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Nahrungsmittel vor Preissprung, Zukunft der Rosneft-Raffinerie in Brandenburg, Ungarn-Veto gegen Öl-Embargo
Wirtschaftsperspektiven in der Kalenderwoche x, 2022
kuratiert von

AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT

Teurer Dünger, Ukraine-Krieg, Trockenheit – Nahrungsmittel stehen vor einem Preissprung: Die Preise für Nahrungsmittel könnten in den kommenden Monaten noch weiter steigen. Davon gehen Agrarökonomen und Konsumexperten aus. Denn die Situation auf den weltweiten Agrarmärkten verschärft sich. Die Kosten für Dünger, Pflanzenschutzmittel und Treibstoff steigen rasant. Hinzu kommen Trockenheit in wichtigen Anbauregionen und die ausbleibenden Weizenlieferungen aus der Ukraine und Russland. In den westlichen Ländern ist kein Versorgungsengpass zu befürchten, doch an der Supermarktkasse bekommen die Verbraucher die angespannte Lage längst zu spüren. Vor wenigen Wochen hat Aldi als Taktgeber der Branche die Preise für Hunderte Produkte erhöht. Die anderen Händler folgten. Im April hatten sich die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel in Deutschland um 8,5 Prozent zum Vorjahr verteuert. handelsblatt.com

Von Öl zu Wasserstoff: Brandenburg hofft auf Zukunft für Rosneft-Raffinerie: Seit Deutschland sich für ein mögliches Ölembargo gegen Russland ausgesprochen hat, sorgt man sich in Schwedt um die Zukunft. In der dort ansässigen Öl-Raffinerie PCK, die mehrheitlich zum russischen Staatskonzern Rosneft gehört, arbeiten nach Angaben der Landesregierung rund 1200 Beschäftigte. Was soll aus ihnen werden, wenn die Energie künftig aus anderen Ländern kommen wird? Das Bundesland Brandenburg hat dazu nun einige Ideen parat: „Ich sehe die Zukunft in einem Standort mit einem neuen, moderneren Raffineriekonzept unter Verwendung von Wasserstoff ebenso wie auch entsprechender Biomaterialien. Also einer Raffinerie 2.0“, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) den „Potsdamer Neuesten Nachrichten“. spiegel.de

Veto angekündigt: Ungarn will EU-Embargo für russisches Öl blockieren: Das EU-Land Ungarn will gegen das geplante Embargo der Europäischen Union gegen russische Erdöl-Importe sein Veto einlegen. „Ungarn wird im EU-Rat nicht für dieses Paket stimmen, denn die ungarischen Menschen dürfen nicht den Preis für den Krieg in der Ukraine bezahlen“, sagte Außenminister Peter Szijjarto im Budapester Parlament. Damit das Sanktionspaket umgesetzt werden kann, müssen alle Länder zustimmen. rnd.de

„Wir können sie gut gebrauchen“: Habeck wirbt um kremlkritische Arbeitskräfte: Die Bundesregierung hat Menschen aus Russland, die vor dem dortigen Präsidenten Wladimir Putin fliehen wollen, ermuntert, nach Deutschland zu kommen. Es sei sicher das „Gebot der Stunde“, die vor dem Krieg geflohenen Ukrainer zu integrieren, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck nach der Kabinettsklausur im brandenburgischen Meseberg. „Wir bieten aber auch denjenigen einen Arbeitsplatz an, die aus Russland fliehen oder schon geflohen sind“, so der Grünen-Politiker. „Wir wollen sie bewusst ansprechen, wir können sie gut gebrauchen in Deutschland.“ Hintergrund sind Berichte, dass eine erhebliche Zahl an Russen das Land wegen der immer restriktiveren Innenpolitik der Regierung sowie dem sich abzeichnenden Wirtschaftseinbruch nach dem Angriff auf die Ukraine verlassen will. Dies betrifft etwa russische IT-Experten. n-tv.de

Immobilienpreise steigen auf Rekordhoch: Der Preisanstieg am deutschen Immobilienmarkt setzt sich mit unveränderter Dynamik fort. Wie der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) meldete, stiegen die Immobilienpreise im ersten Quartal 2022 um 8,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2021. Damit erreichte der Immobilienpreisindex des Verbands, dem die wichtigsten deutschen Immobilienfinanzierer angehören, mit 190,8 Punkten abermals einen neuen Höchstwert (Basisjahr 2010 = 100 Punkte). faz.net

