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Cyberangriff auf EU-Parlament durch kremlnahe Hacker, Google Fonts reagiert auf Abmahnungswelle, ASML darf weiter nach China verkaufen
Digi-Briefing in der Kalenderwoche 47, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

TOP NEWS

Kremlnahe Hacker reklamieren Cyberangriff auf EU-Parlament für sich: Nachdem eine Resolution gegen Russland verabschiedet worden war, die Russland Unterstützung des Terrorismus vorwirft, ereignete sich ein Cyberangriff auf die Webseiten des EU-Parlaments. Eine Gruppe von Kreml-Unterstützern hat sich zum Angriff bekannt. In der Folge war die Website für einige Stunden nur eingeschränkt nutzbar. Die Zugriffe stünden im Zusammenhang mit einem sogenannten DDos-Angriff, schrieb der Presseverantwortliche Jaume Duch weiter. Eine DDos-Attacke schickt der angegriffenen Seite eine große Mengen an Anfragen, die diese dann lahmlegt und ihrer Funktion einschränkt. welt.de

Google Fonts – Google reagiert auf erneute Abmahnungswelle: In der letzten Zeit wurden Tausende Webbetreiber wegen unerlaubten Benutzens der Google Fonts abgemahnt. Dies gechieht nach einem Urteil des Landgerichts I in München das besagt, dass bei der Verwendung der Google-Fonts-Schnittstelle personenbezogene Daten an Google übertragen würden, ein Unternehmen, das „bekanntermaßen Daten über seine Nutzer sammelt“, wodurch ein derart erhebliches „individuelles Unwohlsein“ entstehen könne, dass Schadenersatzforderungen gerechtfertigt seien. Google nimmt bei den Fonts normalerweise nicht oft Updates vor, hat aber in Folge der Abmahnungen eins veröffentlicht. Die Web-API, die zur Einbettung der Open-Source-Schriftarten aus der Google-Bibliothek dient, sei „so konzipiert, dass die Erfassung, Speicherung und Verwendung von Daten auf das beschränkt wird, was für die effiziente Bereitstellung von Schriftarten und für aggregierte Nutzungsstatistiken erforderlich ist“, heißt es in dem Blogeintrag dazu. derstandard.de

Lithografie-Systeme für die Chipfertigung – ASML darf weiter nach China verkaufen: Die niederländische Firma produziert Lithografie-Systeme zur Belichtung von Silizium-Wafern. Bis auf Systeme, die mit extrem-ultravioletter Belichtungstechnik arbeiten und die exklusiv von der Firma hergestellt werden, darf ASML diese Systeme weiterhin nach China verkaufen. Die Ministerin für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit Liesje Schreinemacher sagte dazu: „Die Niederlande werden die US-Maßnahmen nicht eins zu eins kopieren“, sie werde eigene Abwägungen in Absprache mit Japan und den USA vornehmen, aber Wir müssen kritischer prüfen, mit welchen Ländern wir welche Waren austauschen.“ heise.de

Soziale Netze sind wichtige Informationsquelle für Generation Z: Einer Umfrage zufolge nimmt ein Drittel der Gesamtbevölkerung Deutschlands ab 14 Jahren Berichte zum aktuellen Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur aus Deutschland und der Welt über mindestens einen Social-Media-Dienst wahr. Laut dem Vielfaltsbericht 2022 der Landesmedienanstalten zeigt sich dadurch ein Trenz zu zunehmender, informierender Mediennutzung unter den jungen Nutzern, das Folge des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Energiekrise sein könnte. Während das Fernsehen generell mit 56 Prozent immer noch die Nummer 1 Quelle für Nachrichten ist, liegt das Internet mit 53 Prozent knapp dahinter, bei den unter 50-Jährigen aber schon davor. Ein weiterer Trend ist, dass Deutsche sich auch immer mehr generell Informationen aus dem Internet besorgen. heise.de

