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Rückschlag für globale Wirtschaft , Hohe Preise bleiben lange, Frühjahrsgutachten für Deutschland
Wirtschaftsperspektiven in der Kalenderwoche 16, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT

Globale Wirtschaft erlebt einen harten Rückschlag: Die vielen Krisen auf der Welt dämpfen das weltweite Wirtschaftswachstum langfristig, warnt der Internationale Währungsfonds. Der Krieg in der Ukraine, aber auch die Lockdowns in China führen zu einer deutlich geringeren Prognose. Vor allem in Europa rechnet der IWF nun mit geringeren Wachstumsraten sowie schweren Rezessionen in Russland und der Ukraine. Der Krieg dürfte auch die ohnehin schon hohe Inflation weiter anheizen. Für Deutschland rechnet der IWF für 2022 mit einem Wachstum von 2,1 Prozent – das ist die niedrigste Rate aller europäischen Länder, die der IWF analysiert hat. t-online.de

DIW-Chef rechnet mit langfristig hohen Preisen: Während die Preise im Energiesektor und für viele Nahrungsmittel exorbitant gestiegen sind ist die Frage, wie lange sie in diesem Bereich verharren oder gar noch steigen. Ein baldiges Ende ist laut DIW-Präsident Fratzscher nicht in Sicht: Die Kosten werden sich ihm zufolge noch „auf die nächsten fünf bis zehn Jahre“ erhöhen. Eine Beruhigung der Lage sei nur mit dem Ende des Ukraine-Kriegs möglich. Die hohen Preise seien aktuell zum größten Teil „spekulationsgetrieben“, sagte Fratzscher. Die Schuldenbremse der Bundesregierung werde „auf fünf bis zehn Jahre nicht zu halten sein“. Das Land dürfe sich nicht „kaputtsparen“. n-tv.de

Frühjahrsgutachten: Wirtschaftsinstitute senken Konjunkturprognose drastisch: Deutschland wird die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine in diesem Jahr deutlich spüren. Das prognostizieren die fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute. Das Wachstum verlangsamt sich ihnen zufolge auf 2,7 Prozent. Bei einer sofortigen Unterbrechung der russischen Gaslieferungen würde die Wirtschaftsleistung sogar nur um 1,9 Prozent zunehmen. Im Herbst hatten die Forscher noch ein Wachstum von 4,8 Prozent vorhergesagt. Die Inflation wird ihrer Schätzung nach bei 6,1 Prozent in diesem Jahr liegen, dem höchsten Wert seit 40 Jahren. Mit ihrer neuen Prognose sind die Forschungsinstitute aber noch deutlich optimistischer als etwa die Wirtschaftsweisen. Die Berater der Bundesregierung haben für dieses Jahr nur noch ein Wachstum um 1,8 Prozent vorhergesagt – und bei einem Lieferstopp russischer Energieimporte sogar eine Rezession. spiegel.de

„Giftpille“: Twitter wehrt sich mit Investorenschutzplan gegen Übernahme: Twitters Aufsichtsrat hat sich einvernehmlich auf einen Rechteplan geeinigt. Damit reagiert der Aufsichtsrat auf das unaufgeforderte, unverbindliche Angebot von Elon Musk zur Übernahme der Plattform. Mithilfe des Plans sollen Aktionäre in der Lage sein, den vollen Wert ihrer Investitionen zu realisieren. Hierfür sieht der Plan eine Kontrollprämie an die Investoren vor, wodurch die Übernahme erschwert wird und der Aufsichtsrat Zeit gewinnt, über Elon Musks Angebot von über 40 Milliarden US-Dollar zu entscheiden. Der Rechteplan ist zeitlich begrenzt und läuft am 14. April 2023 aus. heise.de

Wegen Twitter-Investment: Sammelklage gegen Elon Musk gestartet: Tesla-Chef Elon Musk könnte bei seinem Aufstieg zum größten Twitter-Aktionär gegen die Vorschriften des US-Wertpapiergesetzes verstoßen haben. Das zumindest wird ihm in einer vor einem Bundesgericht in New York eingereichten Klage vorgeworfen. tagesschau.de

Deutschlands Ausbildungskrise bedroht die ganze Volkswirtschaft: Der Fachkräftemangel in Deutschland ist signifikant hoch. Viele offene Stellen können mangels Qualifikation der Bewerber nicht besetzt werden. Es braucht also gut ausgebildete Arbeitnehmer. Zur Zeit scheint es aber eher eine gegenläufige Entwicklung zu geben. Immer weniger junge Menschen schließen eine Berufsbildung ab, auch die Abbruchquote ist hoch. Gleichzeitig steigt die Zahl der Studenten. Diese Entwicklung ist gefährlich und läuft den Zielen der Politik für eine Verbesserung der Ausbildungssituation in Deutschland zuwider. welt.de

Rumänien und die Ukraine: Nachbarschaftshilfe beim Weizenhandel: Die Ukraine war vor dem Krieg einer der weltweit größten Weizenproduzenten. Seit Kriegsausbruch ist der Export eingebrochen. Rumänien will seinem Nachbarland helfen. Die einzigen sinnvollen Routen für Getreide aus der Ukraine führen über das Schwarze Meer. Hier ist Rumänien ein passendes Ziel. Und der Wille zu einem Handel mit Weizen ist nun da. tagesschau.de

