekretärin BMWE Susanne Henckel, Brandenburgs Landtagsabgeordneter Gordon Hoffmann, Rheinland-Pfalz Landtagsabgeordneter Florian Maier, Schleswig-Holsteins Wissenschafts- und Forschungs-Staatssekretär Guido Wendt, sowie EVG-Gewerkschaftssekretär Jan Schalauske.
Am Neujahr feiern die Bundestagsabgeordneten Mirze Edis, Ingo Vogel und Markus Töns, Baden-Württembergs Landtagsabgeordneter Christian Gehring, NRW-Landtagsabgeordneter Jörg Blöming, Leiter Kommunikation der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Bjoern Wilck, Sprecher der Berliner CDU-Fraktion Olaf Wedekind, Generalbevollmächtigter der Beratungsgesellschaft Christ Capital Florian Stegmann, SZ-Journalistin Sina-Maria Schweikle sowie der PR-Kommunikationsberater und Journalist Patrik Hof.
Office Manager:in (w/d/m) in Teilzeit bei runningyouroffice, Management Assistant (m/f/d) bei der International Holocaust Remembrance Alliance, Werkstudent*in Public Affairs & Marketing (m/w/d) bei der DE-bit Group, Wissenschaftliche/r Referent/in – Programmbereich Energie und Ressourcen bei acatech − Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Referent (gn) Frauen- & Familienpolitik beim Sozialverband VdK Deutschland
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