KW 16: Deutscher Diplomat seit 100 Tagen Chef des Menschenrechtsrates, Menschenrechte und Wirtschaftsunternehmen, Reedereien appellieren an EU
Deutscher Diplomat seit 100 Tagen Chef des Menschenrechtsrates: Der Präsident des UN-Menschenrechtsrates in Genf, Joachim Rücker, hat nach gut 100 Tagen im Amt eine erste Bilanz seiner Tätigkeit gezogen. Er erlebe in dem Gremium, dem 47 Staaten angehören, einen gewissen Grundkonsens, sagt er: “Es gibt keine westlichen Menschenrechte. Die Menschenrechte sind universal.Es gibt allerdings unterschiedliche Interpretationen der Menschenrechte. Damit müssen wir im Rat umgehen.” deutschlandradiokultur.de Menschenrechte und Wirtschaftsunternehmen: Menschenrechtsverletzungen in transnationalen Wirtschaftsunternehmen sind traurige Realität. Bisher gibt es jedoch kaum aktive Gegenmaßnahmen von Unternehmen oder Staaten. Dies soll durch die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) verändert werden. Die UNGPs sind das weltweit erste Regelwerk der Vereinten Nationen, das einheitliche Mindeststandards für transnationale Unternehmen und ihre Verantwortung für den Menschenrechtsschutz formuliert. anwalt.de Reedereien appellieren an EU: Mehrere Reeder und Seemannsgewerkschaften haben an die Mitgliedsländer der EU appelliert, die unhaltbaren Zustände und die humanitäre Krise der Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gemeinsam zu lösen. Ohne zusätzliche Mittel für Rettungsaktionen sei der Verlust tausender Menschenleben zu befürchten. Währenddessen wird die Situation in der Ägäis immer kritischer. Die Zahl der Migranten, die aus der Türkei nach Griechenland kommen, hat sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast vervierfacht. faz.net, taz.de 25.000 europäische Datenschützer klagen