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Jeden Donnerstag liefern wir mit den Wirtschaftsperspektiven einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen Themen der Woche.

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KW 04: Das Geld fließt in den Mittelstand, CDU-Wirtschaftsrat sieht keinen Verhandlungsspielraum, FDP: Kosten für Diesel-Umrüstung darf nicht auf Mittelstand abgewälzt werden
24. Januar 2018

AUS POLITIK UND MITTELSTAND

Das Geld fließt in den Mittelstand: Im vergangenen Jahr sind knapp 4,4 Milliarden Euro von Investoren in den deutschen Mittelstand geflossen und damit soviel wie seit 15 Jahren nicht mehr. Berücksichtigt werden in der Statistik der Deutschen Beteiligungs AG Transaktionen mit einem Wert von 50 Millionen bis 250 Millionen Euro. “Aufgrund der guten Rahmenbedingungen erwarten wir auch 2018 eine hohe Marktaktivität”, sagte Torsten Grede, Sprecher des DBAG-Vorstands.
finanzen.net

CDU-Wirtschaftsrat sieht keinen Verhandlungsspielraum: Der Wirtschaftsrat der CDU arbeitet weiterhin gegen eine Große Koalition. Präsident Werner M. Bahlsen hat arge Bedenken, dass „eine Regierung mit einem so labilen Partner wie der SPD über eine Legislaturperiode haltbar ist“. Dann schon lieber eine Minderheitsregierung. Diese sei “eine klarere und bessere Alternative” für die Union. Bei den anstehenden Koalitionsgesprächen gebe es für den Wirtschaftsrat jedenfalls keinen weiteren Verhandlungsspielraum.
noz.de

FDP: Kosten für Diesel-Umrüstung darf nicht auf Mittelstand abgewälzt werden: Die Bundesregierung muss die drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge abwenden, fordert der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer. Dabei dürfe die Nachrüstungsdebatte nicht gescheut werden. Ein neues Gutachten zur Emissionsreduzierungen empfiehlt den Autobauern Hardwarenachrüstungen mit Reinigungstechnik. Die Kosten müssten bei der Autoindustrie liegen. “Denn in einer Sozialen Marktwirtschaft muss das Verursacherprinzip gelten”, betont er. “Der Dieselskandal darf nicht Pendlern, Handwerkern, Selbstständigen und dem Mittelstand zur Last fallen, das wäre völlig inakzeptabel.”
liberale.de

Amazon startet Supermarkt ohne Kassen: Der erste Amazon-Supermarkt ohne Kassen eröffnete Anfang der Woche in Seattle. Damit will Amazon den Supermarkt revolutionieren. Die Idee ist, dass Kunden die Waren in ihren Einkaufskorb legen und einfach den Supermarkt mit der Ware verlassen. Kameras registrieren den Einkauf, abgerechnet wird über das Amazon-Kundenkonto. Und ein Versprechen: Das System soll dabei ohne Gesichtserkennung auskommen.
handelsblatt.com

Streetfood und Insekten auf der Grünen Woche: Wegen des großen Erfolgs im vergangenen Jahr gibt es auch jetzt wieder eine Streetfood-Halle (Halle 12) mit kleinen, experimentierfreudigen Lebensmittelunternehmern, die versuchen, aufgeschlossenen Verbrauchern bayerische Tapas mit Weißwürsten oder ähnliche Innovationen näherzubringen. In Halle 22 gibt es noch einen Löffel drauf. Dort präsentieren sich Start-ups, die mit Zutaten arbeiten, die nicht jedermanns Geschmack sein dürften. Ein Highlight: der Insektenburger aus Buffalowürmern. Insekten auf dem Teller? Vielleicht sind die Widerstände geringer als befürchtet. Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat Menschen gefragt, wie sie sich das Essen der Zukunft vorstellen. Das Ergebnis: Algen und Insekten werden als Proteinlieferanten akzeptiert.
tagesspiegel.de