AI-TICKER

Quanten-KI erfindet kühlende Fensterbeschichtung: Im Zuge der Klimaerwärmung scheint eine durchsichtige, kühlende Schicht für Fenster an Gebäuden eine praktische Anschaffung zu sein. Eine amerikanisch-südkoreanische Forschergruppe hat sie entwickelt – einen Transparent Radiative Cooler. Dabei handelt es sich um eine dünne Schicht aus alternierenden Schichten verschiedener Materialien wie Aluminiumoxid, Siliziumdioxid, Siliziumnitrid oder Titandioxid, die auf Glas aufgebracht werden. Die Abschlussschicht bildet ein Polydimethylsiloxan. Der Forscher Eungkyu Lee und sein Team schufen zusätzlich eine Software, die mittels Maschinellem Lernen Reihenfolge und Kombinationen der notwendigen Schichten berechnete. Dafür benutzt sie auch Algorithmen aus dem Bereich des Quantencomputing. Im Vergleich zu gewöhnlichen Fenstern reduziert sich die notwendige Kühlenergie um rund 30 Prozent im Sommer. In einem nächsten Schritt soll nun untersucht werden, wie die Massenproduktion skalieren könnte. heise.de

KI-Park Heilbronn – Ökosysteme wachsen nicht von alleine: Das millionenschwere Projekt soll Firmen aus dem In- und Ausland nach Heilbronn bringen. Die Region soll damit Teil einer europäischen Vernetzung werden, die international mithalten kann. Dafür darf Moritz Gräter den Acker des Gewerbegebiets Steinäcker im Norden Heilbronns in einen europaweit einzigartigen Innovationspark für Künstliche Intelligenz verwandeln. Mittlerweile sind die ersten Wohnungen im Park bezugsfertig. Der KI-Park soll bis 2026 fertig sein, bis dahin werden Flächen im Zukunftspark Wohlgelegen vorübergehend genutzt. stimme.de

Autonomes Fahren – Künstliche Intelligenz lernt vom Menschen: Experten gehen davon aus, dass Autonomes Fahren den Verkehr sicherer machen wird. Denn die Technik lässt sich nicht ablenken, ihre Reaktionszeit ist nicht von der Tagesform abhängig, und autonome Fahrzeuge könnten miteinande, sowie mit einer intelligenten Infrastruktur kommunizieren. Im Rahmen des Forschungsprojektes Proreta5, einem Projekt der Firma Continental war „das Forschungsfahrzeug in der Lage, autonom dem Straßenverlauf mit einem vordefinierten Ziel zu folgen und dabei auf andere Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Fahrradfahrer und weitere Fahrzeuge – zu reagieren“. Bei einem simulierten Sensorausfall, der die fehlende Erkennung eines Objekts zur Folge hatte, führte das Fahrzeug zusätzlich eine Notbremsung durch, sagte Kerstin Schill, Leiterin der Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik der Universität Bremen. Das war möglich, weil es den Forschenden gelungen ist, neue Algorithmen zu entwickeln. Dabei dient der Mensch als Vorbild weil er in komplizierten Situation die wichtigen Informationen herausfiltert. Im Detail hat die Arbeitsgruppe Kognitive Neuroinformatik Methoden untersucht, mit denen es der künstlichen Intelligenz leichter gelingt, Objekt und Hindernisse in der Umgebung zu erkennen. Parallel haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Kameradaten ausgewertet, um die menschliche Aufmerksamkeitssteuerung besser analysieren zu können. ingenieur.de

Banken im Kampf um Effizienz und Kunden: KI-basierte Prüfsysteme für Kreditrisiken und andere Prozesse können Banken einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern. Doch viele Geldinstitute zögern noch bei der notwendigen Investition, denn sie setzen weiterhin einen Schwerpunkt auf die persönliche Interaktion mit dem Kunden. Dabei hat KI durchaus seine Vorteile, denn sie kann dem Kunden maßgeschneiderte Angebote unterbreiten. Umfragen bestätigen, dass Finanzinstitute durchaus die Notwendigkeit und das Potenzial von Künstlicher Intelligenz für einen effizienten Betrieb sehen. Und doch sind sie bei der digitalen Transformation zögerlich. Neben der grundsätzlichen Technologieskepsis bestimmt vor allem ein nicht zu unterschätzender Faktor diese Unsicherheit: Intransparenz. der-bank-blog.de

