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Elon Musk will Twitter doch kaufen, EU erlaubt nur noch USB-C Ladekabel für den Verkauf, Deutschland braucht mehr Informatikstudenten
Digi-Briefing in der Kalenderwoche x, 2022
kuratiert von

TOP NEWS

Elon Musk schwurbelt von mysteriöser „X-App“, die aus Twitter entsteht: Elon Musk hat seine Meinung geändert. Nun beabsichtigt er Twitter für 44 Milliarden doch zu übernehmen, gleichzeitig kündigt er eine „X-App“ an, die aus Twitter entstehen soll. Für den Kauf scheint zu sprechen, dass seine Anwälte wohl kaum einen Ausweg sehen, den bereits vertraglich eingegangenen Verpflichtungen vor Gericht noch entgegen zu entkommen. Zur App sagte er „Der Kauf von Twitter ist ein Beschleuniger für die Entwicklung von X, der App für alles“. Es wird vermutet, dass die App eine westliche Version der chinesischen „WeChat“-App ist. Als Messenger gestartet vereinte WeChat mit der Zeit immer mehr Funktionen in sich: Social Media, Banking, Einkaufen, sogar ausweisen kann man sich mit der App. futurezone.at

Einheitliches Ladekabel in EU kommt: Die EU hat nun beschlossen, dass innerhalb der EU ab 2024 nur noch Geräte wie Mobiltelefone, Tablets und Kameras verkauft werden dürfen, für die ein USB-C-Ladekabel gebraucht wird. Grund dafür ist, dass Anschaffungen von Kabeln einer Sorte reichen sollen, um mehrere Geräte zu betreiben. Die Regelung zielt vor allem auf Apple, das für seine Geräte den Kauf eines speziellen Lightning-Kabels erforderte. Durch die neue Regelung sollen Anschaffungen in Höhe von 250 Millionen Euro pro Jahr vermieden werden. Sie betrifft auch E-Reader, Ohrstöpsel und andere Technologien, was bedeutet, dass neben Apple auch Samsung, Huawei und andere Gerätehersteller betroffen sein werden, kommentierten Analysten. zdf.de

OECD-Bildungsbericht: Zu wenig Informatikstudenten in Deutschland: Der Bericht verdeutlicht, dass es angesichts des hohen Bedarfs an ausgebildeten Informatikern in der Wirtschaft nicht genügend Informatikstudenten gibt die, sobald sie ihr Studium beendet haben, freie Stellen übernehmen könnten. Der Anteil an Informatikstudenten liegt nur bei 7 Prozent der Studienanfänger. Karin Prien, Bildungsministerin in Schleswig-Holstein fordert deswegen ein Pflichtfach Informatik in der Schule. Laut OECD-Bericht beginnen ein Viertel aller Abiturienten und Abiturientinnen in Deutschland, und damit die meisten, ein Studium im Bereich Wirtschaft, Verwaltung und Recht. Die Studie deckt zudem auf, dass es zwar viele Ausbildungsplätze gibt, aber gleichzeitig viele Jugendliche, die keinen Arbeitsplatz bekommen. rnd.de

USA: Mit aller Kraft raus aus Silicon Desert: Momentan gibt es eine Auseinandersetzung zwischen China und die US im Bereich der IT. Dafür braucht die USA qualifizierte Arbeiter und vor allem die Technologie. Aufgrund der Lieferkettenprobleme gab es vor allem bei den Halbleitern in letzter Zeit große Probleme. Mikrochips stecken in Telefonen, Computern, Kühlschränken, Autos, und ebenfalls amerikanischen Waffensystemen. Der Anteil an der Chiproduktion von ehemals 37 Prozent am Weltmarkt ist auf 12 Prozent geschrumpft. Im August hat Präsident Biden nun den CHIPS Act unterzeichnet, ein milliardenschweres Investitionspaket, an dem Demokraten und Republikaner gemeinsam gearbeitet haben und bei dem es unter anderem darum geht, die Produktion von Chips wieder mehr in den USA anzusiedeln und der China wirtschaftlich wie militärisch auf Abstand halten soll. tagesschau.de

