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Habeck will klimafreundliche Produktion erleichtern, Enorme Verluste im Amazonasgebiet, Rangierloks auf Wasserstoff
GreenMAG in der Kalenderwoche 49, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

NACHRICHTEN

Habeck will klimafreundliche Produktion fördern: Wenn ein Unternehmen auf eine klimafreundliche Produktion umstellen will, sind oft kostenintensiv Anschaffungen erforderlich. Wirtschaftsminister Habeck möchte die Großbetriebe aber dazu animieren, diesen Schritt zu vollziehen und stellt Förderungen des Bundes in Form von milliardenschweren Klimaschutzverträgen in Aussicht, die für 15 Jahre Investitions- als auch Betriebskosten fördern. Die staatliche Förderung rege die nötigen Innovationen an, unterstütze die Unternehmen bei der Umstellung und helfe, die Nutzung von Wasserstoff voranzutreiben. „Mit den Klimaschutzverträgen stoßen wir ein neues Kapitel auf, Deutschland nimmt damit eine Vorreiterrolle ein“, sagte Habeck. Die Zahlungen sollen nicht sämtlichen Industrieunternehmen zugutekommen, sondern gezielt einige ausgewählte, große Produktionsanlagen finanzieren, die ihre Anlagen mit Strom aus erneuerbaren Energien betreiben. Die Unternehmen zahlen an den Staat zurück, sobald diese mit dem neuen Verfahren günstiger produzieren, als mit herkömmlichen Verfahren. zeit.de

„Enorme Verluste“ im Amazonasgebiet: Eine Auswertung von Satellitenaufnahmen ergab, dass der Amazonas seit 1985 circa 10 Prozent seiner natürlichen Vegetation verloren hat. Der Auswertung zufolge sind entwaldete Gebiete von anfangs 490.000 Quadratkilometern auf 1,250 Millionen angewachsen, was der Fläche Malis oder Südafrika entspricht. „Die Verluste sind enorm, praktisch unumkehrbar und mit keiner Aussicht auf eine Wende“, teilte Raisg, ein Konsortium ziviler Organisationen der Amazonas-Länder mit. tagesschau.de

Rangierloks auf Wasserstoff: Eigentlich brauchen Loks enorme Energiemengen um betrieben zu werden – und das herkömmlicherweise mit umweltschädlichem Diesel. Doch die Firma Alstom hat nun eine Alternative vorgestellt, einen Prototyp der leise fährt und fast emissionsfrei ist. Er soll 2024 marktreif sein und schrittweise die Dieselloks ersetzen. Immer noch werden
Dieselloks vor allem beim Rangieren benutzt. Mit der klassischen Dampflok hat die neuartige Lok gemeinsam, dass auch aus ihr Dampf entweicht, aber nur in Form von Wasserdampf. Neben Alstom in Stendal waren an dem Projekt noch das Forschungsunternehmen WTZ Roßlau, die Technische Hochschule in Braunschweig, das Fraunhofer-Institut für Schicht und Oberflächentechnik sowie das Technologieunternehmen Bosch beteiligt. Die Lok der Baureihe Prima H3 haben die Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter gestellt. Herkömmliche Dieselloks können nachgerüstet werden. golem.de

Die wärmsten ersten elf Monate: Deutschland meldet die elf wärmsten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Laut Deutschen Wetterdienstes betrug der Mittelwert seit Jahresanfang bis einschließlich November 11,3 Grad Celsius. Der bisherige Höchststand von 2020 lag bei 0,2 Grad weniger. Der diesjährige Herbst sei „außergewöhnlich warm“ gewesen, hieß es weiter. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode – von 1991 bis 2020 – habe die Abweichung 1,5 Grad Celsius betragen. tagesschau.de

Die Welt wird immer trockener: Besonders Südamerika und Afrika sind von einer durch den Klimawandel erzeugten zunehmenden Trockenheit betroffen. In vielen Regionen der Erde waren die Flüsse wasserärmer als durchschnittlich in den Jahren davor. Der von der Weltwetterorganisation in herausgegebene erste Bericht über die Frischwasserreserven der Welt zeigt, dass Regionen mit unterdurchschnittlichen Abflussmengen 2021 doppelt so groß gewesen seien, wie die Regionen mit überdurchschnittlichen Abflussmengen. Die Vergleichsgröße ist für das jeweilige Gebiet der Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Für Europa sind in dem Bericht keine großen Abweichungen vom Durchschnitt angegeben. Unterdurchschnittliche Abflussmengen erlebten demnach etwa einige Regionen in Südosten Südamerikas und in den südlichen USA sowie in Afrika die Flüsse Niger, Volta, Nil und Kongo und Regionen im Osten Russlands und in Zentralasien. spiegel.de

Europas Industrie hat seit 2013 gratis CO2-Zertifikate im Wert von 100 Milliarden Euro erhalten: Die kostenlose Ausgabe der Zertifikate wurde beschlossen, damit energieintensive Unternehmen innerhalb der EU konkurrenzfähig bleiben und keine Verlagerung ihrer Produktion ausserhalb der EU planen. In einem Bericht des WWF heißt es, es „überrascht jedoch nicht, dass diese Sektoren ihre Emissionen nicht in nennenswertem Umfang reduziert haben“, und in einigen Fällen haben sie mit dem Verkauf der überschüssigen kostenlosen Zertifikate auf dem Markt Gewinne erzielt. euractiv.de