Ärmere Haushalte von Inflation besonders stark betroffen: Familien mit niedrigem Einkommen leiden zurzeit am meisten unter der Inflation. Während die Warenkörbe für die deutschen Haushalte im März im Schnitt 7,3 Prozent teurer waren als vor einem Jahr, mussten Familien mit niedrigen Einkommen 7,9 Prozent mehr bezahlen als im März 2021. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in seinem veröffentlichten Inflationsmonitor für den Monat März. Gas, Strom, Heizöl und Nahrungsmittel sind laut IMK momentan die stärksten Preistreiber. Diese Waren des Grundbedarfs würden bei den Ausgaben ärmerer Haushalte sehr stark ins Gewicht fallen. sueddeutsche.de

„Fürsorgepflicht für Mitarbeiter“: Continental nimmt Produktion in Russland temporär wieder auf. handelsblatt.com

Finanzielle Auswirkungen unklar: Henkel gibt Russland-Geschäft auf. tagesschau.de

Süßwaren: Eishersteller melden Absatzeinbruch im Corona-Jahr 2021. sueddeutsche.de

Elektronik-Riese Conrad schließt fast alle Filialen in Deutschland chip.de

RAT UND TAT

Penny Discounter warnt vor gefährlichem Sonnenblumenöl-Fehler: Auf eine Verwechslung hat Penny in einem Markt aufmerksam gemacht. Offenbar haben schon einige Kaufwillige zu einer großen 5-Liter-Flasche gegriffen, die eine gelbe Flüssigkeit enthält. Die sieht Sonnenblumenöl sehr ähnlich. In Wirklichkeit aber ist kein Sonnenblumenöl in der Flasche enthalten, sondern „Scheibenklar“ für das Auto – speziell für den Sommer mit Zitronen-Duft. Um diesem Missverständnis vorzubeugen, scheint sich die Penny-Filiale absichern zu wollen. „Ist kein Öl!“, steht auf einem gelben Klebezettel geschrieben, das an dem Regal mit „Scheibenklar“ angebracht worden ist. Mehrere Nutzer haben die Warnung auf Twitter geteilt. Penny selbst hat sich zu den Posts nicht geäußert. express.de

ANGEZÄHLT

Der strikte Coronalockdown in Shanghai beeinträchtigt den größten Containerhafen der Welt massiv – und sorgt für neue Verwerfungen im globalen Schiffsverkehr. Laut dem Datenanbieter VesselsValue stehen mehr als 300 Frachtschiffe vor dem Hafengebiet der chinesischen Wirtschaftsmetropole im Stau, um be- oder entladen zu werden. „Die Wartezeiten betragen je nach Terminal zwischen drei Tagen und einer Woche, manchmal sogar mehr“, sagte Peter Sand, Chefanalyst des auf Schifffahrt spezialisierten Analysehauses Xeneta. Die Abfertigung im Hafengebiet laufe derzeit nur etwa auf einem Viertel der normalen Kapazität. spiegel.de

ZITAT DER WOCHE

„Der Zeitraum, in dem die Wirtschaft von den Reserven leben kann, ist endlich.“

Die russische Notenbankchefin Elvira Nabiullina über Sanktionen, die sich bisher auf den russischen Finanzmarkt ausgewirkt haben, nun aber immer mehr auch die Wirtschaft betreffen werden. faz.net

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Politbriefing: Berlin verweigert Ukraine schwere Waffen + Baerbock kritisiert Energiepolitik der Merkel-Regierung + Hennig-Wellsow tritt als Linken-Chefin zurück + KfW-Förderung für Neubauten nach nur wenigen Stunden gestoppt + Macron attackiert Le Pen bei TV-Duell + EU-Standard für alle Ladekabel kommt 2024 + Hersteller heben Preise so stark an wie noch nie. politbriefing.de

Berlin Bubble: Christian Gräff MdA zur Energieversorgung Berlins + Kohls Lieblingsitaliener Cinque + BVI zu Altersvorsorge-Ampel-Plänen + Nichtwahlanalysen zur Bundestagswahl + Tipps für digitale Vorstellungsgespräche. berlinbubble.de

Defensio: Außenministerin betont deutsche Entschiedenheit + Bundeskanzler will keine Panzer liefern + Bundeswehr fliegt ukrainische Kriegsverletzte aus + CDU will gegen Grundgesetzänderung stimmen + Waffenlieferungen nehmen deutlich zu. defensio-briefing.de

ZULETZT

RuTube und Starducks: Russland setzt gegen Sanktionen auf Plagiate: Immer mehr westliche Marken ziehen sich infolge des Ukrainekriegs aus Russland zurück. Für die russische Bevölkerung gibt es aber klangvolle Alternativen. Seit Beginn des Angriffskriegs setzt Russland vermehrt auf heimische Produkte, um Lücken zu füllen, die Russland verlassende Firmen hinterlassen haben. Vor wenigen Wochen hat der Kreml den Urheberrechtsschutz per Erlass ausgehebelt. Russland kann das Design westlicher Fast-Food-Ketten, Apps und weiterer Produkte somit problemlos klonen. capital.de

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