Brexit: Briten wollen Nordirland-Protokoll offenbar teilweise aufkündigen: Großbritanniens Außenministerin Liz Truss will einem Medienbericht zufolge große Teile des Nordirland-Protokolls streichen. Truss soll zu dem Schluss gekommen sein, dass die Gespräche mit der Europäischen Union in eine Sackgasse geraten sind, berichtete The Times. Demnach erarbeitet das Ministerium einen Gesetzentwurf, der alle Kontrollen für Waren aus Großbritannien einseitig aufhebt. zeit.de

Wissings Klimaplan: Verkehrsminister will Abwrackprämie und 10.800 Euro E-Auto-Rabatt: Bundesverkehrsminister Volker Wissing plant, die Deutschen mit massiven Zuschüssen schnell zum Kauf von Elektroautos zu bewegen. Demnach plant der FDP-Politiker, die vorgesehene Kaufprämie für rein batterieelektrische Fahrzeuge oder Brennstoffzellenautos bis 2027 zu verlängern und deutlich zu erhöhen. Wer ein Auto mit einem Kaufpreis von maximal 40.000 Euro kauft, soll künftig statt 6000 Euro fast doppelt so viel erhalten: 10.800 Euro und damit mehr als 25 Prozent des Kaufpreises. handelsblatt.com

LNG-Terminal: Erster Rammschlag für Deutschlands neue Erdgasversorgung: Im Beisein von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist der erste Rammschlag für ein schwimmendes Flüssigerdgas-Terminal (LNG) in Wilhelmshaven erfolgt. Bis Jahresende soll das LNG-Terminal bereits in Betrieb gehen. Von Tankschiffen soll tiefgekühltes Flüssigerdgas in die schwimmende Anlage gepumpt, dort durch Erwärmung regasifiziert und in die deutschen Erdgas-Netze eingespeist werden. heise.de

Sberbank: EU schließt größte russische Bank von Swift aus: Die Sberbank, Russlands größte Bank, soll nicht mehr am Bankensystem Swift teilnehmen dürfen. Das teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Brüssel mit. t-online.de

Klimastiftung MV will Nord Stream 2-Bezüge aus Satzung streichen: ndr.de

EZB-Direktorin Schnabel stellt Zinswende im Juli in Aussicht: t-online.de

Corona-Maßnahmen belasten europäische Firmen in China schwer: sueddeutsche.de

Trockenheit: Landwirte bangen um ihre Ernte: nordkurier.de

Tofuwust, Veggie-Burger & Co.: Fleischersatz boomt in Deutschland: tagesschau.de

„Sind leider dazu gezwungen“: Deutscher Wirt will Eintritt für sein Restaurant – um steigende Preise zu kompensieren: nordbayern.de

Ernährungsindustrie: Warnung vor Lebensmittelknappheit:
tagesschau.de

Glyphosat-Klagen: US-Regierung stellt sich gegen Bayer: tagesschau.de

RAT UND TAT

Folge steigender Zinsen: Ansturm auf Baukredite: Bei Bausparkassen und Baufinanzierungs-Vermittlern laufen derzeit die Telefone heiß. Seit Jahresanfang hat die ohnehin starke Nachfrage nach Baukrediten weiter zugenommen. Viele Menschen befürchten, dass die Bauzinsen und die Immobilien bald noch teurer werden. Die Landesbausparkasse Bayern hat eigenen Angaben zufolge in den ersten vier Monaten des Jahres über 70 Prozent mehr Geld an Darlehen zugesagt. Die LBS West meldet einen Anstieg von 50 Prozent. Ebenfalls teils zweistellige Zuwachsraten vermelden Banken bei ihrem Baufinanzierungsgeschäft. „Wir raten auch im jetzigen Umfeld steigender Zinsen, die Finanzierung wohlüberlegt anzugehen und Angebote sorgfältig zu vergleichen“, sagt Mirjam Mohr vom Interhyp-Vorstand. Interessenten sollten wissen, dass sich die zweite Kommastelle der Bauzinsen beinahe täglich ändert. Sobald jedoch ein konkretes Angebot von einem Kreditgeber vorliegt, gilt dieses fünf bis zehn Tage – je nach Bank. „In dieser Zeit müssen alle nötigen Unterlagen bei der Bank eingereicht werden, sonst verfällt dieses Zinsangebot.“ tagesschau.de