AI-TICKER

KI-gestütztes Werkzeug soll Fake News erkennen: Ein offen konzipiertes Online-Werkzeug namens „defalsif-AI“ wurde von Wissenschaftlern eines Konsortiums um das Austrian Institute of Technology entwickelt. Sie soll mithilfe von KI dazu betragen, Falschinformationen zu erkennen, sie nimmt dem Menschen aber keine Entscheidungen ab. Zum Verifizieren von digitalen und multimedialen Inhalten lädt man Videos, Fotos, Texte und ähnliches auf einer Onlineplattform hoch oder gibt dort eine Webadresse ein. Das Programm sucht dann nach technischen Anhaltspunkten für Desinformation oder Manipulation. „Wir haben das Tool zukunftssicher konzipiert, um laufend weitere Analysemethoden und Komponenten hinzufügen zu können und das Werkzeug auf diese Weise stets weiterzuentwickeln“ sagte Martin Boyer, Projektleiter und Senior Research Engineer am AIT Austrian Institute of Technology im Center for Digital Safety & Security. heise.de

Künstliche Intelligenz erkennt Herz-Kreis­lauf-Risiko in Fotos vom Augen­hintergrund: Der Augenhintergrund ist der einzige Bereich des Körpers, an dem Arterien und Venen direkt sicht­bar sind und auf nicht-invasive Weise untersucht werden können. Aus diesem Grund werden von Ärzten hier direkt Risiken im Herz- Kreislaufbereich direkt erkannt, was aber eine zeitaufwendige Prozedur ist und nur selten gemacht wird. Nun ist es mit Algorithmen möglich, denn hier ist Zeit kein Kostenfaktor und das Programm ist in der Lage, nach der Untersuchung konkrete Risikovorhersagen zu erstellen. Bei den am meisten gefährdeten Personen erreichte der sogenannte “Framingham Risk Score“ in einer Studie die besseren Vorhersage­werte. aerzteblatt.de

Industrielle Produktion mit KI optimieren: Forschende des KIT und der Fraunhofer Gesellschaft wollen bisher noch unausgereifte Prozesse in der industriellen Produktion mithilfe von KI verbessern und direkt im laufenden Betrieb übernehmen. Dadurch können Markteinführungsprozesse verkürzt und Geld gespart werden. Die Forschungsgruppe „KI-basierte Methodik für die schnelle Ertüchtigung unreifer Produktionsprozesse“ will es Unternehmen leichter machen, neue Produktionsprozesse in Feldern wie Leichtbau oder Elektromobilität zukünftig schneller zu durchdringen, gezielt zu verändern oder anzupassen. Dabei soll die KI Empfehlungen geben, wie der Prozess verbessert werden kann. all-electronics.de

Mehr Transparenz für KI-Modelle und Datensätze: Bei der Entwicklung von KI stehen die Entwickler oft vor der Aufgabe, auch ethische Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Das ist problematisch, denn schon bei der Datenschutzverordnung gab es schon Kritik: Verbraucher, Betroffene und zivilgesellschaftliche Gruppen haben sich über die relativ langsame und unzureichende Durchsetzung der Verordnung beschwert. Bei der KI sind vor einiger Zeit „Model Cards“ und „Data Sheets“ in der Forschungsgemeinschaft für maschinelles Lernen entstanden, die eine gewisse Standardisierung und ein besseres Verständnis der Entwicklung von Modellen ermöglichen. Die entstehenden Daten sind für Data Scientists wichtig, die bei der Modellentwicklung zusammenarbeiten und Datensätze nach ethischen Kriterien wiederverwenden wollen. elektroniknet.de