IOT-TICKER

Satelliteninternet Starlink jetzt auch bis in den hohen Norden verfügbar: Menschen, die im hohen Norden wohnen, konnten bisher zum Teil noch nicht die Dienste von Starlink als Internet-Provider in Anspruch nehmen. Dank Laserverbindungen und der Übertragung durch Satelliten ist das Satelliteninternet Starlink nun auch im hohen Norden Amerikas und Europas verfügbar, unter anderem im US-Bundesstaat Alaska, Kanada, Norwegen, Finnland, Schweden und auf der Inselgruppe Spitzbergen. Im nordkanadischen Territorium Nunavut ist die Freude über die Ankunft groß, berichtet Nunavut News. Starlink sei mit Abstand am besten, zitiert das Onlinemagazin eine Nutzerin. https://www.heise.de/news/Satelliteninternet-Starlink-jetzt-auch-bis-in-den-hohen-Norden-verfuegbar-7348757.html

Langsames Internet nervt viele Beschäftigte: Laut einer YouGov Umfrage verlieren deutsche Arbeitnehmer im Durchschnitt 46 Minuten ihrer Arbeitszeit pro Woche aufgrund langsamer Internet-Verbindungen. Bei den Betroffenen nerven mit 39 Prozent am häufigsten bandbreitenintensive Anwendungen wie Videokonferenzen, mit 26 Prozent sind Downloads betroffen. Von allen befragten Büroangestellten geben 85 Prozent an, dass sie Arbeitszeit durch Verzögerungen bei der beruflichen Internetnutzung verlieren. https://www.golem.de/news/de-cix-langsames-internet-nervt-viele-beschaeftigte-2211-169963.html

Nach 25 Jahren – „RP Online“ wird zu „Rheinische Post“: Die Rheinische Post nimmt damit nicht nur eine Namensänderung vor, sondern möchte ihren Internet-Auftritt mehr an die Printausgabe anpassen. Die beiden Marken „RP Online“ und „Rheinische Post“ standen lange Zeit auch für eine redaktionelle Trennung von Print und Online. Diese bestehe „seit geraumer Zeit in dieser trennscharfen Form nicht mehr“, schreibt der Verlag. Auch optisch sollen beide Medien eine Einheit werden. Die überarbeite Website soll übersichtlicher und aufgeräumter sein. meedia.de

Auch beim Online-Shoppen wird gespart: Zwar werden die Zahlen der Online-Shopper in den nächsten Tagen aufgrund des Black Fridays und des Cyber Mondays sicherlich steigen. Aber wegen der Inflation werden die Konsumenten bei Neuerwerbungen auch im Internet sparsamer. Laut einer Umfrage von Bitkom gaben mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten an, sich aktuell sorgfältiger zu überlegen, was sie eigentlich brauchen, bevor sie den Kauf-Button drücken. Fast ebenso viele (64 Prozent) achten vermehrt auf Rabattaktionen und Sonderangebote. Fast die Hälfte der Online-Shopper gab an, generell weniger einzukaufen. Vor einem Kauf vergleichen 40 Prozent verstärkt online Preise der Produkte, für die sie sich interessieren. rtl.de

BLOCKCHAIN-TICKER

strong>Bitcoin-Miner – Verkaufsdruck nimmt zu: Nach der Pleite der FTX-Cryptobörse sind viele Bitcoin-Miner dazu gezwungen, ihre Reserven zu verkaufen. Der Verkauf stieg um 400 Prozent in den letzte drei Wochen. Der Bitcoin-Kurs war zuvor auf ein Zweijahrestief gefallen. Eine signifikante Erholung ist noch nicht in Sicht. Wie die Recherchen von JP Morgan zeigen, belaufen sich die Kosten pro geschürften Bitcoin aktuell auf rund 15.000 Dollar. Bei einem Kurs zwischen 15.500 und 16.000 Dollar bleibt so nur ein sehr geringer Gewinn. t3n.de

