KW 30: Nürnberg und die Menschenrechte, DFB-Erklärung zum Fall Özil, Demonstration gegen Flüchtlingspolitik der CSU
Nürnberg und die Menschenrechte: Einen Sommer lang haben die Vereinten Nationen auch einen Sitz in Nürnberg – zumindest künstlerisch. Vor dem Neuen Museum ist noch bis zum 7. Oktober die Installation “UNN (United Nations Nuremberg)” der 1971 in Mainz geborenen Künstlerin Bettina Pousttchi zu sehen. Die schwarz-weiße Fotoinstallation in Form eines großen, bespielbaren Pavillons ist dem UN-Hauptquartier in New York nachempfunden. Das Kunstwerk soll einen Bezug schaffen zwischen dem wichtigsten Sitz der internationalen Organisation und der Stadt Nürnberg. Diese war einst Repräsentationsstätte des NS-Regimes; wegen der Nürnberger Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher und die dabei angewendeten Prinzipien gilt sie inzwischen aber als “Stadt der Menschenrechte”. t-online.de DFB-Erklärung zum Fall Özil: “Der DFB hätte sich gefreut, wenn Mesut Özil auf dieser gemeinsamen Basis weiter Teil des Teams hätte sein wollen. Er hat sich anders entschieden. Der DFB respektiert das, und es gehört für uns als Verband auch zum respektvollen Umgang mit einem verdienten Nationalspieler, dass wir manche für uns in Ton und Inhalt nicht nachvollziehbare Aussage in der Öffentlichkeit unkommentiert lassen. Dass der DFB mit Rassismus in Verbindung gebracht wird, weisen wir aber mit Blick auf seine Repräsentanten, Mitarbeiter, die Vereine, die Leistungen der Millionen Ehrenamtlichen an der Basis in aller Deutlichkeit