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USA verhängen neue Sanktionen gegen Putin-nahe Oligarchen, Turbine für Gaspipeline hängt in Deutschland fest, Getrreideexporte könnten Ukraine Milliardengewinne verschaffen
Wirtschaftsperspektiven in der Kalenderwoche 31, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT

US-Regierung verhängt neue Sanktionen gegen Putin-nahe Oligarchen: Die US-Regierung hat weitere Sanktionen gegen Putin-nahe Oligarchen erlassen – unter ihnen sind der Putin-Vetraute Andrej Gurjew und die Sportlerin Alina Kabajewa. Finanzministerin Janet Yellen betonte: „Während unschuldige Menschen unter dem illegalen Angriffskrieg Russlands leiden, haben sich Putins Verbündete bereichert und einen opulenten Lebensstil finanziert.“ Der Sportlerin Kabajewa wird ein Verhältnis mit Putin nachgesagt. handelsblatt.com

Turbine für Gaspipeline hängt weiter in Deutschland fest: Durch NordStream 2 fließt momentan nicht nur weniger Gas, eine Turbine hierfür hängt weiter in Deutschland fest. Laut Gazprom ist das Grund für die geringere Volumen an geliefertem Gas. Das wird von Kanzler Olaf Scholz stark kritisiert. Scholz sprach nun von einem „Bluff“ Wladimir Putins. Russland habe die Gasturbine nur als Vorwand missbraucht, um vereinbarte Gasexporte zu stoppen, twitterte der Kanzler und bezog sich damit auf ein Interview mit der kanadischen Zeitung „The Globe and Mail“. spiegel.de

Getreideexporte könnten der Ukraine Milliardeneinnahmen bescheren: Durch die mittlerweile wieder angelaufenen Schiffsladungen der Ukraine mit Grundnahrungsmitteln wie Mais und Weizen hofft die Ukraine auf Milliardeneinnahmen. Durch die Wiederinbetriebnahme von drei Häfen könne die Wirtschaft der Ukraine mindestens eine Milliarde US-Dollar einnehmen und Planungen im Agrarsektor ermöglichen, sagte Infrastrukturminister Kubrakow. 16 weitere Schiffe warteten bereits in den Häfen am Schwarzen Meer auf ihre Abfahrt informierte er. Dieses Schiffe waren seit dem Beginn des Krieges blockiert gewesen. rnd.de

Übergewinnsteuer für Scholz derzeit kein Thema: Laut dem stellvertretendem Regierungssprecher Wolfgang Büchner ist die Einführung einer Sondersteuer auf hohe Zusatzgewinne von Energieunternehmen zur Zeit kein Thema. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags. Dennoch gibt es die Forderung nach einer Einführung einer solchen Übergewinnsteuer. Während auch der FDP-Vorsitzende Lindner die Forderung ablehnte, sagte ein Sprecher von Wirtschaftsminister Robert Habeck, man müsse einen Weg finden, mit den Übergewinnen umzugehen. Über die von der EU-Kommission vorgeschlagene, zeitlich begrenzte Besteuerung von Zusatzgewinnen könne man sprechen. zeit.de

Handel meldet stärksten Umsatzrückgang seit 1994: Die Inflation hat den Konsum in Deutschland stark gehemmt, die Deutschen kaufen immer weniger. Das betrifft vor allem die Lebensmittelbranche, bei der die Deutschen viel sparen. Im Juni lagen die Umsätze im deutschen Einzelhandel nach Angaben des Statistischen Bundesamtes inflationsbereinigt um 8,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Einschließlich Preiserhöhungen nahm der Umsatz allerdings nur um 0,8 Prozent ab. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegele die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wieder, die das Konsumklima spürbar beeinträchtigten, erläuterte die Behörde. Da sich auch die Einkommenserwartungen der Verbraucher verschlechtert haben, ist eine Besserung der Lage nicht in Sicht. n-tv.de

Bremer Innensenator will alle Wettbüros der Stadt schließen: In Bremen hat Innensenator Ulrich Mäurer angekündigt, alle stationären Wettbüros der Stadt zu schließen, die nicht belegen können, woher das Geld für ihre Geschäftsgründung stammt. Bisher sind Unterlagen, die solche Informationen bereitstellen noch von keinem Unternehmen bereit gestellt worden. Durch die Maßnahme soll Geldwäsche verhindert werden. spiegel.de

RAT UND TAT

Anlageberater müssen Nachhaltigkeit abfragen: Seit dem 1. August sind Geldberater bei den Banken aufgrund einer EU-Verordnung dazu verpflichtet, den Kunden zu explizit fragen, ob er in grüne, nachhaltige Geldanlagen investieren möchte. Die sogenannte EU-Taxonomie, eine Art Katalog für klimafreundliche Investitionen, soll Anlegern bei der Einordnung ihrer Investments helfen. Verbraucherschützer halten es für wichtig, dass sich der Kunde über das Gesamtgeschäft der jeweiligen Bank oder des Unternehmens informiert. Denn manche Anbieter verzichten zwar auf Investments in Kohle oder Waffen, investieren aber überwiegend in hoch umstrittene Branchen wie etwa Atomkraft. Und das sogar mit EU-Siegel. Denn auch Gas- und Atomenergie werden mittlerweile von der EU als nachhaltige Energien eingestuft. tagesschau.de

