Jeden Donnerstag liefern wir mit den Wirtschaftsperspektiven einen Überblick über die wichtigsten wirtschaftlichen Themen der Woche.
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PRESSESCHAU
FAZ: Boris Johnson: Es ist eine Minute vor zwölf
Handelsblatt: Die Batterie-Blase
Tagesspiegel: UN: Wir schaufeln uns unser eigenes Grab
NACHRICHTEN
EEG-Skandal – Verbraucherschützer fordert Gesetzesänderungen wegen Strom-Abzocke.
spiegel.de
- Konzerne wie Bayer, Evonik und Daimler umgingen mit dubiosen Tricks jahrelang die Ökostrom-Umlage.
- Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller fordert nun von der neuen Regierung Konsequenzen.
- Gerade die Verbraucher, aber auch der Handel, müssten diese gigantische Summe zusätzlich zu ihrem Anteil der EEG-Umlage zahlen, sagt Müller. Die neue Regierung müsse deshalb sofort handeln.
Italien, das Wirtschaftswunderland? sueddeutsche.de
Billigflieger Ryanair zurück in der Gewinnzone: Zum ersten Mal seit dem Start der Corona-Pandemie hat der irischer Billigflieger Ryanair wieder einen Quartalsgewinn eingefahren. Nun stand für die Monate Juli bis September ein Gewinn von 225 Millionen Euro unter dem Strich, nach einem Verlust von 225,5 Millionen Euro im Vergleichszeitraum. Zudem hätten die Buchungen für die Herbst- und Weihnachtsferien angezogen, teilte Ryanair weiter mit. Das Management um Vorstandschef Michael O’Leary rechnet damit, dass diese Dynamik auch bis Ostern und Sommer nächstes Jahr anhält.
manager-magazin.de, spiegel.de, tagesschau.de
“Strategischer Wettbewerbsvorteil” – Software für Klimaschutz wird zum Milliardenmarkt: Unternehmen müssen künftig mehr tun, um die Emissionen von klimaschädlichen Stoffen zu messen, zu reduzieren und zu kompensieren. Der CO2-Ausstoß dürfte in den kommenden Jahren zu einer zentralen Kennziffer werden. Dadurch entsteht hierzulande ein Milliardenmarkt. Einer Prognose des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Atlantic Ventures zufolge wächst der Umsatz mit Technologie für das sogenannte Carbon-Management von aktuell 300 Millionen auf 2,2 Milliarden Euro im Jahr 2025. Eingeschlossen sind Ausgaben für Software, Beratung und Integration und die Auditierung der Daten.
handelsblatt.com
Wegen Epstein-Verbindung: Großbank Barclays trennt sich von Chef. spiegel.de
Russland liefert erstes Gas unter neuen Bedingungen nach Moldau.
spiegel.de, tagesschau.de
- Die Republik Moldau erhält nach einem vorerst beigelegten Gasstreit russisches Gas auf Grundlage eines neuen Vertrags.
- Das kleine Land, zahle im November an den russischen Staatskonzern Gazprom 450 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas, schrieb Moldaus Vize-Regierungschef Andrei Spinu.
- Der Preis könne in Zukunft noch sinken, das sei abhängig von der Entwicklung des Börsenpreises.
- Somit ist das russische Gas für die verarmte Ex-Sowjetrepublik nun billiger als noch im Oktober, aber immer noch deutlich teurer als im vorigen Jahr.
EU und USA: wollen Kampf gegen Methan-Emissionen verschärfen handelsblatt.com
Börse: DAX über 15.800 Punkte, Aktien bleiben gefragt tagesschau.de
Mangelwaren: Truthahn, Schwein und Rosenkohl: Heinz wirbt in Großbritannien mit Weihnachtsgenuss aus der Dose spiegel.de
Rohstoff Müll: Die 800-Milliarden-Euro-Chance handelsblatt.com
Hauptstadtflughafen in Finanznöten: Bund reagiert zögerlich auf Bitte um Finanzhilfen spiegel.de
Emissionen der Industrie: Was die Wirtschaft für den Klimaschutz tut tagesschau.de
DIGITALISIERUNG
Zeitenwende in der Digitalisierung des Gesundheitswesens: Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht das Gesundheitswesen vor einer tief greifenden Veränderung. „Diese Legislatur markiert eine Zeitenwende in der Digitalisierung des Gesundheitswesens”, sagte Spahn. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens war eines der Großprojekte von Spahn. Der mögliche Kandidat des CDU-Chefpostens verteidigte sich vehement gegen Kritik, seine Digitalisierungsvorhaben wie die elektronische Patientenakte, das elektronische Rezept und die App auf Rezept seien noch nicht im Alltag der Patienten angekommen. Wichtig sei, dass es vorankomme. Laut Spahn ist Deutschland ein Land, in dem Digitalisierungsvorhaben besonders schwierig umzusetzen sind.
