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Jeden Donnerstag liefern wir mit den Wirtschaftsperspektiven einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen Themen der Woche.

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KW 05: CDU-Wirtschaftsrat fürchtet soziales Europa, BVMW: KroKo kommt Deutschland teuer zu stehen, Mittelstand fordert raschen Netzausbau
31. Januar 2018

AUS POLITIK UND MITTELSTAND

CDU-Wirtschaftsrat fürchtet soziales Europa: Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Verhandlungsführer der Union vor den europapolitischen Forderungen der SPD gewarnt. „Es darf nicht länger sein, dass die Union in der Europapolitik das Feld räumt und einer SPD folgt, die unter ‚pro europäisch‘ nur mehr Umverteilung in die Krisenländer versteht“, heißt es in dem Schreiben. Man würde sonst Teil seines Markenkerns aufgeben. Die SPD folgt im Kern den Reformvorstellungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Der Partei war es gelungen, Forderungen wie einen EU-Sozialpakt, höhere Investitionen, einen Europäischen Währungsfonds und Mindeststeuersätze im Sondierungspapier der GroKo zu verankern.
welt.de

BVMW: KroKo kommt Deutschland teuer zu stehen: Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat anlässlich der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD seine Kritik an einer Großen Koalition erneuert. Diese käme Deutschland teuer zu stehen. “Eine neue Große Koalition muss sich mächtig anstrengen, um das verlorene Vertrauen des Mittelstands zurückzugewinnen”, so BVMW-Präsident Mario Ohoven. Seine Forderung: eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags.
aktiencheck.de

Mittelstand fordert raschen Netzausbau: Der deutsche Mittelstand macht Druck bei der Digitalisierung. Vor allem der Ausbau der Netze gehe zu langsam. Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand von Wirtschaftsverbänden hat in einem Brief an die Politik mehr Tempo beim Breitbandausbau und bessere Rahmenbedingungen für die Digitalisierung gefordert. Die weißen Flecken auf der Breitband-Landkarte müssten rasch geschlossen werden.
zdf.de

FDP-Mann Theurer: Steuern für den Mittelstand runter: FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hat die Politik aufgefordert, endlich die richtigen Weichen für die Zukunft der Wirtschaft zu stellen. “Die Europäer müssen aufpassen, dass sie nicht ins Hintertreffen geraten”, betont Theurer. Wichtig seien Steuererleichterungen für den Mittelstand und kleine und mittlere Einkommen. “Richtig ist, dass wir Überschüsse im Haushalt in der Bundesrepublik haben; auch in anderen europäischen Ländern hat sich die Haushaltslage deutlich stabilisiert, deshalb empfehlen die Experten der OECD Steuerentlastungen für Deutschland”, erklärt er.
liberale.de

Firmenkäufe aus China sollen erschwert werden: Die Bundesregierung will deutsche Firmen mit strengeren Regeln vor einer Übernahme durch Investoren, zum Beispiel aus China, schützen. Noch in diesem Jahr müssten dazu entsprechende Regeln erlassen werden, forderte Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Wenn man in Deutschland und Europa auch in Zukunft noch wirtschaftlich erfolgreich und innovativ sein wolle, müssten die Regierungen die Möglichkeit haben, gelenkte Firmenübernahmen durch andere Staaten zu überprüfen und zu verhindern, so Machnig weiter.
spiegel.de, faz.net

Das Geschäft mit den Apps: Allein in Deutschland haben im vergangenen Jahr Software-Entwickler und App-Stores mit Handy-Apps eineinhalb Milliarden Euro umgesetzt. Der Download ist meistens umsonst, Geld verdient wird mit Werbung und sogenannten In-App-Downloads. “Der Boom von Apps ist ungebrochen”, sagt der Präsident des Digitalverbandes Bitkom, Achim Berg. Und Wearables wie Smartwatch und Fitnessarmbänder erweitern die Möglichkeiten sogar noch einmal.
faz.net

Großrazzia gegen organisierte Kriminalität im Baugewerbe tagesspiegel.de
2,7 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland bekommen weniger als den Mindestlohn sueddeutsche.de
Roundtable zum IT-Recruiting am 11. April computerwoche.de

AUS GEZÄHLT

4,2 Millionen Euro Euro mussten im vergangenen Jahr Unternehmen wegen Verstößen gegen den Mindestlohn zahlen. Wie das Bundesfinanzministerium auf eine Anfrage der Linken berichtet, hätte der Zoll 2.500 Verfahren eingeleitet.
faz.net

RAT UND TAT

Selbständige Wissensarbeit für den Mittelstand: Die Allianz für selbständige Wissensarbeit (ADESW) ist neuer Partnerverband in der Mittelstandsallianz des BVMW. “Selbständige Wissensarbeiter erlauben deutschen Unternehmen die zeitkritische, effiziente und schnelle Durchführung von Projekten. In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels – und dem dadurch verursachten fehlenden internen Know-how – ist dies von besonderer Bedeutung”, erklärt ADESW-Vorstandsvorsitzender Carlos Frischmuth sein Engagement. Die schnell verfügbare Expertise von flexiblen, externen Experten spiele gerade in den Regionen, wo der Mittelstand zuhause ist und der Fachkräftemangel am stärksten ist, eine besondere, hervorgehobene Rolle.
presseportal.de

Mittelstand will in die Wolke: Die Zahl mittelständischer Unternehmen, die Cloud-Computing nutzen, oder demnächst nutzen wollen, wächst ständig. Dies ergab eine Umfrage des Soft­ware­hauses for­cont und der Hoch­schule für Wirt­schaft und Recht Berlin. Vor allem Speicherlösungen und die Bedeutung des digitalen Arbeitens treiben die Entwicklung voran. Hinsichtlich der Datensicherheit gibt es aber noch viel Skepsis.
mittelstandswiki.de

AUS GESPROCHEN

„Wir beschäftigen uns mit relativ kleinen Problemen und verlieren dafür die großen Dinge aus dem Auge.”

Florian Nöll, Chef des Deutschen Start-up-Verbands, findet, die wirtschaftlichen Themen der Koalitionsgespräche gehen an der Lebenswirklichkeit der jungen Gründer vorbei.
faz.net

AU DER REIHE

Frisch Geschlachtetes im digitalen Dorf: Das Startup “Cowfunding” bringt Landwirte und Konsumenten direkt zusammen. Die Plattform ermöglicht Landwirten den Direktvertrieb ihres Fleisches. “In manchen Wertschöpfungsketten sind so viele Händler zwischengeschaltet, dass selbst Hersteller nicht mehr wissen, woher die Bestandteile ihrer Produkte kommen”, sagt Gründer Moriz Vohrer. Der Verbraucher wolle Transparenz. Erst wenn eine Kuh im Netz komplett ihre Abnehmer gefunden hat, wird sie geschlachtet. Dabei können immer nur Mischungen gekauft werden: Steak, Filet, Rouladen, Hack. “Bei uns gibt’s keine Edelpakete. Es soll weniger weggeschmissen werden und der Verbraucher soll sehen, was am Tier dran ist”, so Vorher.
sueddeutsche.de

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