KW 43: Mittelstand fordert sofortige Abschaffung des Soli, Wirtschaft macht Druck beim Glasfaserausbau, Ifo-Geschäftsklima auf höchstem Wert seit der Wiedervereinigung
NEUIGKEITEN AUS DEM MITTELSTAND Mittelstand fordert sofortige Abschaffung des Soli: Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft fordert den sofortigen Ausstieg aus dem Solidaritätszuschlag. Dies sei überfällig und dürfe nicht auf die lange Bank geschoben werden, sagt etwa Verbandspräsident Mario Ohoven. Aktuelle Modelle, den Soli nur für niedrige und mittlere Einkommen, bzw. ihn schrittweise abzuschaffen, erteilte er eine Absage. Das sei unvereinbar mit dem Ziel, den Mittelstand zu entlasten. finanznachrichten.de Wirtschaft macht Druck beim Glasfaserausbau: Deutschland müsse dringend aufholen, sagt etwa Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags. Besonders die Weltmarktführer auf dem Land bräuchten Anschluss an die digitalisierte Weltwirtschaft. In einem von der IHK in Auftrag gegebenen Gutachten heißt es: “Moderne digitale Anwendungen können der Stadt-Land-Migration entgegenwirken und trotz rückgängiger Bevölkerungszahlen die Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum ermöglichen.” Es gibt noch viel zu tun: 28 Prozent aller Unternehmen hätten keinen Zugang zu Netzen von mindestens 50-Megabit. faz.net Ifo-Geschäftsklima auf höchstem Wert seit der Wiedervereinigung: Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist nach zwei Rückgängen in Folge wieder gestiegen und zwar um 1,4 Punkte auf 116,7 Zähler – der höchste Wert seit der Wiedervereinigung. Und das Ifo-Institut sieht sogar noch Luft nach oben. Wenn das Klima auch in November steigt, müssten die Wachstumsprognosen wohl angehoben
