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Jeden Donnerstag liefern wir mit den Wirtschaftsperspektiven einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen Themen der Woche.

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KW 43: Hackerangriffe im Homeoffice, Gesamtkosten der Coronakrise liegen bei fast 1,5 Billionen Euro, Mögliche Folgen eines zweiten Lockdowns
21. Oktober 2020

POLITIK UND MITTELSTAND

Hackerangriffe im Homeoffice: IT-Sicherheitsforscher haben im Juli über 100.000 Hackerangriffe auf klein- und mittelständische Unternehmen sowie Privatpersonen festgestellt. Dabei waren weniger gut geschützte Geräte im Homeoffice von besonderem Interesse für die Cyberkriminellen. Viele würden daher eine sogenannte Cyberversicherungen abschließen. Der Abschluss solcher Versicherungen floriert, wie die Versicherungskammer Bayern ermittelte: 20 Prozent mehr bei Firmen und auch über die Hälfte der Privatkunden. Cyberversicherungen sind Zusatzversicherungen und eine Mischung aus klassischem Rechtsschutz mit juristischer und psychologischer Beratung sowie Betreuung durch einen IT-Spezialisten. Im Falle eines Angriffs rettet dieser Daten und stellt sie gegebenenfalls wieder her. Für den Schaden kommt schließlich die Versicherung auf.
tagesschau.de
Gesamtkosten der Coronakrise liegen bei fast 1,5 Billionen Euro: Corona-Pandemie werde die öffentlichen Kassen in Deutschland fast 1,5 Billionen Euro kosten, wie das Finanzministerium auf Anfrage des Linken-Fraktionschefs Dietmar Bartsch mitteilte. Sowohl die Kosten für das Gesundheitssystem als auch für die Beschaffung von medizinischem Material, die Konjunkturprogramme für die Wirtschaft, internationale Hilfszahlungen, wegbrechende Einnahmen und höhere Ausgaben der Sozialkassen, staatliche Garantien in Form von Bürgschaften, Schnellkrediten und der Beteiligung des Bundes am europäischen Wiederaufbauprogramm seien in dieser Summe enthalten. Das Bundesfinanzministerium erwartet weiterhin 89 Milliarden Ausgaben für die Haushalte der Länder und 26,5 Milliarden Euro Mehrausgaben und Einnahmeausfälle bei den Sozialkassen. Die Finanzierung der Corona-Kosten sei eine historische Aufgabe, für die es einen Ausgleich geben müsse, erklärte Bartsch und zeigte sich zufrieden. Gleichzeitig kritisch positionierte er sich dennoch: Milliardäre und Multimillionäre müssten per Sonderzahlung zur Bewältigung der Pandemie herangezogen, sonst drohe der soziale und infrastrukturelle Kahlschlag.
rnd.de, faz.net

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Uhrenwerk Weimar: Eine international angesehene Marke, deren Ursprung sich bis in das Jahr 1950 zurückverfolgen lässt, kehrt zurück. Inspiriert von Henry van de Velde und dem Bauhaus entsteht das neue “Uhrenwerk Weimar” in der Tradition einer Verbindung aus Kultur und Kompetenz, die in Weimar erfunden wurde, aber heute auf der ganzen Welt zuhause ist. Gemeinsam mit dem Antwerpener Designer Ronald Steffen wurden drei Armbanduhren-Modelle entwickelt: “Henry van de Velde”, “Luftbrücke Berlin” und “Royal Union”.
uhrenwerk-weimar.de

