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Autor: Capital Beat

KW 08: Wege zur Minderheitsregierung, Wie der Mittelstand den Fachkräftemangel bekämpft, Bio-Lebensmittel: Kleine Branche ganz groß

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Wege zur Minderheitsregierung: Der CDU-Wirtschaftsrat hat anlässlich des desaströsen Zustands der SPD Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, eine Minderheitsregierung in Erwägung zu ziehen. “Die desaströse Verfassung, in der sich die SPD gerade befindet, stellt nicht die notwendige Vertrauensbasis für eine gemeinsame Regierung dar. Dieser Zustand mit immer mehr Kandidaten um den Parteivorsitz macht die Partei unkalkulierbar”, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, Wolfgang Steiger. Man unterstütze das Angebot von FDP-Chef Christian Lindner, eine unionsgeführte Minderheitsregierung zu unterstützen. morgenpost.de Wie der Mittelstand den Fachkräftemangel bekämpft: Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte belegt: mittelständischen Unternehmen fällt es leichter, mit dem Fachkräftemangel umzugehen. So zeigt sich der Mittelstand offener, Flüchtlinge einzustellen, es gibt deutlich mehr Frauen in Führungspositionen und auch beim Thema Home Office ist man wesentlich flexibler. Die Ursache für den Unterschied zur Großindustrie: der Mittelstand hat es bereits seit längerem schwerer, qualifiziertes Personal zu finden und ist daher kreativer und offener dafür, Neues auszuprobieren. wiwo.de Bio-Lebensmittel: Kleine Branche ganz groß: Die gute Wirtschaftslage, steigende Löhne und ein gesteigertes Bewusstsein in der Bevölkerung lassen die Verbraucher immer öfter zu hochwertigen Lebensmitteln greifen. Immer mehr Bauern steigen auf ökologische Landwirtschaft um. Im letzten Jahr wuchs der Markt

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KW 08: Prozess gegen Yücel beginnt Ende Juni, Internationaler Tag der Muttersprache, Wolf-Preis an Adam Fischer

Prozess gegen Yücel beginnt Ende Juni: Die türkische Justiz hat den Beginn eines Strafverfahrens gegen den „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel trotz dessen Ausreise aus der Türkei bestätigt. Als ersten Tag der Verhandlung im zentralen Justizgebäude im Istanbuler Stadtteil Caglayan sei der 28. Juni angesetzt, teilte das 32. Strafgericht am Montag mit. Seit dem Beginn der Militäroffensive gegen kurdische Milizen in Nordwestsyrien vor einem Monat wurden insgesamt 786 Menschen in der Türkei wegen „Terrorpropaganda“ festgenommen. Die Verurteilung von fünf Journalisten zu lebenslanger Haft zeigt, dass die türkische Justiz keine unabhängigen Entscheidungen fällt, so der Vorsitzende des europäischen Journalistenverbandes VEJ. tagesspiegel.de, zeit.de, euractiv.de Internationaler Tag der Muttersprache: Von den rund 6.000 Sprachen, die heute weltweit gesprochen werden, sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht. Sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die Einheit und Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken. Der Internationale Tag der Muttersprache erinnert an die Bedeutung des Kulturgutes Sprache. Er soll die Sprachenvielfalt und den Gebrauch der Muttersprache fördern und das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken. unesco.de Wolf-Preis an Adam Fischer: Der Chefdirigent der Düsseldorfer Symphoniker, Adam Fischer, erhält den Preis für sein humanitäres Engagement. Eine hochdotierte Auszeichnung der in Israel ansässigen Wolf-Stiftung. Die Wolf-Stiftung würdigte den

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KW 07: Mittelstand fordert mehr Geld für Bildung, SPD-Wirtschaftsforum fürchtet um den Finanzplatz Deutschland, CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Europapolitik

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Mittelstand fordert mehr Geld für Bildung: Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), wettert weiter gegen die sich abzeichnende große Koalition. Diesmal geht es um deren bildungspolitische Pläne. “Die Bildungspläne von Union und SPD sind kein Leuchtturmprojekt, sondern ein Nachtwächterprogramm.” Ohoven wirft der Politik  vor, den Fachkräftemangel weiterhin nicht realisiert zu haben. Das, was die GroKo plane, sei keine Bildungsoffensive. Der Mittelstand habe in einer aktuellen Umfrage ein Prozentpunkt des bestehenden Mehrwertsteueraufkommens für Bildungsausgaben gefordert. Das seien 10 Milliarden Euro pro Jahr. Davon seien die jetzt anvisierten sechs Milliarden Euro auf vier Jahre meilenweit entfernt. news4teachers.de SPD-Wirtschaftsforum fürchtet um den Finanzplatz Deutschland: Das SPD-Wirtschaftsforum kritisierte die Pläne einer möglichen Großen Koalition für die Finanzpolitik. „Deutschland muss der neue Banker Europas werden”, fordert Präsidiumsmitglied Harald Christ. Ein eigenständiger Finanzmarkt sei im nationalen Interesse Deutschlands. Der Koalitionsvertrag lasse ein klares Bekenntnis für einen starken, stabilen und wettbewerbsfähigen Finanzstandort Deutschland vermissen. Das Land drohe den Anschluss und die Mitsprache bei der globalen Finanzmarktregulierung zu verlieren. wiwo.de CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Europapolitik: Der Wirtschaftsrat der CDU hat sich in einigen Punkten unzufrieden mit den GroKo-Vereinbarungen gezeigt. Generalsekretär Wolfgang Steiger kritisierte die geplante Fortführung der EU-Agrarzahlungen. Der Mehrwert des bislang größten Ausgabenpostens

