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Scholz setzt auf kanadischen Wasserstoff, Lindner plant Bundesfinanzkriminalamt, Gasumlage geht vor allem an zwei Unternehmen
Wirtschaftsperspektiven in der Kalenderwoche 34, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT

Scholz setzt auf kanadischen Wasserstoff: Bei der Kanada-Reise von Kanzler Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Robert Habeck geht es vor allem um die Kooperation im Bereich der Wasserstoffe. „Kanada wird für die Entwicklung des grünen Wasserstoffs eine ganz, ganz zentrale Rolle spielen“ sagte Scholz. Im Gegensatz zu Russland sieht er in Kanada einen demokratischen, zuverlässigen Partner. Für die Übergangszeit wird mit Kanada über die Lieferung von Flüssiggas geredet.
tagesschau.de

Christian Lindner plant Bundesfinanzkriminalamt: Das internationale Institut gegen Geldwäsche hat Deutschland große Probleme bei der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern attestiert, wodurch beiden Milliarden an Steuereinnahmen verlorengehen. Finanzminister Christian Lindner möchte das verbessern und plant so bald wie möglich die Errichtung eines Bundesfinanzkrimimalamtes. Das Amt soll die Kompetenzen an zentraler Stelle bündeln. „Wir müssen der Spur des Geldes konsequent folgen, anstatt uns mit der Aufdeckung einer Straftat, die mit Geldwäsche in Zusammenhang steht, zufriedenzugeben“, sagte Lindner dem Spiegel. zeit.de

Großteil der Gasumlage geht an zwei Unternehmen: Nachdem Firmen wie RWE betont haben, dass sie die Gelder aus der Gasumlage wegen hoher Gewinne nicht bräuchten, geht der Großteil der Gasumlage vor allem an zwei Unternehmen: Uniper und Gazprom Germania: Über 90 Prozent der 34 Milliarden Euro, die für die Gasumlage bis April 2024 anfallen. Die Umlage soll den Unternehmen zugute kommen, die zu hohen Preisen Ersatz für ausbleibendes Gas aus Russland kaufen müssen. Ohne sie wird ein Zusammenbruch des deutschen Gasmarktes mit noch höheren Preisen befürchtet. tagesspiegel.de

Türkei kauft fleißig russisches Öl: Die Türkei scheint vom Öl-Embargo vieler Länder gegen Russland unbeeindruckt zu sein. Weil die Preise durch das Embargo niedrig sind und das Land auf russisches Öl angewiesen sei, hat die Türkei hat ihren Import von russischem Öl in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Hingegen nahmen die Käufe von Nordsee-, irakischen und westafrikanischen Ölsorten ab. Beide Präsidenten, Putin und Erdogan, hatten kürzlich eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit vereinbart. n-tv.de

Bundesbank erwartet zehn Prozent Inflation: Die Bundesbank erwartet für den Herbst eine Steigerung der Inflation in den zweistelligen Bereich. Dazu beitragen werden das Auslaufen des Tankrabatts und des 9-Euro-Tickets sowie die Gasumlage so die Bundesbank. „Für zusätzlichen Kostendruck sorgt die Anhebung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns“, hieß es. Eine weitere Rolle spielt die Abwertung des Euros, also die Folgen der Wechselkursentwicklung der europäischen Gemeinschaftswährung. tagesschau.de

Bundesregierung rechnet mit Wirtschaftseinbruch in Russland: Aufgrund der sechs Sanktionspakete der EU könnte die Wirtschaft in Russlands laut Bundeswirtschaftsministerium um bis zu 15 Prozent einbrechen. Der Rat der EU geht von einem Rückgang des russischen Bruttoinlandsprodukts um „mehr als elf Prozent“ aus.spiegel.de

RAT UND TAT

Vorwerk warnt vor Verbrühungsgefahr bei Thermomix TM6: Der Hausgerätehersteller warnt, dass beim Thermomix TM6 bei bestimmten Rezepten Zutaten aufschwimmen, sich verdichten und den vorgesehenen Dampfaustritt verhindern. Durch den erhöhten Druck kann dann in einigen Fällen Graut austreten und zu Verbrühungen führen. Vorwerk rät den Nutzern, bei Kochvorgängen mit Temperaturen ab 95 Grad den Gareinsatz anstelle des festsitzenden Messbechers des TM6 zu verwenden. Außerdem zeigt ein Softwareupdate die Gefahr an und die gespeicherten Rezepte werden geändert. sueddeutsche.de