FTX-Schriftzug soll von Basketballarena in Miami verschwinden: Während es dem Unternehmen noch gut ging, wurden zwischen FTX und mehreren Vereinen Sponsoringverträge geschlossen. So auch zwischen den US-Basketballteam von Miami Heat. Nun hat der Bezirk Miami-Dade ein US-Gericht um die sofortige Erlaubnis gebeten, den Vertrag über die Namensrechte mit FTX, der gerade angelaufen war, zu beenden und die Marke von der Arena zu entfernen. FTX hatte auch einen Vertrag mit Mercedes für die Formel 1 abgeschlossen. Mercedes hat das FTX-Logo bereits von seinen Rennwagen entfernt. spiegel.de

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Michael Duttlinger über das Kryptowertpapierregister: In unserem REFuture Hauptstadtstudio Interview spricht Michael Duttlinger, CEO & Founder von Cashlink über die Vision von Cashlink und die Chance der Blockchain-Technologie durch das eWpG in Bezug auf die dezentrale Registerführung. youtube.com

Bitpanda erhält BaFin-Lizenz für Kryptoverwahrgeschäft: Die Wiener Kryptobörse kann mit der BaFin-Lizenz zur Verwahrung und dem Eigenhandel von Kryptowerten ab sofort seine Dienstleistungen rund um das Kryptoverwahrgeschäft auch für in Deutschland ansässige Personen anbieten und ihre gesamte Produktpalette vermarkten. Die mit 9 Mrd. US-Dollar bewertete Digitalbank N26, mit der Bitpanda eine Partnerschaft hat, kann ihre Krypto-Dienste in Deutschland ebenfalls einführen. de.cointelegraph.com

New York verbietet Bitcoin-Mining mit fossilen Energien: Bitcoin mit seinem „Proof of Work“ Verfahren verbraucht wesentlich mehr Energie, als Kryptowährungen wie Ethereum, das mit dem wesentlich energiesparenderen „Proof of Stake“ Verfahren arbeiten. In New York wurde nun ein ein zweijähriges Krypto-Mining-Verbot für jene Anlagen ausgesprochen, die mit fossilen Energien „Proof of Work“ betreiben – was unter anderem auch Bitcoin betrifft. Zwar gibt es auch andere Krypto-Assets wie Dogecoin, die auf Proof of Work laufen, sie sind aber mit Abstand nicht so relevant wie BTC selbst. Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke dürfen weiterhin Strom für Mining-Anlagen liefern, während kalorische Kraftwerke dies nur mehr für Rechenzentren tun dürfen, die Blockchains auf „Proof of Stake“-Basis rechnen – also etwa Ethereum. Der Grund ist, dass der Verbrauch durch Kraftwerke, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten, eingeschränkt werden soll. trendingtopics.eu

SAFETY-AND-SERCURITY-TICKER

Warnung vor Fakeshops im Internet: Die Polizei und die Verbraucherzentrale warnen im Zusammenhang mit dem Black Friday und Cyber Monday vor Fakeshops im Internet. Diese seien „auf den ersten Blick schwer zu erkennen“, da sie professionell wirkten und viele Informationen wie ein Impressum, Geschäftsbedingungen und Kontaktmöglichkeiten enthielten, teilten die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz mit. Vor allem wenn die Angebote zu günstig aussehen, als seien sie wahr, sollte man vorsichtig sein. Neben dem Diebstahl der Onlinebanking-Anmeldedaten werden oft betrügerische E-Mails verschickt, die den Original-Benachrichtigungen der Paketdienste DHL, DPD, UPS oder Hermes „zum Verwechseln ähnlich sehen“. Darin werden Betroffene aufgefordert, Zahlungen zur Begleichung angeblicher Versandkosten zu leisten. tagesschau.de