HINTERGRUND

E-Bike-Boom in New York – Schnell, lautlos, brandgefährlich: Weil die boomende Lieferbranche in New York oft E-Bikes mit Billigakkus benutzt, geraten diese oft in Brand und explodieren. Allein in diesem Jahr sind in den fünf Boroughs der Stadt fast 200 Brände im Zusammenhang mit solchen Akkus gemeldet worden – drei Mal so viele wie im Jahr 2020. In den vergangenen zwei Jahren sind zehn Menschen bei solchen explosionsartigen Feuern zu Tode gekommen. „Diese Brände kommen ohne Vorwarnung“, sagte Dan Flynn von der New Yorker Feuerwehr. In New York gibt es circa 65.000 Lieferanten, die vor allem während der Pandemie viel zu tun hatten. Besonders gefährlich sind die Brände, wenn die Fahrer an den Rädern in ihrer Wohnung reparieren. Die New Yorker Sozialbaubehörde überlegt nun, die Räder in den Wohnungen zu verbieten. Das träfe vor allem die kleinen Kuriere mit geringerem Einkommen. „Das Problem sind nicht E-Bikes, sondern nicht zertifizierte, nicht passende, beschädigte oder manipulierte Lithium-Ionen-Akkus“, machte Melinda Hanson, Beraterin für E-Mobilität von Electric Avenue deutlich. Es gebe keine Zertifizierungen für die Akkus bezüglich Sicherheit und Herkunft. tagesschau.de

Chinesische Forscher entwickeln Elektrolyseur für Meerwasser: Für die Weiterverarbeitung des Wassers braucht das Meerwasser nicht entsalzt zu werden. Salzwasser hat den großen Vorteil, dass es im Gegensatz zu Süßwasser in riesigen Mengen vorkommt und deswegen als Basis für eine saubere Energiequelle dienen kann. Kern des Systems ist eine Membran, die nur durchlässig für Wasserdampf ist, nicht aber für flüssiges Wasser. Das Team von der Universität in Shenzhen um Heping Xie hat einen Demonstrator gebaut und diesen mit Meerwasser aus der Shenzhen-Bay erfolgreich getestet. golem.de

Des Klimawandels unumkehrbare Folgen: Eine neue Studie zeigt, dass es nicht reicht, die Schadstoffe zu reduzieren, denn einige Effekte des Klimawandels sind umumkehrbar. Der 6. Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC sagt hierzu aus: Selbst wenn wir die Treibhausgas-Emissionen wie geplant bis Mitte des Jahrhunderts auf Null senken und es sogar schaffen, irgendwann danach negative Emissionen zu erreichen und die Treibhausgas-Konzentration wieder auf ein früheres, niedriges Niveau zu senken, wird die Natur nicht in den Zustand aus dieser früheren Zeit zurückkehren. Das Forscherteam erstellte zur Prognose ein detailliertes Computermodell der Erdatmosphäre und untersuchten eine Reihe wichtiger klimatischer Prozesse, die auf steigende und sinkende Treibhausgas-Konzentrationen in unterschiedlicher Weise reagieren. Wie diese Analyse zeigt, ist es deshalb von höchster Wichtigkeit, einer weiteren Erhöhung der Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre so früh wie möglich zu entgegnen. golem.de

Nachhaltigere Schifffahrt für Wattenmeerschutz vereinbart: Bei den Gesprächen zwischen Dänemark, Niederlande und Deutschland unterzeichneten 39 Organisationen eine gemeinsame Erklärung. Ziel sei es, die Einzigartigkeit des Ökosystems zu bewahren, hieß es. Demnach wollen die Unterzeichner die Auswirkungen von Schifffahrt und Häfen für die Umwelt minimieren und auf einen klimaneutralen Betrieb hinarbeiten. Wie aus der Erklärung hervorgeht, sollen zum Beispiel die Lichtverschmutzung verringert und Baggerarbeiten in Häfen naturverträglicher gestaltet werden. Zudem wurde vereinbart, dass Schiffsflotten mit umweltverträglichen Antrieben ausgestattet werden. welt.de

ANGEZÄHLT

Bei der Energiewende landet Deutschland einer Studie zufolge mit mehreren Ländern zusammen auf dem letzten Platz und erreicht auf einer Skala von 1 – 5 den Wert 3. Der Index berücksichtigt die Faktoren, gesellschaftliche Unterstützung für die Energiewende, die Fähigkeit, neue Technologien und Geschäftsmodelle zu nutzen und die Flexibilität des Marktes. Von den 13 untersuchten Ländern erreicht Finnland als einziges Land den Wert 5 und damit den ersten Platz. spiegel.de

ZITAT DER WOCHE

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Politbriefing: Mädchen nach Messerangriff auf Schulweg gestorben + Scholz will stärkere militärische Rolle Deutschlands + Gesundheitsminister ohne Beschluss zur Maskenpflicht + Weitere von China betriebene Polizeistationen in Europa entdeckt + Lambrecht sieht Schuld für Zustand der Bundeswehr bei Vorgängern + Österreich will Rasern das Auto wegnehmen. politbriefing.de

African Edition: Habeck reist nach Namibia + Omikron entwickelte sich + Forscher untersuchen Meteoriten + Strabag zieht sich aus Afrika zurück + Tunesiens Gewerkschatschef kritisiert Parlamentswahlen. african-edition.de

ZULETZT

„Wunsch-Ablageort“ Papiertonne – Hermes-Bote schmeißt Weihnachtsgeschenk weg: Nicht korrektes Recycling offenbarte sich in Nordrhein-Westfalen. Dass das Paket nicht zugestellt werden konnte, weil der Empfänger nicht da war ist das eine. Aber das die Sendung dann in der Papiertonne landete mit Hinweis des Postboten, dass sie dort liegt, ist dann schon ein schlechter Scherz. Zumal das Paket schon von der Müllabfuhr abgeholt war, als der Kunde es dort wieder herausnehmen wollte. Offensichtlich kein Einzelfall denn mehrere Empfänger meldeten sich, deren Paket auch im Altpapier gelandet ist. mittelbayerische.de

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