IOT-TICKER

Tesla gibt Ultraschallsensoren und Parkfunktionen auf: Zugunsten des Kamerasystems Tesla Vision will Tesla auf Ultraschallsensoren verzichten und kündigt an, weitere Funktionen vorübergehend zu streichen. Tesla geht offensichtlich davon aus, dass Tesla Vision die Funktion übernimmt, die die Sensoren vorher ausgeführt haben. Tesla hatte schon letztes Jahr angekündigt, keine Radarsensoren mehr zu verbauen. Der Verzicht auf die Ultraschallsensoren beim Model 3 und Model Y führt zu zeitweiligen Funktionseinschränkungen. https://www.golem.de/news/kamerasystem-tesla-gibt-ultraschallsensoren-und-parkfunktionen-auf-2210-168718.html

Pilze sammeln im Herbst: Experten warnen vor Apps zur Bestimmung: Herbstzeit bedeutet auch gleichzeitig es ist Saison für Pilze. Wer im Wald Pilze sucht und Unterstützung bei den gefundenen Pilzen braucht, könnte die neu im Trend befindlichen Bestimmungs-Apps für Pilze benutzen. Doch Experten warnen davor und weisen darauf hin, dass ein Photo allein nicht genügt, um einen Pilz zu bestimmen, denn viele Giftpilze sehen Speisepilzen sehr ähnlich. https://www.heise.de/news/Pilze-sammeln-im-Herbst-Experten-warnen-vor-Apps-zur-Bestimmung-7283015.html

YouTube: 4K- und 8K-Auflösungen eventuell bald kostenpflichtig: Laut Informationen des Magazins „Hifi“ soll YouTube momentan erproben, Videos mit 4k- und 8k-Auflösungen nur noch zahlenden Kunden anzubieten. Schon jetzt gibt es in Deutschland mit YouTube Premium auch ein kostenpflichtiges Abonnement für 11,99 Euro im Monat, das eine werbefreie Nutzung des Dienstes ermöglicht. Mittlerweile können einige Nutzer diese hochauflösenden Videos nicht mehr starten und werden auf dieses Angebot hingewiesen, wenn sie die Videos ansehen wollen. Gerüchten zufolge, ist der Zulauf an zahlenden Kunden bisher noch nicht sehr ergiebig. Diese Einschränkung würde für Premium-Abonnenten ein weiteres, exklusives Angebot bedeuten. Es gibt mittlerweile erste negative Reaktionen auf diese Tests. hifi.de

Bega, Eltako, Oventrop und Viessmann gründen Joint Venture: Die Firmen haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Dach der DBT Digital Building Technology die IoT-Plattform Wibutler weiterzuentwickeln. Ziel der Unternehmen ist es, den europäischen IoT-Industriestandard in diesem Bereich zu setzen. Die Plattform ist dazu in der Lage, Systeme der technischen Gebäudeausrüstung anhand der gängigsten Kommunikationstechnologien miteinander zu verbinden, heißt es weiter. Dies geschehe entlang aller Gewerke und Gebäudetypen. industry-of-things.de

BLOCKCHAIN-TICKER

Bitcoin gilt aufgrund des Stromverbrauchs als „Digitales Rohöl“: Bisher war Bitcoin die meistbenutzte Kryptowährung der Welt gefolgt von Ethereum. Ethereum selbst hatte vor kurzen auf das wesentlich energiesparendere „Proof of Stake“-Verfahren umgestellt, während Bitcoin immer noch „Proof of work“ benutzt, ein Verfahren das fast so viel Energie verbraucht, wie die Gewinnung von Erdöl. Das zeigt eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht wurde. Der Stromverbrauch pro Jahr ist für Bitcoins höher als der eines ganzen Landes wie Österreich oder der Schweiz. Dafür werden zum großen Teil noch fossile Energien benutzt. Dadurch sorgt der Bitcoin teils für mehr Schäden, als er selbst wert ist. nau.ch