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KW 07: Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, Koalitionsvertrag und Familie, Menschenrechte und Iran

6. Februar: Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung: Weibliche Genitalverstümmelung, oftmals verharmlosend als weibliche Beschneidung bezeichnet, verfolgt viele Betroffene ihr ganzes Leben lang. Denn neben den physischen Schmerzen hinterlässt die oft aus traditionellen oder religiösen Gründen durchgeführte Prozedur auch tiefe Narben auf der Seele. Mit dem Begriff „weibliche Genitalverstümmelung“ (Female Genital Mutilation/ Cutting, FGM/C) werden alle nicht-medizinischen Praktiken oder Verfahren umschrieben, die die teilweise oder vollständige Entfernung der äußeren weiblichen Genitalien oder ihre Verletzung beinhalten. Allein in Deutschland sind 47.000 Frauen Opfer von Genitalverstümmelung. spiegel.de Koalitionsvertrag und Familie: Vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften kommt ein “binationaler Blick” auf die GroKo-Vereinbarungen. „Aus Sicht der Familien wurde einiges berücksichtigt, das Familienleben stärkt“, fasst Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes, zusammen. „Die Kinderrechte sollen gestärkt, Eltern entlastet, Schulen modernisiert, die Digitalisierung bewusst gestaltet werden – alles gute Ansätze für ein zukunftsfähiges Land.“ verband-binationaler.de Koalitionsvertrag und Menschenrechte: Der Koalitionsvertrag beschäftigt sich auch mit den Vorstellungen der nächsten möglichen Regierung zu Menschenrechten, Krisenprävention und humanitärer Hilfe: “Die Menschenrechte sind universell und unteilbar. Wir wenden uns entschlossen gegen die zunehmende und gezielte Einschränkung von Zivilgesellschaften („Shrinking Spaces“), die sich für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Wir treten weiterhin konsequent ein für die Abschaffung der

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KW 06: GroKo: Licht und Schatten, Neuer Tarif in der Metallindustrie, Was bedeutet Europa für den Mittelstand?

AUS POLITIK UND MITTELSTAND GroKo: Licht und Schatten: Mit einer Mischung aus Erleichterung und Sorge blickt die deutsche Wirtschaft auf die Ergebnisse der GroKo-Verhandlungen. Man sei besorgt über Zukunftslasten, die insbesondere die Unternehmen treffen würden, so Eric Schweitzer, Präsident des DIHK. Einigen Investitionsprogrammen könne man aber Positives abgewinnen. Der Digitalverband Bitkom begrüßte hingegen den GroKo-Vertrag. Dieser sei gegenüber dem Sondierungspapier “ein riesen Schritt nach vorne”. Die Digitalisierung habe nun eine bessere Stellung, auch wenn man nach wie vor ein eigenes Ressort vermisse. Auch die Bauern freuen sich: Die Koalitionsvereinbarungen seien eine Arbeitsgrundlage für eine neue Bundesregierung. handelsblatt.com CDU-Wirtschaftsrat mit GroKo-Ergebnis unglücklich: Der Wirtschaftsrat der CDU lehnt den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD ab. “Diesem Vertrag kann normalerweise auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nicht zustimmen”, sagte Präsident Werner Bahlsen. Besonders die Ressortverteilung schmerze. “Dadurch, dass die SPD zudem das Schlüsselressort Finanzen erhält, winkt ein Ende solider Haushaltspolitik.” Ähnlich sieht das auch die Junge Union. “Wir müssen in den nächsten Jahren sehr wachsam sein, wenn es um generationengerechte Politik und stabile Haushaltspolitik geht – insbesondere wenn die SPD den Finanzminister stellt”, warnte JU-Chef Paul Ziemiak. finanznachrichten.de, n-tv.de Tarifstreit bei Metallern beigelegt:  In der Metallindustrie ist die Erleichterung über einen Tarifabschluss groß. Die IG Metall