Cybertrading – Kriminelle „Milton Group“ verursacht Schaden in Milliardenhöhe: Gegen die Gruppe, die Opfer um Milliarden betrogen hatte, wurde seit Jahren ermittelt. Nun gelang den Behörden in einer konzertierten Aktion ein Schlag gegen die Milton Group: Zeitgleich durchgeführte Operationen seien demnach am 8. November in Georgien, Nordmazedonien, Albanien, Bulgarien und der Ukraine durchgeführt worden. Dabei sei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt und fünf Tatverdächtige festgenommen worden. Es sind „Vermögensarreste in zweistelliger Millionenhöhe erwirkt“ und Konten, Bargeld, Bitcoin-Wallets und „anderen Wertgegenständen“ beschlagnahmt worden. heise.de

Überwachung – EuGH erklärt Vorratsdatenspeicherung in Bulgarien für rechtswidrig: Bulgarien hatte 2015 eine Pflicht für Telekommunikationsanbieter zum sechsmonatigen Aufbewahren von Verbindungs- und Standortdaten verfügt. Diese ist laut dem Europäischen Gerichtshof rechtswidrig. Das Gericht sagte aus, dass die E-Privacy-Richtlinie nationalen Rechtsvorschriften entgegensteht, „die zur Bekämpfung der schweren Kriminalität und zur Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit präventiv eine allgemeine und undifferenzierte Speicherung von Verkehrs- und Standortdaten vorsehen“. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass der bulgarische Gesetzgeber die Speicherdauer verkürzt und eine Reihe von Garantien rund um die Speicherung und den Zugang zu den einschlägigen Informationen eingeführt habe. heise.de

Ransomware als professionelle Dienstleitung aus dem Darknet: Im Darknet gibt es nicht nur die neuen Versionen von Schadsoftware sondern auch Ransomware as a Service (RaaS) bei der User auch ohne Kenntnisse über die Software jemanden für die Erpressung als Dienstleistung mieten können. Der Vorteil für Angreifer: Sie bekommen einen Anteil des Lösegeldes, führen die Attacke aber nicht selbst aus. Dass RaaS-Nutzer vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bevorzugen, liegt nicht nur an der oft schwachen Cyber Security in kleineren Unternehmen. Es geht auch darum, möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen – bei großen Betrieben ist das kaum möglich. Die Entwicklung von Ransomware wird immer vielfältiger und besonders das Modell RaaS verbreitet sich rasant, da keine besonderen Kenntnisse nötig sind, um Kriminalität als Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. security-insider.de

SMARTLIFE-TICKER

Kein Scherz – rezepte.lol-App verspricht sicheres Teilen des E-Rezepts: Nachdem auch die Kassenärztliche Vereinigung in Schleswig-Holstein aus der Testphase des E-Rezeptes ausgestiegen war, haben zwei Gematik-Mitarbeiter eine App entwickelt, die ein sicheres Teilen des E-Rezeptes ermöglich soll. Mit der Android-App Rezepte.lol können Versicherte E-Rezepte einscannen, importieren und diese speichern. Zusätzlich macht sie jetzt auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beim Teilen des E-Rezepts möglich. Mit „Sicher teilen“ werden alle zur Verfügung stehenden Rezeptinformationen verschlüsselt auf einen Server geladen und die Person erhält einen Link, der geteilt werden kann. Er lässt sich nur mit der App öffnen und ist nur kurzzeitig gültig. https://www.heise.de/news/Kein-Scherz-rezepte-lol-App-verspricht-sicheres-Teilen-des-E-Rezept-Tokens-7350221.html

App auf Rezept – Wogegen Ärzte sie aufschreiben und warum es nicht mehr gibt: Laut dem eHealth-Monitor von MC Kinney nutzen immer mehr Patienten Apps auf Rezept. Im ersten Halbjahr 2022 gab es demzufolge 62.000 Verschreibungen für 33 zugelassene, digitale Gesundheitsanwendungen. Die Apps können zum Beispiel bei psychologischen Probleme helfen oder bei Rauchentwöhnung und Übergewicht. Vor allem die Anforderungen an den Datenschutz sowie der Nachweis, dass die App einen Mehrwert bietet, stellen die Hersteller vor Herausforderungen. Der Zulassungsweg und die Prüfung durch das BfArM stellt für viele eine Hürde dar, somit ist der Übergang aufgrund der hohen Anforderungen in die Regelversorgung nicht leicht. Auch die Zahl der Videosprechstunden hat – sehr wahrscheinlich durch die Corona-Pandemie – stark zugenommen. Während 2019 noch weniger als 3.000 Videosprechstunden durchgeführt wurden, betrug die Zahl laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung im ersten Halbjahr 2020 noch 1,4 Millionen – dem stehen rund 180 Millionen persönliche Arzt-Patienten-Kontakte gegenüber. https://www.heise.de/news/eHealth-Aerzte-verschreiben-haeufiger-digitale-Gesundheitsanwendungen-7348870.html