Mögliche Folgen eines zweiten Lockdowns:  Führende Ökonomen warnen vor möglichen Folgen eines zweiten Lockdowns. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW),  erklärte, dass es schwer vorstellbar sei,  einen zweiten Lockdown wie in den Monaten März bis Mai ohne schwere, nachhaltige Wohlstandseinbußen verkraften zu können.  Dies sieht auch Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ähnlich: “Das Resultat von umfangreichen Restriktionen in der gegenwärtigen Situation dürfte eine massive Zunahme von Unternehmensinsolvenzen sein, die auch die Arbeitslosigkeit in die Höhe und das Finanzsystem schwächen dürfte.” Außerdem betonen die Experten, dass die derzeitigen Infektionszahlen nicht mit denen aus dem ersten Lockdown zu vergleichen seien. Die damalige Dunkelziffer sei durch die gestiegene Anzahl durchgeführter Tests nicht mehr ganz so hoch. Die Ökonomen plädieren daher für Maßnahmen, die sowohl wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben weiterhin ermöglichen.
spiegel.de, handelsblatt.com

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novalis.tv

Schwierige Zeiten für die Lufthansa:  Wegen der schlechten Sommersaison gehen der Deutschen Lufthansa weitere Milliarden verloren. Zahlreiche Flüge, die ausfielen, musste das Unternehmen erstatten. Die Ausgaben hierfür belaufen sich auf 2 Milliarden Euro. In einer Pflichtmitteilung teilte der Konzern an der Frankfurter Börse mit, dass sich der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern im dritten Quartal auf 1,26 Milliarden Euro beliefe. Insgesamt verzeichnet größte deutsche Fluggesellschaft für dieses Jahr einen Verlust in Höhe von 4,2 Milliarden Euro. Das Management zeigte sich dennoch optimistisch weitere Hürden meistern zu können.
wiwo.de
Kurzmeldungen

  • Brexit-Streit im britischen Oberhaus spiegel.de
  • Deutsche Wirtschaft will unabhängiger China gegenüber werden zeit.de
  • Die Benzinpreise steigen faz.net
  • Höchste Kurzarbeiterzahlen in Bayern zeit.de

RAT UND TAT

Das IoT macht Unternehmen profitabler: Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Internet of Things-Technologie (IoT) zur Seite stellen, können bis zu 22 Prozent an operativen Kosten einsparen. Dies ist das Ergebnis einer globalen Vodafone-Studie, bei der 1.700 global tätige Unternehmen befragt wurden. 72 Prozent der deutschen Firmen gaben an, dass IoT insbesondere während des Lockdowns im Frühjahr eine Schlüsselfunktion zur Aufrechterhaltung der Geschäfte eingenommen habe. Die Vernutzung von Sensoren und Maschinen würde Wartungsarbeiten auch im Homeoffice ermöglichen. Darüber gaben über die Hälfte an, durch die Integration von IoT ihre Arbeitsprozesse gestärkt zu haben.
it-daily.net
Finanzmarktexperten stehen Kryptowährungen als Geldanlagen kritisch gegenüber: Eine Umfrage der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) ergab, dass Finanzexperten der reinen Kryptowährung zwar offen gegenüber stehen. Dennoch halten 60 Prozent der Befragten Kryptowährungen als Zahlungsmittel für eher oder sehr ungeeignet, 75 Prozent gar für ungeeignet. Als Grund hierfür geben die Mitglieder der DVFA die erhöhte Gefahr von Hacking an. Nichtsdestoweniger sieht eine Mehrheit von 62 Prozent digitale Währungen von Zentralbanken als sinnvolle Weiterentwicklung an
private-banking-magazin.de

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ZITAT DER WOCHE

“Eine zweite Infektionswelle, die nochmals so umfangreiche Restriktionen erfordern und Verwerfungen verursachen würde wie die erste, dürfte die deutsche Wirtschaft härter treffen.”
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, über die Folgen erneuter Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
spiegel.de

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AUS DER REIHE

Hamsterkäufe fangen wieder an… Supermärkte wie Aldi Süd und Lidl berichten von einem gestiegenen Interesse an Toilettenpapier. Leere Klopapier-Regale würden wieder zunehmen. Wie Auswertungen der Google-Suchanfragen der letzten Tage zeigen, würden sich Menschen auf einen möglichen Lockdown vorbereiten.
handelsblatt.com

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