Inflation als Ausrede für Preiserhöhungen? Verbraucherschützer warnen vor Wucherpreisen: Corona, die Niedrigzinspolitik der EZB und nun auch noch der Ukraine-Krieg: Gleich mehrere Faktoren haben die Inflationsrate zuletzt in die Höhe getrieben. Doch einige Preissteigerungen seien betriebswirtschaftlich überhaupt nicht zu erklären, moniert die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Sie vermutet, dass manche Unternehmen die Inflation als Ausrede nutzen, um überhöhte Preise durchzudrücken. Ökonomen nennen das „Mitnahmeeffekte“. „Für Verbraucher sind Mitnahmeeffekte schlicht nicht nachzuvollziehen. Eigentlich müssten die Bundesnetzagentur oder Kartellbehörden stärker darauf achten. Die haben die passenden Instrumente dafür“, meint Verbraucherschützer Matthias Bauer. In vielen Branchen lassen sich Preise mittlerweile leicht vergleichen, aber eben nicht in allen – und auch nur solange die Produkte identisch sind. Etwa bei Benzin oder Elektrogeräten. Bei Lebensmitteln oder Restaurants wird der Vergleich schon schwieriger. capital.de

Digitale Girocard: Nationale Alternative zu PayPal und Co. startet etappenweise: Die heimische Kreditwirtschaft verzahnt ihre verschiedenen Angebote zum Online-Bezahlen weiter. Bald soll auch die Girocard eingebunden werden. Ein Jahr nach dem Startschuss bereiten Deutschlands Banken und Sparkassen den nächsten Schritt zur Vereinheitlichung ihrer Online-Bezahlverfahren vor. „Derzeit werden die vertraglichen und technischen Grundlagen für die Integration der digitalen Girocard geschaffen“, teilte die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Die Einbindung der Girocard als weiterer Zugangsweg im Online-Bezahlverfahren Giropay soll in der zweiten Jahreshälfte starten.“ Zuerst werde diese digitale Girocard Kunden der genossenschaftlichen Finanzgruppe zur Verfügung stehen, bis Ende des laufenden Jahres dann den Sparkassenkunden, „bevor sie für weitere Institutsgruppen ausgerollt wird“, erklärten die fünf in der DK organisierten Bankenverbände. heise.de

ANGEZÄHLT

In keinem anderen Land der EU sind die Kosten für das Tanken in den vergangenen Monaten so rasant gestiegen wie in Deutschland. Dies zeigen Daten des der EU-Kommission. Demnach verteuerte sich der Liter Diesel in Deutschland im Zeitraum zwischen dem 21. Februar – drei Tage vor Kriegsbeginn – bis zum 25. April von 1,66 Euro pro Liter auf 2,04 Euro pro Liter um 38 Cent. Nur in Schweden und Lettland legte der Dieselpreis in diesem Zeitraum ebenfalls um 38 Cent zu. In Frankreich hingegen betrug der Anstieg den Daten zufolge lediglich 17 Cent, in Italien nur fünf Cent. welt.de

ZITAT DER WOCHE

„Hierdurch wird die vollständige Isolierung des russischen Finanzsektors vom globalen System zementiert.“

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Sberbank, Russlands größte Bank, soll nicht mehr am Bankensystem Swift teilnehmen dürfen. t-online.de

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ZULETZT

„Party on!“ – Bürgermeister teilt Video: David Hasselhoff wirbt für Weinfest in Niederbayern: Der Hollywood-Star David Hasselhoff macht auf Facebook mit einer ungewöhnlichen PR-Aktion auf das Pfälzer Weinfest in Landau an der Isar (Landkreis Dingolfing-Landau) aufmerksam – in einer motivierenden Video-Ansage. Am Samstagnachmittag hatte der Landauer Bürgermeister ein Video geteilt, in dem der „Baywatch“-Star die ganze Welt dazu einlädt, in die niederbayerische Stadt zu kommen. Die Reaktionen unter dem Beitrag sprechen für sich – so mancher ist sich aber gar nicht sicher, ob das Video echt ist. pnp.de

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