KW 25: Weltflüchtlingstag, Deutsche legen Wert auf Menschenrechte, Die neue Rechte und das Menschenbild
Weltflüchtlingstag: Das Deutsche Institut für Menschenrechte veröffentlicht anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni eine Stellungnahme, die die Umsetzung der EU-Türkei-Vereinbarung menschenrechtlich bewertet. Dazu erklärt das Institut: “Die EU-Türkei-Vereinbarung sieht vor, dass alle Menschen, die in der EU Schutz suchen und auf den griechischen Inseln erstmals das Territorium der EU betreten, wieder in die Türkei abgeschoben werden. Um dies umzusetzen, werden die schutzsuchenden Männer, Frauen und Kinder, die in der Regel große Strapazen, Verletzungen und Verluste hinter sich haben, direkt nach ihrer Ankunft in so genannten ‘Hot Spots’ inhaftiert. Dies widerspricht dem strengen Verhältnismäßigkeitsprinzip beim Menschenrecht auf Freiheit – denn die Schutzsuchenden haben kein Verbrechen begangen, sondern nehmen nur ihr Menschenrecht auf Asyl wahr.” institut-fuer-menschenrechte.de Deutsche legen Wert auf Menschenrechte: Das Pew Research Center mit Sitz in den USA gehört zu den angesehensten Denkfabriken in den USA. Die Studie war bereits zu Beginn des Monats auszugsweise veröffentlicht worden. Eine klare Mehrheit der Deutschen (62 Prozent) ist der Studie zufolge dafür, dass die Bundesregierung in ihrer Außenpolitik den Menschenrechten eine besondere Bedeutung beimisst. Nur in Spanien (63 Prozent) liegt der Wert noch höher. handelsblatt.com Die neue Rechte und das Menschenbild: “Der Einzelne hat kein Recht”. Zu diesem Schluss kommt Prof. Micha Brumlik