Digitalisierung killt Jobs von Frauen: Laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums gefährdet die Digitalisierung vor allem die Arbeitsplätze von Frauen. Bis 2024 würden allein in den USA 1,4 Millionen Jobs wegfallen. Zu 57 Prozent werden diese Jobs derzeit von Frauen ausgeübt. Außerdem seien Frauen in den Bereichen unterrepräsentiert, in denen in den kommenden Jahren Jobs entstehen würden. Das Weltwirtschaftsforum beginnt an diesem Dienstag in Davos. Mit Blick auf die #MeToo-Debatte stehen Frauenrechte in diesem Jahr besonders im Fokus.
spiegel.de

Schlappe für Verdi: Berliner Oberverwaltungsgericht erlaubt in den kommenden Wochen Sonntagsverkäufe in der Hauptstadt welt.de
Deutschland bei schnellem Internet nur im EU-Mittelfeld handelsblatt.com
Mittelstand in NRW fordert wirtschaftspolitische Neuorientierung der Sozialdemokratie verbaende.com

AUS GEZÄHLT

840.000 Chefs mittelständischer Unternehmen werden nach Angaben von Kfw-Chefvolkswirt Jörg Zeuner bis 2023 in den Ruhestand gehen.
handelsblatt.com

RAT UND TAT

Auslandsaufenthalt für Azubis: Auch Azubis sollen in Zukunft einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen. “Eine gute Ausbildung ist der wirksamste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Und dazu gehört in Zeiten der Globalisierung auch der Blick über den Tellerrand“, sagte Arbeitsministerin Katarina Barley (SPD) auf dem deutsch-französischen Tag der Mobilität von Auszubildenden in Europa. Aktuell nehmen nur 4,5 Prozent der rund 500.000 jungen Menschen, die jährlich in Deutschland eine Ausbildung beginnen, die Chancen war, die zum Beispiel das europäische Erasmus-Programm bietet.
faz.net

Macher braucht das Land: Eine konsequente Digitalisierung könnte dem Mittelstand bis 2025 bis zu 126 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung bringen. Aber Digitalisierung bedeutet mehr als IT und Optimierung der Produktivität. Vielmehr gehe es um neue Geschäftsfelder, ein verändertes Kundenverhalten und eine Erneuerung der Unternehmenskultur. Die McKinsey-Studie “Die Digitalisierung des deutschen Mittelstands” sieht das größte Potential in der Informations- bzw. Kommunikationstechnologie und in der Metall- und Elektroindustrie. Doch die Unternehmen lassen dieses Potential liegen. Dabei fehle es dem Mittelstand nicht an Budget, sondern an “Machern” im Unternehmen, die genug Mut und Durchhaltevermögen aufbringen würden.
it-daily.net

AUS GESPROCHEN

„Einerseits wächst die Hoffnung, dass in Deutschland die Parteien auch bei einer schwierigen Ausgangslage eine Koalition vereinbaren können. Andererseits enthält der Beschluss inhaltliche Nachforderungen, die die weiteren Verhandlungen belasten.”

Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, zieht aus dem Sonderparteitag der SPD ein gemischtes Fazit.
faz.net

AUS DER REIHE

Snackbar im Uber: Das US-Startup Cargo will mehr aus dem Fahrdienst Uber machen. Fahrer sollen während der Fahrt Kleinigkeiten verkaufen können. In einer kleinen Box werden Schokoriegel, Proteindrinks, Tampons, Kondome und iPhone-Ladegeräte angeboten. so könnten die Fahrer zwischen 100 und 500 Dollar mehr im Monat verdienen. Große Marken finden die Idee gut und sind Partner, darunter Kellogg und Mars Wrigley Confectionery. Dabei geht es weniger um die Einnahmen, vielmehr sei die Box im Uber eine ideale Werbeplattform für ihre Produkte.
gruenderszene.de

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