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Belgischer König entschuldigt sich für Kolonialzeit, Papst verschiebt Afrika-Reise, Ausweisung somalischer Flüchtlinge aus Großbritannien rückt näher
African Edition in der Kalenderwoche 24, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

NACHRICHTEN

Belgischer König entschuldigt sich für Kolonialzeit im Kongo. Bei seinem Resuch in Kongo hat der belgische König Phillipe im dortigen Parlament „tiefes Bedauern“ über die Kolonialherrschaft geäußert. Sie sei auf Ausbeutung ausgerichtet gewesen und habe den Kongolesen eine ungerechtfertigte und paternalistische, von Diskriminierung und Rassismus geprägte Lebensform aufgezwungen, führte er in Kinshasa aus. Er hatte schon vorher in einem Schreiben sein Bedauern ausgedrückt, aber noch keine Entschuldigung formuliert. Belgien war von 1885 bis 1908 Kolonialmacht in dem Land. deutschlandfunk.de

Papst verschiebt Afrika-Reise: Die geplante Reise von Papst Franziskus wird aus gesundheitlichen Gründen verschoben. Der Papst wollte den Kongo und Südsudan im Juli besuchen. Aufgrund von Knieprobleme muss die Reise nun verschoben werden, ein neuer Termin steht noch nicht fest. br.de

Ausweisung von somalischen Asylanten aus Großbritannien rückt näher: Kurz vor den ersten Abflüge prüfen die britischen Gerichte in letzter Minute Einsprüche gegen den Plan der Regierung, Migranten, die illegal im Vereinigten Königreich angekommen sind, nach Ruanda zu schicken. Ein erster Flug mit etwa 30 von ihnen ist für heute geplant, vier Tage nachdem ein Einspruch von Flüchtlingsverbänden gescheitert war. Die Kläger, darunter die Vereine Care4Calais und Detention Action, haben jedoch Berufung eingelegt, die am Montag verhandelt werden sollte. Zu den Klägern gehört auch die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes PCS, zu deren Mitgliedern auch Zollbeamte gehören, die die Abschiebungen durchführen sollen. Vergangenes Jahr waren mehr als 28.000 Migranten und Geflüchtete über dem Ärmelkanal nach Großbritannien gekommen. Aus Sicht Großbritanniens halten sich die Flüchtlinge illegal im Land auf, weil sie schon in der EU Adsly hätten beantragen sollen. africanews.com

Biontech will nach Afrika expandieren: Das Mainzer Unternehmen Biontech will nach Afrika expandieren und eine Fabrik in Kigali, Ruanda eröffnen. Biontech möchte in dem Wer nach Fertigstellung den Corona-Impfstoff auch produzieren. Biontech plant in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Land und der Afrikanischen Union, Container zum Bau der Fabriken ebenfalls an Senegal und gegebenenfalls Südafrika zu liefern. Ab 2023 soll die Produktion des Impfstoffes beginnen. ariva.de

Deutsche Firma liefert Transportdrohnen nach Afrika: Zur Verbesserung der Versorgung mit Medikamenten will die hessischen Firma Wingcopter 12.000 kleine Lieferdrohnen nach Afrika entsenden. die Drohnen können bis zu 120 Kilogram an Medikamenten transportieren. Für eine industrielle Fertigung in höher Stück braucht die Firma nun Geld. Die Firma ist deswegen im Gespräch mit Investoren. welt.de

Umweltwissenschaftler Ernst-Ulrich von Weizsäcker fordert Rentensystem für Afrika: Statt Projekte zu finanzieren hat der Wissenschaftler Ernst-Ulrich von Weizsäcker die westlichen Industrienationen aufgefordert, einen großen Teil des Geldes in die Errichtung eines Rentensystems in Afrika zu investieren. Der Wissenschaftler sieht darin ein Mittel, den Kinderreichtum in den afrikanischen Staaten überflüssig zu machen. „Wenn wir das subventionieren, meinetwegen mit einem Drittel unserer gesamten Entwicklungshilfe, und dann auch unsere Freunde in Europa, den USA, England und Japan überzeugen, das Gleiche zu machen, dann ist das nach meiner Vermutung innerhalb einer Generation vorbei“ sagte der Wissenschaftler. augsburger-allgemeine.de

HINTERGRUND

Bessere Bedingungen für finanzielle Transaktionen schaffen: Die fehlende Infrastruktur ist das Haupthindernis für den innerafrikanischen Handel. Fortschritte in Bereichen wie dem Panafrikanischen Zahlungs- und Abrechnungssystem können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass mehr und bessere Verbindungen für den grenzüberschreitenden Warenverkehr und die Entwicklung der afrikanischen kontinentalen Freihandelszone erforderlich sind. Vor einem Jahr startet das Projekt einer pan-afrikanischen Finanzplattform. Es wird geschätzt, dass diese Plattform für finanziellen Transaktionen pro Jahr 5 Milliarden Euro an Transfergebühren spart. africanews.com