Kein gutes Jahr: Blockchain Solana zum vierten Mal komplett ausgefallen: Ein falsch konfigurierter Knoten hat am letzten Wochenende für den Totalausfall des Solana-Netzwerks gesorgt. Das war mittlerweile schon der vierte Ausfall in diesem Jahr. Dabei war Solana eigentlich mit einem hohen Anspruch angetreten: Es will skalierbarer sein als Ethereum und Bitcoin. Es will niedrige Transaktionsgebühren sichern und es will eine beachtliche Performance zeigen. Die Zuverlässigkeit, ein weiterer wichtiger Faktor, scheint aber nicht gegeben zu sein, denn auch wenn die Schwierigkeiten von außen in Form von Sabotage geschehen wären, hätte Solana in dem Fall ein Sicherheitsproblem. t3n.de

EU verschärft Krypto-Verbot gegen Russland: Im Bereich der Krypto-Vermögenswerte hat der Europäische Rat eine Verschärfung gegenüber Russland durchgeführt, die im achten Sanktionspaket der EU enthalten ist. Bisher war es russischen Staatsbürgern noch erlaubt, Krypto-Dienstleistungen in der EU in Anspruch zu nehmen, wenn sich die Vermögenswerte auf weniger als 10.000 Euro belaufen. Diese Ausnahmeregelung wird mit dem neuen Sanktionspaket endgültig beendet. Russen dürfen aufgrund der Regelung keine Kryptodienstleistungen angeboten werden. Schon im fünften Santionspaket war dies damit begründet worden, dass Russen keine Gelegenheit haben „ihr Vermögen in der EU zu lagern“. blockchainwelt.de

Vermögensverwaltungsriese BlackRock lanciert börsengehandelten Blockchain-Technologie-Fonds (ETFs) in Europa: Der Schwerpunkt des Fonds liegt auf den wichtigsten Unternehmen der Branche: Coinbase, Galaxy Digital und Marathon Digital. In den USA existiert ein ähnlicher Fonds. BlackRocks Produktstratege Omar Mufti: „Wir glauben an die zunehmende Relevanz digitaler Vermögenswerte und der Blockchain-Technologie für unsere Kunden, denn die Anwendungsfälle nehmen ständig an Umfang, Größe und Komplexität zu.“ Die neuen Angebote machen klar, dass BlackRock sein Geschäft im Bereich der Kryptowährungen ausbauen möchte. news-krypto.de

SAFETY-AND-SERCURITY-TICKER

Gesundheitsnetz: CCC-Hacker entschlüsselt sicheren Speicher von TI-Konnektor: Der Hacker Fluepke hat es geschafft, Daten in das Gesundheitsnetz der Gematik GmbH zu schicken. Dafür hat er einen Konnektor – einen besonders sicheren Router der Firma Secunet – analysiert und das Betriebssystem des Konnektors in einer virtuellen Maschine zum Laufen gebracht. Der gelungene Versuch ist Teil einer Sicherheitsüberprüfung des Systems, bei der Schwachstellen aufgedeckt werden sollen. Fluepke selbst betont, dass er lediglich den Secunet-Konnektor entschlüsselt, aber die TI nicht angegriffen hat. Dies ist lediglich mit einer auf einen Arzt angemeldeten SMC-B und einem entsprechenden VPN-Zugangsdienst möglich. heise.de

Backdoor in Windows-Logo versteckt: Schon harmlos aussehende Bitmap-Bilder wie das Windows-Logo können Hackern einen Zugang zum Computersystem durch eine Backrohr ermöglichen. Eine Hackergruppe namens Wichitty Gang hat bei Angriffen auf Regierungen von zwei Ländern im Nahen Osten sowie die Börse eines afrikanischen Landes Steganografie verwendet, um Schadsoftware über harmlos aussehende Bitmaps nachzuladen. Der Code war in einem alten Windows-Log versteckt. Ein DLL-Loader auf dem infizierten System lädt das Bild aus einem GitHub-Repository und entpackt die darin enthaltene Schadsoftware mit einem XOR-Key. heise.de