Mehr Müsli in der Packung: Ein Müsli von Lidl, das Crownfield Bircher Müsli, erhielt die zweifelhafte Auszeichnung „Mogelpackung“ von der Verbraucherzentrale weil die Dose nur gut halb so voll war. Die Verbraucherschützer hatten Lidl zunächst wegen der Täuschung von Verbrauchern abgemahnt und dann Klage eingereicht. Lidl produziert zwar mittlerweile schon Müslis mit mehr Inhalt, hat aber noch eine „Aufbrauchfrist“ der alten Dosen bis Ende November zur Verfügung. spiegel.de

Niedersachsen erwägt Regional-Ticket für norddeutsche Länder: Das 9-Euro-Ticket war bisher ein großer Erfolg. Wie es nach dem August weitergehen soll, wird aber bisher noch diskutiert. Nun hat Niedersachen verlauten lassen, eventuell ein Regional-Ticket für norddeutsche Länder zu schaffen. Dies gelte für den Fall, dass der Bund kein deutschlandweites Folgeangebot für die Ende August auslaufende Aktion auf den Weg bringe. Das würde bedeuten, dass es keine einheitliche Lösung für Deutschland gäbe, sondern eher einen Flickenteppich an Angeboten. Die Verkehrsbetriebe hatten sich für eine Weiterführung des 9-Euro-Tickets ausgesprochen. Es könne zur Entlastung beitragen angesichts steigender Energiekosten. Fernbus-Unternehmen dagegen beklagten einen starken Fahrgastschwund durch das Ticket. spiegel.de

Kabinett bringt Erhöhung der Kassenbeiträge auf den Weg: Damit ein Milliardendefizit bei den gesetzlichen Krankenkassen verhindert wird, hat die Bundesregierung eine Erhöhung der Kassenbeiträge auf den Weg gebracht und einen Entwurf hierfür vorgelegt. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass der Zusatzbeitrag im kommenden Jahr um 0,3 Prozentpunkte auf 1,6 Prozent des Bruttoeinkommens angehoben wird. Die Krankenkassenbeiträge könnten damit insgesamt auf 16,2 Prozent steigen. deutschlandfunk.de

ANGEZÄHLT

„Deutschland ist erheblich reicher, als die offiziellen Statistiken zeigen“: Laut einer Studie ist Deutschland rund 4000 Milliarden Euro reicher als die offiziellen Statistiken bisher gezeigt haben. Rund 27 Prozent des gesamten Vermögens in Deutschland gehören einem Prozent der deutschen Haushalte. Das durchschnittliche Haushaltsvermögen betrage rund 420.000 Euro, schreiben die Autoren – die  Vermögensforscher Moritz Schularick, Thilo Albers und Charlotte Bartel. Im Vergleich zu historischen Schwankungen ist der Anteil der Reichsten des Landes am Gesamtvermögen aber nicht wesentlich größer geworden.
spiegel.de

ZITAT DER WOCHE

„Die Klimakrise befeuert die Hungerkrise“

Präsidentin Dagmar Pruin von „Brot für Die Welt“ fordert ein Aufstockung staatlicher Finanzhilfen aufgrund der weltweiten Hungerkrise. rnd.de

WEITERE NEWSLETTER

Politbriefing: G7 besorgt über Chinas Drohgebärden + Regierung prüft Wegfall der Mehrwertsteuer auf Gasumlage + Selenskyj kritisiert Schröders Russland-Nähe + Scholz hält Akw-Weiterbetrieb für möglich, Baerbock dagegen + Mali entzieht Bundeswehr Überflugrechte + Staatliche Entlastungen dämpfen laut Studie Inflation. politbriefing.de

berlinbubble: Sinan Şenyurt (Bernstein Group) zu Journalismus und Agenturgeschäft + Ipsos zum Vertrauen in Politiker + Reachbird zu Social Ads + Stiftung Marktwirtschaft zu Wettbewerb versus Klimaschutz + vegane Burger in der Swing Kitchen. berlinbubble.de

Defensio Report: Baerbock möchte ein transatlantisches Verhältnis „auf Augenhöhe“ + Putin unterzeichnet neue Marinedoktrin + EU will Vermittlungsgespräche zwischen Serbien und Kosovo + Ersatzteile für die Marine aus dem 3-D Drucker, Heeresinspekteur fordert, nur Waffen bei Überschuss zu liefern. defensio-briefing.de

ZULETZT

Auch Rewe will auf Werbeprospekte verzichten: Die Branche schätzt, dass jedes Jahr bis zu 28 Milliarden Zettel und Broschüren in den heimischen Briefkästen landen. Rewe will die Auflage ab sofort verkleinert, die Verteilung ab 1. Juli 2023 stoppen und mehr auf digitale Kanäle und Anzeigen in klassischen Medien setzen. Diese Maßnahmen sollen den C02-Fußabdruck verringern und die Versorgungssicherheit der Energieträger unterstützen. Zuvor hatte schon Obi verkündet, ab sofort auf Prospekte zu verzichten. meedia.de

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