handelsblatt.com
Klimawandel: Digital ist nicht gleich klimaneutral kom.de
Digitaler Führerschein: Der zum damaligen Zeitpunkt amtierende Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) präsentierte Ende September 2021 medienwirksam den digitalen Führerschein fürs Smartphone. Mithilfe der App ID-Wallet sollten Bürger mit überraschend wenig Aufwand ihren physischen Führerschein aufs Handy laden können. Nur eine knappe Woche später war die App wieder weg vom Fenster. Ein bewusstes Scheitern? Wie Netzpolitik.org unter Berufung auf eine Informationsfreiheitsanfrage berichtet, waren die Sicherheitsmängel der ID-Wallet bereits lange vor Veröffentlichung der Anwendung bekannt. Tatsächlich hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die App schon im Juni 2021 ausführlich getestet und das Bundesinnenministerium vor einer Verwendung gewarnt.
computerbild.de
Kryptowährung: Squid-Game-Coin erweist sich als Millionen-Betrug golem.de
Weltraumteleskop im Safe Mode: Das Weltraumteleskop Hubble hat nach einem internen Fehler erneut die wissenschaftliche Arbeit eingestellt heise.de
Klimaschädliche Emissionen: 1000 Kilogramm CO2 aus der Luft zu filtern erzeugt 300 Kilogramm neues CO2 heise.de
Ärger für Werbeplattformen: Apples Tracking Transparency kostet Snap, Youtube, Facebook und Twitter fast zehn Milliarden Dollar t3n.de
Reaktionen auf Metaverse: Mark Zuckerbergs Zukunftsvision “sieht aus wie Müll” derstandard.de
Breitband-Internet: Milliarden fürs Gigabit – und kaum einer will es welt.de
IOT - INDUSTRIE 4.0
Forscher der Fraunhofer-Institute IML und LBF: haben gemeinsam mit der TriCon GmbH den diesjährigen CNA-Innovationspreis “Intelligenz für Verkehr und Logistik” gewonnen. Sie entwickelten ein System, das Lärm beim Containerumschlag in Terminals für den Kombinierten Verkehr (KV) reduziert. Die Entwicklung ist Teil des Projekts “I2PANEMA”, das Prozesse in Häfen digitalisiert und sie dadurch effizienter und nachhaltiger gestaltet. Mithilfe von Demonstratoren zeigen die Forscher, wie sich Innovationen wie das Internet der Dinge auf Abläufe in Binnen- und Seehäfen übertragen lassen.
innovations-report.de
Rapide Entwicklung: Das Internet der Dinge (IoT) soll bis 2025 einen weltweiten Umsatz rund 1,6 Billionen US-Dollar erreichen bigdata-insider.de
Globale Reichweite: Eclipse Foundation gibt den Startschuss für das offene IoT-Betriebssystem Oniro heise.de
Smart Famring gegen Welthunger: Die Wiener Softwareschmiede TTTech forscht an der Unterscheidung von Unkraut und Nutzpflanzen per Bildverarbeitung, damit Farmmaschinen per Laser das Unkraut entfernen können. Dies ebnet die Abkehr von klassischen Pestiziden hin zu einer umweltfreundlichen und schonenden Ernte. Eine auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Abteilung von TTControl entwickelt dafür eine Software und die dazugehörige Hardware, um Sensordaten auszuwerten. In der Vision des Teilprojekts zu Smart Farming wird die Maschine immer mehr Aufgaben automatisch übernehmen und so für eine deutliche Effizienzsteigerung sorgen. Als integraler Bestandteil der modernen Landwirtschaft wird der Maschinenführer mehrere Maschinen gleichzeitig fernsteuern. In drei Jahren könnte es marktreif sein.
faz.net
RED: Höhere Sicherheitsanforderungen in der EU für vernetzte Geräte wie Handys heise.de
STRATEGIE & MANAGEMENT
Engpässe als neue Realität: Jane Enny van Lambalgen von der UNO-Denkfabrik Diplomatic Council geht davon aus, dass China zum Flaschenhals für die Weltwirtschaft wird. Die weltweiten Lieferengpässe werden sich in den kommenden Monaten auf immer mehr Segmente ausweiten – das prognostiziert zumindest die Produktions- und Logistikexpertin. Sie rechnet damit, dass die angespannte Liefersituation rund um den Globus weit ins nächste Jahr hineinreichen wird. In der Industrie werden Material- und Logistikengpässe sogar über Jahre hinweg das „new normal“ sein, ist sich Jane Enny van Lambalgen sicher. Fertigungsunternehmen seien daher gut beraten, zügig resiliente, digitalisierte und gesetzeskonforme Lieferketten aufzubauen. Wer darauf warte, dass sich die Lage wieder auf dem alten Niveau einpendele, steuere auf den Konkurs zu, warnt van Lambalgen.
logistik-heute.de
ZITATE
sagte US-Präsident Joe Biden bei der Weltklimakonferenz in Glasgow.
rnd.de
ZULETZT
Junge findet mutmaßliche Weltkriegsgranate auf Kitagelände: Auf dem Gelände einer Kita in Oldenburg hat ein fünf Jahre alter Junge scheinbar eine alte Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und mit nach Hause genommen. Der Vater des Jungen entdeckte die Handgranate bei seinem Sohn, wie die Polizei mitteilte. Danach legte er sie auf einem leer stehenden Grundstück in der Nähe seines Wohnhauses ab und verständigte umgehend die Polizei. spiegel.de