Smart-TV Android Apps müssen 2023 App Bundles sein Google kündigt an, dass ab Mai nächsten Jahres alle Google TV und Android TV Apps von APKs auf App Bundles umgestellt werden müssen, APK Dateien sind nicht mehr erlaubt. Die Gründe dafür sind relativ einfach: Dem Nutzer fehlt der Speicherplatz. Bundles verbrauchen deutlich weniger Speicherplatz als APKs. Ein großer Vorteil bei den Fernsehern, die im Vergleich zu Smartphones wesentlich weniger Speicherplatz anbieten. Durch das Bündeln verbrauchen installierte Apps somit etwa 20 % weniger Speicherplatz als APKs. smarthomeassistent.de

Datenwächter für vernetzte Fahrzeuge – Autos sollen keine Geheimnisse haben: Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat sich erneut in die Jahre alte Debatte eingebracht, wer auf die sensiblen Daten aus vernetzten Fahrzeugen zugreifen darf und schlägt einen „Mobilitätsdatenwächter“ vor. Momentan landen Daten wie zur Funktionsweise der eingebauten Technik, zum Fahrverhalten und den zurückgelegten Wegen bei den Herstellern. Ein geforderter Mobilitätsdatenwächter soll Datentreuhänder und Autorisierungsstelle in einem sein, der Regeln für die Hersteller fixiert und für mehr Transparenz sorgt. Nutzer könnten ihre Verarbeitung von Daten durch den Hersteller oder die Weitergabe an Außenstehende beliebig oft erteilen und auch widerrufen, heißt es in dem Papier. heise.de

ANGEZÄHLT

FTX: Gründer Sam Bankman-Fried soll 300 Millionen Dollar an Investorengeldern eingesteckt und für eigene Zwecke verwendet haben. Im Oktober 2021 hatten Bankman-Fried und FTX 420 Millionen Euro von Investoren erhalten. businessinsider.de

ZITAT DER WOCHE

„Kann mich erinnern, dass Musk mich mitten in der Nacht anrief und anschrie“

Ex-Siemenschef Joe Kaeser. Er machte während seiner Zeit an der Konzernspitze auch mit Tesla-Chef Elon Musk Geschäfte und sagte in einem OMR-Podcast, die Gespräche zwischen ihm und Musk seien nicht immer freundlich abgelaufen. businessinsider.de

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ZULETZT

Wie Behörden, Medien und NGOs Mastodon für sich entdecken: Nach dem Chaos, das bei Twitter herrscht suchen viele Nutzer nach Alternativen und landen dabei auch vermehrt bei Mastadon, einem Nachrichtendienst deutschen Ursprungs, der noch bis vor kurzem ein paar Hunderttausend Nutzer hatte, mittlerweile aber circa 7 Millionen User. Darunter sind auch viele Prominente, NGOs und Behörden, die bei dem dezentralen Open Source Netzwerk angekommen sind. So sind hier zum Beispiel zum Beispiel das Wirtschaftsministerium seit November, das Innen– und das Außenministerium seit Oktober, das Bildungsministerium seit März und weitere Behörden auf Bundes- und Landesebene zu finden. Ob die neue Geschäftigkeit auf Mastodon nachhaltig ist, kann niemand seriös vorhersagen. Es hängt sicher auch davon ab, was von Twitter übrig bleibt, wenn Macho-Milliardär Musk damit fertig ist. netzpolitik.org

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