Mexikanische Armee steht nach Hackerangriff „nackt“ da: Eine internationale Aktivistengruppe namens „Guacamaya“ drang in das Computersystem des Verteidigungsministeriums (Sedena) ein und gewann durch den Hack Zugang zu 4,1 Millionen Militärdokumenten. „Sie haben sich die Tatsache zunutze gemacht, dass sie in der Armee eine Änderung des Informationssystems vornehmen, wie mir ein General sagte. Deshalb sind die Hacker Profis, sie dringen in das System ein und nehmen alle Informationen heraus“, sagte der mexikanische Präsident Andres Manuel López Obrador. Er betonte aber, dass die Sicherheit des Landes gewährleistet sei. Die Aktivistengruppe kämpft gegen Ungerechtigkeiten und erhebt generell kein Lösegeld. In Mexiko hat der Hack Forderungen nach einem Cybersicherheitsgesetz lauter werden lassen. https://www.heise.de/news/Mexikanische-Armee-steht-nach-Hackerangriff-nackt-da-7282860.html

Microsoft warnt: Angriffe mit Linkedin und präparierter Open-Source-Software: Laut Microsoft soll die staatliche Hackergruppe Zinc – auch Lazarus genannt – gezielt LinkedIn Benutzer angreifen und sie anschließend zur Installation von um Schadfunktionen erweiterte Open-Source-Programme überreden. Die Angreifer geben vor, Personalvermittler zu sein und versuchen, mit der Zeit, das Vertrauen der Benutzer zu gewinnen und Schadsoftware herunterzuladen. https://www.golem.de/news/microsoft-warnt-angriffe-mit-linkedin-und-praeparierter-open-source-software-2209-168641.html

SMARTLIFE-TICKER

Google investiert in App-Store-Alternative für Metas VR-Brillen: Parallel zum bevorstehenden Start der Meta-Quest-VR-Brillen hat Google mit seinem Venture-Programm 12 Millionen Dollar in das Startup Side Quest investiert, dass eine eigenständige Software rund um Metas Quest-VR-Brillen anbietet. Der alternative Quest Store wurde unter anderem von Oculus-Mitbegründer Palmer Luckey unterstützt. Die Alternativplattform, die nicht monetarisiert wurde, soll dabei helfen, die App-Lab-Listen besser auffindbar zu machen – genauso wie Software zum Cloud-PC-VR-Streaming und VR-Mods von klassischen PC-Spielen. Zusätzlich zur Finanzierung zog Google-Ventures-Partner M. G. Siegler in den Vorstand von Side Quest. t3n.de

Sprach-Barrierefreiheit für Sprachassistenten: Big Tech tut sich zusammen: Gleich mehrere große Konzerne – Amazon, Apple, Google, Meta und Microsoft – arbeiten gemeinsam mit der Universität von Illinois an einem Projekt für mehr Barrierefreiheit im Bereich Sprache. Ziel ist es, auch Menschen mit Sprachbehinderungen die Chance zu geben, mit Sprachassistenten zu arbeiten. Der am Projekt mitarbeitende Professor Mark Hasegawa-Johnson hierzu: „Sprachsteuerungen sollten für jeden verfügbar sein, auch für Menschen mit Behinderungen.“ Das Projekt wird von Stiftungen unterstützt, die sich mit den jeweiligen Krankheiten beschäftigen. Momentan werden Sprach-Spenden gesucht, die den großen Bereich der Sprach-Diversitäten abbilden können. heise.de