Schritte zu einer besser Ernährungssituation auf dem afrikanischen Kontinent: Damit Afrikas Selbstversorgung mit Lebensmitteln sich verbessert – Rohstoffe und fruchtbare Böden sind durchaus auf dem Kontinent vorhanden – bedarf es mehrerer Schritte: Das Prinzip der Brandrodung muss abgeschafft werden, denn die Böden werden dadurch ausgelaugt, Wasserresevoirs vor allem im südlichen Afrika sollten geschützt werden und mit Hilfe von technischen Innovationen sollte die Ertragsfähigkeit der landwirtschaftlichen Flächen erhöht werden. Zusätzlich sollte der Wegzug der jungen Bevölkerung hin zu den Städten gestoppt werden, denn diese könnten in der Landwirtschaft arbeiten und die Infrastruktur zum Transport der Güter braucht einen Verbesserung der Verkehrswege. Und ganz wichtig: Der Akzent muss mehr auf lokal hergestellte Lebensmittel gelegt werden. Eine Lieferung subventionierte Produkte aus Europa verhindert das. dw.com

Ukraine-Krieg hat enorme Auswirkungen auf Afrika: Die deutsche Kommunikationsmanagerin der NGO Human Rights Watch, Birgit Schwarz betonte in einem Interview, wie groß der negative Einfluss des Ukraine-Krieges auf den afrikanischen Kontinent ist. So sagte sie „Es stimmt auch, dass die afrikanischen Länder zu 40 Prozent Weizen aus der Ukraine und aus Russland importieren. Diese Importe fallen jetzt weg und das hat nicht nur zu einer Nahrungsmittel-Verknappung geführt, sondern auch zu enormen Preissteigerungen.“ Hungerkrisen verursachen Unruhen aber auch Flüchtlingsströme. Hierzu meinte Schwarz „Diese Hungerkrise könnte dazu führen, dass es weitere Migrationsströme gibt. Die UN spricht davon, wenn die Blockade nicht aufgehoben wird, dass es dann zu 1,4 Milliarden Flüchtlingen kommen könnte“. vaticannews.va

Hungersnot befördert Revolten in afrikanischen Staaten: Der Krieg in der Ukraine hat zur Folge, dass Transportwege für Grundnahrungsmittel wie Weizen in die afrikanischen Staaten versiegen. Das hat nicht nur Hungersnöte zur Folge sondern könnten auch zu politischen Unruhen in den betroffenen Ländern führen. Am stärksten sind nordafrikanische Länder betroffen, weil dort die Abhängigkeit von Getreideimporten aus der Ukraine und aus Russland am höchsten ist. Mehr als 80 Prozent der ostafrikanischen Weizennachfrage wird durch Importe abgedeckt. Bedingt durch Inflation und Hunger ist absehbar, dass neue Armutsrevolten oder Brot- und Weizenunruhen aufbrechen. heise.de

ANGEZÄHLT

Am Horn von Afrika nimmt die Zahl der Dürreflüchtlingen rapide zu. Nach Angaben der UN sind bis Ende Mai schon 805.000 Bewohner aus den Dörfern in Somalia geflohen. Im Mai alleine flohen 33.000 Somalier, das sind 28% mehr als im Vormonat April. In Somalia und anderes Staaten am Horn von Afrika sind vier Regenzeiten ausgeblieben. derstandard.de

ZITAT DER WOCHE

„Explosion der Kindersterblichkeit“

Rania Dagash, stellvertretende Unicef-Regionaldirektorin für das östliche und südliche Afrika über die Hungersnot am Horn von Afrika. Allein in Somalia benötigen schätzungsweise 386.000 schwer akut mangelernährte Kinder dringend eine Behandlung,. In den letzten 5 Monaten stieg die Zahl der lebensbedrohlich mangelernährten Kinder um 15 Prozent in dieser Region. unicef.de

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ZULETZT

Formel-1-Chef Stefano Domenicali drängt nach Afrika: Nachdem schon 24 Rennen dort stattgefunden hatten gab es seit 1993 hat auf dem afrikanischen Kontinent kein Formel 1 Rennen mehr. Das soll sich nun ändern. Schon 2023 soll es in Südafrika wieder einen Rennen geben. Laut einem Bericht will sich Domenicali um eine Rückkehr des früheren Grand-Prix-Standorts Kyalami bei Johannesburg bemühen. motorsport-total.com

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