KW 46: André Glucksmann ist tot, Türkei im Negativtrend, Hinrichtungen in Saudi-Arabien steigen
André Glucksmann ist tot: Der Kämpfer für Menschenrechte und Philosoph André Glucksmann ist 78-jährig in Paris verstorben. Frankreichs Präsident Hollande würdigte ihn als “Verteidiger der Unterdrückten”. Der Antitotalitarismus war der Kompass im Wirken des Philosophen und Menschen Glucksmann. Tschetschenien, Bosnien, Ruanda, das Drängen auf Aufnahme der Boatpeople in den Siebzigerjahren, André Glucksmann kämpfte zeitlebens um und für Menschenrechte. deutschlandfunk.de Türkei im Negativtrend: Der EU-Bericht zu Beitrittsverhandlungen der Türkei bemängelt den sich verschlechternden Zustand der grundlegenden Bürger- und Menschenrechte. Aus dem EU-Fortschrittsbericht geht hervor, dass der Schutz der Menschen- und Grundrechte in der Türkei sich zwar “in den vergangenen Jahren deutlich verbessert” hätte. Es blieben aber große Mängel. Die Türkei müsse insbesondere wirksam die Rechte von Frauen, Kindern und Homosexuellen garantieren sowie die soziale Einbindung von Minderheiten wie den Roma sicherstellen. spiegel.de Hilfe und Versöhnung für Syrien: Der mit 1.500 € dotierte Engagementpreis des Vereins FES- Ehemalige e.V. geht an Relief & Reconciliation for Syria Deutschland e.V. R&R Syria Deutschland unterstützt seit 2013 Syrer, die aus Angst um Leib und Leben ihre Heimat verlassen haben und in den Libanon geflohen sind. Vertrauen und Versöhnung einüben ist ein Ziel der Gruppe. Dafür betreibt R&R Syria unter anderem eine Camp School, die von
