KW 3: EGMR erklärt Massenüberwachung für illegal, Amnesty International beklagt Kinderarbeit im Kongo, Terrormiliz Daesh (IS) hat 3 500 Geiseln
EGMR erklärt Massenüberwachung für illegal: Nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte sieht es nicht gut aus für die staatlichen Überwacher. Der EGMR hat im Verfahren Szabó und Vissy gegen Ungarn in seinem Urteil festgestellt, dass von Staaten angeordnete Überwachungsmaßnahmen in einem eng begrenzten und klar definierten Rahmen stattfinden müssen. Die rechtlichen Auswirkungen auf Resteuropa sind noch unklar. golem.de Amnesty International beklagt Kinderarbeit im Kongo: Amnesty-Expertin Verena Haan beschuldigte Konzerne wie z.B. Apple, in einem Bericht, der am Dienstag gemeinsam mit der kongolesischen Organisation Afrewatch veröffentlicht wurde, von Kinderarbeit zu profitieren. Kobalt wird für Akkus in all unseren alltäglichen Geräten, wie Smartphones, Handys und Laptops, gebraucht. Mehr als die Hälfte des weltweit abgebauten Kobalts kommt aus dem Kongo, wo siebenjährige Kinder unter lebensgefährlichen Bedingungen das wertvolle Mineral abbauen, hieß es in dem Bericht «This is what we die for» (Dafür sterben wir). Im Südkongo starben von September 2014 bis Dezember 2015 dabei 80 Bergleute. blick.ch Terrormiliz Daesh (IS) hat 3 500 Geiseln: Dabei handelt es sich um Frauen und Kinder, heißt es in einem gemeinsamen Bericht der UN-Hilfsmission für Irak und des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte. „Die Meisten von ihnen sind Frauen und Kinder, hauptsächlich aus der Jesiden-Gemeinde. Viele