Jeden Donnerstag liefern wir mit den Wirtschaftsperspektiven einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen Themen der Woche.
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NACHRICHTEN
Mit Joint Ventures in die Zukunft der Immobilienbranche Mit Kooperationen können Unternehmen Synergieeffekte sinnvoll nutzen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln. Insbesondere bei der Projektentwicklung von Unternehmensimmobilien können Joint Ventures enorme Vorteile bieten. Industriestandorte verändern sich zunehmend, bestehende Räumlichkeiten entsprechen hingegen nur noch selten den Ansprüchen der modernen Arbeitswelt. Unternehmenskooperationen und Outsourcing an Projektentwickler kann hier die Lösung sein. Indem sie Immobilien und deren Verwaltung an externe Projektentwickler outsourcen können sich insbesondere Mittelständler mehr auf ihr Kerngeschäft fokussieren. immobilienmanager.de
Warum Start-ups und der Mittelstand zusammenfinden sollten: An Ideen mangelt es Start-up-Gründern selten. Nur, wie sie auch in die Tat umgesetzt werden können, daran hapert es. Häufig fehlt es an finanzstarken, gut vernetzten Partnern. Hier kommt der deutsche Mittelstand ins Spiel. Mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes in der Bundesrepublik wird von mittelständischen Unternehmen erwirtschaftet. Diesen fehlt es häufig an Impulsgebern, um Innovationen voranzubringen. Laut einer Studie der KfW-Bank liegt die Innovationsquote des Mittelstands derzeit bei rund 19 Prozent. Partnerschaften zwischen Start-ups und Mittelstand bieten hierbei große Vorteile für beide Seiten: Start-ups können frischen Wind in alte Branchen bringen und Mittelständler können ihren Kooperationspartnern wiederum schnell Feedback geben. Im Gegensatz zu großen, internationalen Firmen funktioniert die Kommunikation in KMUs weniger hierarchisch, Entscheidungen können daher schneller gefällt und Budgets leichter freigegeben werden. Es zeigt sich: Beide Seiten können von einer Zusammenarbeit profitieren. Doch damit diese zustandekommen, sollten Unternehmen und Startups aktiv aufeinander zu gehen. gruenderszene.de
Kontractory: Legaltech für Start-ups und KMU derbrutkasten.com
Start-ups im ländlichen Raum: Start-up ist gleich Großraumbüro in altem Fabrikloft in einer pulsierenden Innenstadt? Dass es auch anders geht, beweist Gründerin Theresa Steininger mit ihrem Startup Wohnwagon. Statt Großstadttrubel zog sie mit ihrer Firma für autarke Wohnwagen und Tiny Houses in die niederösterreichische 1.200-Seelengemeinde Gutenstein. Bei der Unternehmensführung setzt Steiniger auf Kreislaufwirtschaft und Autarkie, deshalb war es für sie besonders wichtig, nicht auf Dauer zwischen Büro und Werkstatt pendeln zu müssen. Deshalb verlagerte sie ihr 2013 in Wien gegründetes Startup aufs Land. Dort wollte sie ein Wirtschaftsnetzwerk aus Partnerbetrieben und einer eigenen Werkstatt aufbauen. Finanziert wurde das Ganze durch einen Vermögenspool, an dem sich über 60 Personen beteiligt haben. Im Rahmen der Ansiedlung wurde auch eine Genossenschaft gegründet, die eine Beteiligung der Bewohner ermöglicht. Solche Innovationen wären auch in anderen Gegenden möglich, um der Abwanderung von Fachkräften und Gebäudeleerständen entgegenzuwirken, so Steininger. Mit neuen Ansätzen sei es möglich, junge Leute für das Landleben zu begeistern und der Landflucht Einhalt zu gebieten. derbrutkasten.com
Europäischer Innovationsrat fördert Start-ups und KMU: Der Europäische Innovationsrat (EIC) hat an 64 kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups, die mit ihren innovativen Projekten zum Europäischen Grünen Deal beitragen und so am Aufbauprogramm für Europa mitwirken insgesamt 307 Millionen Euro vergeben. Zudem wurden vom EIC 562 „Green Deal“- Exzellenzsiegel an Start-ups und KMU vergeben. Wegen Budgetbegrenzungen war für diese Firmen keine Förderung mehr möglich, das Siegel soll ihnen aber den Zugang zu anderen Förderungen vereinfachen.
Derzeit befindet sich der Europäische Innovationsrat in einer Pilotphase. Er soll Firmen zugutekommen, die zu den Zielen des Europäischen Grünen Deals und der UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 beitragen. elektroniknet.de
Niederlage: Richter erklärt Fahrer von Uber und Lyft zu Angestellten anager-magazin.de
Interview: Cloudbasierte Lösungen für die Personalverwaltung deutsche-startups.de
Start-up-Förderungen lassen auf sich warten: Den deutschen Start-ups fehlt wegen der Corona-Krise das Kapital. In Berlin gibt es für sie deshalb nun bis zu 800.000 Euro von der Investitionsbank Berlin (IBB) in Form von Wandelanleihen. Das Unterstützungsprogramm hat ein Gesamtvolumen von 140 Millionen Euro. Rund 150 Berliner Start-ups sollen damit unterstützt werden. Ein weiteres Hilfspaket in Höhe von zwei Milliarden Euro wurde bereits im April auf Bundesebene beschlossen. Die ersten Gelder können jedoch erst jetzt ausgezahlt werden. Grund dafür ist, dass nur die Investoren der Start-ups die Investitionshilfen beantragen können. Die KfW zahlt 50 Prozent des Kapitals dazu. Außerdem werden Investoren dazu verpflichtet, sich auch an anderen Firmen aus dem Fonds zu beteiligen, um zu verhindern, dass nur einige wenige Start-ups gefördert werden. Nach Angaben der KfW wurden bislang insgesamt 75 Anträge von elf Venture-Capital-Fonds bewilligt, deren Volumen 375 Millionen Euro beträgt. background.tagesspiegel.de
Zusammenschluss: Sennder startet Joint Venture mit Poste Italiane dvz.de
Digitale Lösungen für Finanzprozesse und Controlling in KMU: Um kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung unternehmerischer Prozesse zu unterstützen, arbeiten zwei Start-ups aus Österreich zusammen. Die Pandemie und das flächendeckend angesetzte Homeoffice habe vielen Firmen gezeigt, wo noch Optimierungspotential bei der Digitalisierung besteht. Gerade in der Finanzabteilung läuft vieles noch analog ab. Hier setzt die Zusammenarbeit von domonda und Adam an, sie bieten Unternehmen individuell abgestimmte Lösungen für eine virtuelle Finanzabteilung an, die Finanzprozesse und Controlling digitalisiert. report.at
Kollaboration: Trotz unterschiedlicher Mentalitäten – warum Start-ups und KMU voneinander profitieren können finanzen.net
ZULETZT
Onlinedating für Start-Ups und Mittelständler: Das Bundeswirtschaftsministerium hat 2019 eine Vernetzungsplattform für Start-ups und Unternehmen des Mittelstands gegründet. Im sogenannten “Start-up-Finder” sind mehr als 450 Jungunternehmen verzeichnet. Unternehmen, den in bestimmten Bereichen KnowHow fehlt, können dort gezielt nach Businesspartnern suchen. Kuratiert wird der Start-up-Finder von der Berliner Agentur RCKT. wuv.de