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KW 6: Istanbul-Konvention tritt in Kraft, Wieder Giftgasangriff in Syrien, Kriminalbeamte fordern Legalisierung von Cannabis

Istanbul-Konvention tritt in Kraft: Anlässlich des Inkrafttretens am 01. Februar erklärt das Deutsche Institut für Menschenrechte: “Geschlechtsspezifische Gewalt und Belästigungen sind in Deutschland nach wie vor weit verbreitet. Sie öffentlich zu thematisieren – wie derzeit in der Me-Too-Debatte – ist wichtig, um ein Bewusstsein für das Ausmaß und die Folgen geschlechtsspezifischer Gewalt zu schaffen. Politik und Gesellschaft stehen in der Verantwortung, eine effektive und koordinierte Strategie zur Prävention und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt zu entwickeln. Die Istanbul-Konvention, die heute für Deutschland in Kraft tritt, setzt dafür einen umfassenden menschenrechtlichen Rahmen. institut-fuer-menschenrechte.de Wieder Giftgasangriff in Syrien: Zu den Berichten über einen erneuten Giftgas-Anschlag in Syrien erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:„Die glaubhaften Berichte über den erneuten Einsatz von Giftgas führen der Welt neuerlich vor Augen, mit welchen Zynismus das Assad-Regime Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt. Russland als Schutzmacht Assads und ständiges Mitglied im VN-Sicherheitsrat hat die Verpflichtung und die Verantwortung, dem Diktator Einhalt zu gebieten. Im Sinne der Sicherheitsratsresolution 2118 vom 27. September 2013 dürfte es in Syrien gar keine Chemiewaffen mehr geben. Angesichts der Dichte russischer Soldaten in Syrien, die in der Hauptstadt das Straßenbild prägen, ist es kaum vorstellbar, dass Russland weder von der Existenz von

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KW 05: CDU-Wirtschaftsrat fürchtet soziales Europa, BVMW: KroKo kommt Deutschland teuer zu stehen, Mittelstand fordert raschen Netzausbau

AUS POLITIK UND MITTELSTAND CDU-Wirtschaftsrat fürchtet soziales Europa: Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Verhandlungsführer der Union vor den europapolitischen Forderungen der SPD gewarnt. „Es darf nicht länger sein, dass die Union in der Europapolitik das Feld räumt und einer SPD folgt, die unter ‚pro europäisch‘ nur mehr Umverteilung in die Krisenländer versteht“, heißt es in dem Schreiben. Man würde sonst Teil seines Markenkerns aufgeben. Die SPD folgt im Kern den Reformvorstellungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Der Partei war es gelungen, Forderungen wie einen EU-Sozialpakt, höhere Investitionen, einen Europäischen Währungsfonds und Mindeststeuersätze im Sondierungspapier der GroKo zu verankern. welt.de BVMW: KroKo kommt Deutschland teuer zu stehen: Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat anlässlich der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD seine Kritik an einer Großen Koalition erneuert. Diese käme Deutschland teuer zu stehen. “Eine neue Große Koalition muss sich mächtig anstrengen, um das verlorene Vertrauen des Mittelstands zurückzugewinnen”, so BVMW-Präsident Mario Ohoven. Seine Forderung: eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags. aktiencheck.de Mittelstand fordert raschen Netzausbau: Der deutsche Mittelstand macht Druck bei der Digitalisierung. Vor allem der Ausbau der Netze gehe zu langsam. Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand von Wirtschaftsverbänden hat in einem Brief an die Politik mehr Tempo beim Breitbandausbau und bessere Rahmenbedingungen für die

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KW 05: Stickstoffdioxid-Versuche an Tier und Mensch, Holocaustgedenken und Antisemitismus, Berufsbildung braucht Inklusion

Stickstoffdioxid-Versuche an Tier und Mensch: Helmut Greim ( Träger des Bundesverdienstkreuzes), einst Inhaber des Lehrstuhls für Toxikologie und Umwelthygiene an der Technischen Universität München und Mitglied der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zum „Schutz des Menschen und der Umwelt“, hält die angebliche Dieselaffäre für gar nicht so schwerwiegend. Die Dieselabgase seien besser als ihr Ruf, erklärte er bereits im September 2016 vor dem Diesel-Untersuchungsausschuss um Bundestag.  Greim begründete seine Einschätzung mit dem verräterischen Satz: „Das ist unsere Information aus Tierversuchen.“  Auch von den Versuchen an Menschen berichtete der Mann  in all seiner ethischen Ungerührtheit: Ja, man habe auch an Artgenossen der Politiker geforscht, wie sich das Einatmen von Stickstoffdioxid auswirke, scherzte er. Von den anwesenden Politikern aus CDU, SPD, Grünen und Linken hatte keiner eine Nachfrage. Die Empörung wird erst jetzt nachgereicht. handelsblatt.com Holocaustgedenken und Antisemitismus: Anlässlich des Holocaustgedenktags hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zunehmende Tendenzen von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit beklagt. Es sei eine “Schande, dass keine jüdische Einrichtung ohne polizeiliche Bewachung existieren kann”, sagte sie am Samstag in ihrem wöchentlichen Videopodcast. Das gelte sowohl für Schulen und Kindergärten als auch für Synagogen im Land. Es sei eine tägliche Aufgabe, sich mit aller Kraft Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit entgegenzustellen, forderte Merkel. Zurzeit