NABU stellt neues Kreuzfahrtranking vor: Der NABU hat mehrere Kreuzfahrtlinien auf ihre Umweltverträglichkeit getestet und dabei Fortschritte festgestellt, aber auch einige Punkte gefunden, die noch zu verbessern sind. So fahren die meisten Schiffe weiterhin mit dem billigen, aber giftigen Schweröl, monierte der NABU in seinem aktuellen Kreuzfahrtranking. Nur wenige wirklich zukunftstaugliche Projekte seien in Planung und Umsetzung. Am besten schnitt im Ranking von 19 Reedereien Hurtigruten Norway ab. Manche Reedereien optimierten ihre Bestandsflotte. „Aber umweltfreundlich ist der Kreuzfahrturlaub damit heute noch nicht“, sagt der NABU-Referent für Umweltpolitik und Verkehr Sönke Diesener. Durch Routenänderungen und ökonomische Fahrweise haben einige Kreuzfahrtlinien den Kraftstoffverbrauch reduziert, Dämmung und Isolierung der Kabinen verringerten zudem den Energieverbrauch der Schiffe. n-tv.de

Tankrabatt läuft aus: Diese Apps zeigen den günstigsten Benzinpreis: Schon bald, Ende August, wird der Tankrabatt auslaufen. Zu Beginn der Sanktionen wurden Benzinpreis-Apps vermehrt gebraucht, etwas sich auch am September nicht groß verändern wird. Clever-Tanken ist im Android-Appstore einer der Spitzenreiter, denn die kostenlose App bietet viele Einstellungsmöglichkeiten. Auch Google Maps zeigt mittlerweile die Spritpreise an. Die üblichen Pins können ein- und ausgeschaltet werden und zeigen die jeweiligen Tankstellen an. Eine Reihenfolge nach Höhe des Preises kann nicht angezeigt werden. ADAC Spritpreise stellt praktisch eine Kombination aus diesen beiden Apps dar und bietet auch eine Routenplanung mitsamt Navigation an. Die Navigation ist aber etwas umständlich. Die App Benzinpreis-Blitz schließlich ähnelt Clever-Tanken, zeigt aber auch die Preise im Ausland an und Nutzer können selbst Preise melden. Der ADAC weist darauf hin, dass abends die Preise grundsätzlich niedriger sind als im morgendlichen Berufsverkehr. t3n.de

Großer Aufstrich-Rückruf in Deutschland wegen gesundheitsschädlichem Schimmel: Die Drogeriemarke Koro, die unter anderem in Drogeriemärkten von Müller und DM verkauft wird, macht darauf aufmerksam, dass sich in ihrer Bio Dattel-Haselnuss-Creme mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27.02.2023 und 08.03.2023 eventuell Schimmel gebildet haben könnte. Die betroffenen Gläser können entweder direkt bei Koro oder bei den Drogerien zurückgegeben werden. ruhr24.de

ANGEZÄHLT

Laut S&P Global sank der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft – er fasst Industrie und Dienstleister zusammen – um 0,7 Punkte auf 49,2 Punkte. Damit erreicht die Wirtschaft der Eurozone ein 18-Monats-Tief. Hauptverantwortlich sie die gesunkene Produktion in der Industrie. Auch im dritten Quartal 2022 wird damit ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung in der Eurozone prognostiziert. spiegel.de

ZITAT DER WOCHE

„Eine der besten Ideen, die wir hatten“

Kanzler Scholz sieht die Einführung des 9-Euro-Tickets durch die Regierung äußerst positiv. Es sei sehr gut angenommen worden, habe aber auch Schwierigkeiten und Defizite im öffentlichen Nahverkehr offengelegt. Ein Nachfolgeticket ist noch nicht in Sicht. tagesschau.de

WEITERE NEWSLETTER

Politbriefing: Ukraine begeht Unabhängigkeitstag + CDU will Gasumlage im Bundestag stoppen + Kabinett beschließt härtere Corona-Maßnahmen + Buschmann kritisiert Regierungsflug ohne Masken als politisch unklug + Kabinett beschließt Heizvorgabe für öffentliche Gebäude + Kühnert kündigt Wohngeldreform, Direktzahlungen und Steuerentlastungen an. politbriefing.de

Berlin Bubble: Katja Adler MdB zu Corona-Folgen bei Kindern + Ukraine Support Tracker des IfW Kiel + Next Level Homestory mit Tommi Schmitt und MASZ + Böll Stiftung mit grünem Wasserstoff und dem Salon des guten Lebens. berlinbubble.de

Defensio Report: Deutschland liefert mehr Waffen an die Ukraine + Baerbock sieht zentrale Rolle der Bundeswehr in Mali + Vermehrt Vorfälle mit russischen Militärflugzeugen über der Ostsee + Ringtausch mit der Slowakei startet + USA und Südkorea starten großes Manöver. defensio-briefing.de

ZULETZT

Russische Luxusautos füllen Tiefgarage am Flughafen Helsinki: Zwar gibt es von Russland aus keine Direktflüge in europäische Städte mehr, von Helsinki aus reisen Russen mit Umweg aber doch an europäische Ziele. Das spiegelt sich auch im Flughafenparkhaus von Helsinki wieder, denn hier finden sich viele russische Luxusautos. Der finnische Außenminister Pekka Haavisto hatte hatte zuletzt angekündigt, dass Finnland die Zahl der an Russen ausgestellten Visa auf ein Zehntel des bisherigen Niveaus reduzieren werde. spiegel.de

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