KW 32: Menschenrechtsrat Genf: Abkommen über internationale Konzerne und Menschenrechte, Global Witness, Iran und Menschenrechte: Demonstranten droht Hinrichtung
Menschenrechtsrat Genf: Abkommen über internationale Konzerne und Menschenrechte: Seit 2015 findet jährlich eine Verhandlung im Palais des Nations der Vereinten Nationen in Genf statt, die das Nervenzentrum des Konzernkapitalismus berührt. Dieses Ereignis geht auf die Resolution 29/6 des UN-Menschenrechtsrates (UNHRC) vom Juni 2014 zurück, mit der eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung eines rechtsverbindlichen Instruments zur Regulierung transnationaler Unternehmen eingesetzt wurde. Die Kampagne hatte zwei Hauptpfeiler: einen juristischen, der detaillierte Vorschläge für einen verbindlichen internationalen Regelungsrahmen für transnationale Konzerne vorbereitete, und einen, der für Alternativen für eine stärker auf die Menschen ausgerichtete Wirtschaft eintrat und Demokratie und Volkssouveränität einfordert. amerika21.de Global Witness: London. Im Jahr 2019 sind mindestens 212 Umweltschützer getötet worden, die gegen die Folgen des Bergbaus, agroindustrieller Projekte oder gegen die Abholzung kämpften. Kolumbien liegt dabei mit 64 an der Spitze. In nahezu allen Fällen herrsche Straflosigkeit. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht der internationalen Menschenrechts- und Umweltschutzorganisation Global Witness hervor. Mehr als die Hälfte der Getöteten stammte aus vom Bergbau betroffenen Gemeinden in Lateinamerika. Im Jahr 2018 waren es 164.Die Hälfte dieser Morde geschah demnach in nur zwei Ländern: Kolumbien (64) und Philippinen (43). Dort sehen sich Vertreter indigener Völker ‒ 40 Prozent der 2019 getöteten