Berlin hat laut UN die beste digitale Verwaltung der Welt: Der Senat weiß von nichts: Der Berliner Senat wurde vor kurzem durch einen Artikel des Tagesspiegels überrascht, der enthielt, dass Berlin den Spitzenplatz in der als „United Nations E-Government Survey“ bekannten Untersuchung der UN bekommen hat. Dies verwunderte umso mehr, weil in Berlin das lange Warten auf einen digitalen Pass bekannt ist, Deutschland allgemein in der digitalen Verwaltung hinterherhinkt und oft Probleme bei der Geschwindigkeit und dem generellen Angebot von Internet hat. In dem Dokument der UN werden die ausgewählten Städte in fünf Kategorien bewertet. Berlins Verwaltung liegt in den Kategorien „Institutioneller Rahmen“, „Bereitstellung von Inhalten“ und „Engagement“ auf Platz eins. In den Feldern „Bereitstellung für Dienstleistungen“ und „Technologie“ jeweils auf Platz vier. Damit erreicht das Berliner E-Government mit fast 98 Prozent den höchsten Durchschnittswert aller Städte. Doch haben die Mitarbeiter der UN einen „digitalen“ Berliner Behördengang offensichtlich nie praktisch getestet. Die Vorhergehensweise der Erhebung geschah aus der Ferne. berliner-zeitung.de

Hype um Smart Citys – Die Stadt ist kein Computer: Die smarte Stadt ist ein großes Ziel für viele Technologiekonzerne. Smarte Beleuchtung, ­Parksysteme, Entsorgungsmanagement sind nur einige Elemente, mit denen sich Städte ausstatten wollen, das Interesse an Smart Cities besteht also auf beiden Seiten. Im Idealfall, so vermitteln es die Unternehmen, kann der Stadtplaner dank der gesammelten Daten auf seinem Bildschirm sehen, wo es Schwierigkeiten gibt und wo nachjustiert werden sollte. Das Problem ist das Problem, dass die Unternehmen ausmachen, das aber eventuell keines für die Städte ist beziehungsweise – die örtlichen Behörden sehen andere Probleme. Cisco etwa bietet „Lösungsangebote“ für Parksysteme und definiert die Parkplatzsuche als Problem. Dass aber möglicherweise nicht Parkplätze, sondern Autos das Problem in Städten sind, wird in den Fertiglösungen ignoriert. Die Gefahr einer Privatisierung und Entpolitisierung der Prozesse ist gegeben. „Störungen“ aller Art sind die Regel in einer Stadt und wer glaubt, man könne das einfach so wegprogrammieren, hat von Urbanität nicht viel verstanden. taz.de

ANGEZÄHLT

Google hat in den letzten 10 Jahren aufgrund des Urheberrechts fast 6 Milliarden Links gelöscht. Die Links wurden von insgesamt 326.575 Rechteinhabern gemeldet. Betroffen sind 4.041.845 separate Domainnamen. Unter den Seiten waren viele Fake-Repräsentationen – wie die vom Weißen Haus oder dem FBI. Auch wenn die Häufigkeit der gemeldeten Links abgenommen hat löscht Google weiterhin täglich circa 1 Millionen Links und Google arbeitet enger mit den Rechteinhabern zusammen. golem.de

ZITAT DER WOCHE

„Intel macht weiterhin Fortschritte bei der Herstellung von Silizium-Spin-Qubits mit seiner eigenen Transistor-Fertigungstechnologie“

James Clarke, Chef des Quanten-Hardware-Bereichs bei Intel. Die Firma hatte einen wichtigen Meilenstein erreicht, um Quantenchips in größerem Ausmaß herstellen zu können. In der Forschungs- und Entwicklungsfabrik im US-Bundesstaat Oregon sei es Intel Labs und der Components-Research-Abteilung des Konzerns gelungen, eine außergewöhnliche Ausbeute an Quantenpunkt-Arrays zu erzielen. t3n.de

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Nach Shopping-Exzessen: „Ich wette, niemand kann meine Klarna-Schulden toppen“: Tiktok hat schon für einige kuriose Wettbewerbe und Trends gesorgt. Einer der neueren ist zudem gefährlich. Hier überbieten sich die Kinder und Jugendlichen unter dem Hashtag #klarnaschulden darin, immer höhere Klarna-Schuldenübersichten auf TikTok zu veröffentlichen. Das kann nicht nur die Kaufsucht fördern, sondern auch bei den Eltern für unangenehme Überraschungen sorgen, wenn die Käufe immer größere Schulden der Familie verursachen. welt.de

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