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KW 04: Das Geld fließt in den Mittelstand, CDU-Wirtschaftsrat sieht keinen Verhandlungsspielraum, FDP: Kosten für Diesel-Umrüstung darf nicht auf Mittelstand abgewälzt werden

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Das Geld fließt in den Mittelstand: Im vergangenen Jahr sind knapp 4,4 Milliarden Euro von Investoren in den deutschen Mittelstand geflossen und damit soviel wie seit 15 Jahren nicht mehr. Berücksichtigt werden in der Statistik der Deutschen Beteiligungs AG Transaktionen mit einem Wert von 50 Millionen bis 250 Millionen Euro. “Aufgrund der guten Rahmenbedingungen erwarten wir auch 2018 eine hohe Marktaktivität”, sagte Torsten Grede, Sprecher des DBAG-Vorstands. finanzen.net CDU-Wirtschaftsrat sieht keinen Verhandlungsspielraum: Der Wirtschaftsrat der CDU arbeitet weiterhin gegen eine Große Koalition. Präsident Werner M. Bahlsen hat arge Bedenken, dass „eine Regierung mit einem so labilen Partner wie der SPD über eine Legislaturperiode haltbar ist“. Dann schon lieber eine Minderheitsregierung. Diese sei “eine klarere und bessere Alternative” für die Union. Bei den anstehenden Koalitionsgesprächen gebe es für den Wirtschaftsrat jedenfalls keinen weiteren Verhandlungsspielraum. noz.de FDP: Kosten für Diesel-Umrüstung darf nicht auf Mittelstand abgewälzt werden: Die Bundesregierung muss die drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge abwenden, fordert der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer. Dabei dürfe die Nachrüstungsdebatte nicht gescheut werden. Ein neues Gutachten zur Emissionsreduzierungen empfiehlt den Autobauern Hardwarenachrüstungen mit Reinigungstechnik. Die Kosten müssten bei der Autoindustrie liegen. “Denn in einer Sozialen Marktwirtschaft muss das Verursacherprinzip gelten”, betont er. “Der

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KW 04: Menschenrechte bei Edeka, Das Recht auf Familie ist ein Menschenrecht, FDP übernimmt Vorsitz des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe

Menschenrechte bei Edeka: Die Christliche Initiative Romero interviewte viele Mitarbeiter brasilianischer Schlachthöfe, die Edeka mit Hühnerprodukten beliefern und stieß dabei sogar auf den Teilverlust eines Fingers. „Der Betriebsarzt gibt mir nur Paracetamol zur Behandlung“, berichtet der betroffene Fließbandarbeiter. Außerdem herrsche bei den Geflügelfängern ein „System von Abhängigkeit und Schuldknechtschaft“. Chronische Schmerzen, Vergütung unter dem Mindestlohn und erzwungenes Eiltempo: Die Arbeitsbedingungen für Schlachthofmitarbeiter in Brasilien sind erschreckend. Chicken Nuggets für Supermärkte in anderen Ländern werden dort hergestellt, auch für Edeka. Ironie: Edeka ist Mitglied der „Business Social Compliance Initiative“. Diese unterstütze „Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation und Einhaltung von Menschenrechten und gesetzlichen Vorgaben“. businessinsider.de Das Recht auf Familie ist ein Menschenrecht: Im Februar 2016 hat der Bundestag die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte bis zum 16. März 2018 beschlossen (Asylpaket II). Gegenwärtig wird darüber debattiert, ob der Familiennachzug auch über dieses Datum hinaus eingeschränkt werden soll. Warum sind geflüchtete Familien überhaupt getrennt? Welche Flüchtlinge können gegenwärtig welche Familienmitglieder nach Deutschland nachholen? Wo finden sich die wesentlichen grund- und menschenrechtlichen Grundlagen für den Familiennachzug? Wie wäre eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs zu bewerten? Wie wäre eine Regelung zu bewerten, die eine Kontingentierung vorsehen würde, etwa 1000 Menschen pro Monat? institut-fuer-menschenrechte.de FDP

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