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Afrika-Reise von Bundeskanzler Scholz, Somalia zeigt Parallelen zu Afghanistan, Kenias Präsident in Genf
African Edition in der Kalenderwoche 21, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

NACHRICHTEN

Kanzler auf Afrika-Reise – Scholz lotet Gas-Kooperation mit Senegal aus: Auf seiner ersten Afrika-Reise seit seinem Amtsantritt hat Bundeskanzler Olaf Scholz zusammen mit dem senegalesischen Präsidenten Macky Sall intensive Gespräche über eine Zusammenarbeit im Bereich der Gasförderung angekündigt. Es gebe sehr intensive Gespräche auf Expertenebene, sagte Scholz am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sall in Dakar. Der Senegal setzt große Hoffnungen in die Ausbeutung von Gas- und Ölfeldern, die in den vergangenen Jahren im Atlantik entdeckt wurden, und will dabei mit Mauretanien zusammenarbeiten. n-tv.de

Nach dem Triumph der Taliban droht dem Westen ein weiteres Fiasko im Bürgerkriegsland Somalia: Der Sieg der Taliban hat den Westen ernüchtert und frustriert, aber es gab auch andere Reaktionen in der Welt. Zum Beispiel in Somalia, wo Anhänger der Miliz al-Shabaab in Jubel ausbrachen. Die afrikanischen Dschihadisten, die am Horn von Afrika einen Gottesstaat errichten wollen, feierten den Triumph der Taliban. Er hat sie inspiriert, dem afghanischen Beispiel zu folgen. Leider ist dieses Szenario nicht ganz abwegig. Denn bei allen kulturellen und politischen Unterschieden, die beide Länder trennen, lassen sich doch Parallelen in der Frontstellung erkennen. sueddeutsche.de

Kenias Präsident spricht vor der Weltgesundheitsversammlung in Genf: Am Sonntag begann in Genf die erste persönliche WHO-Gesundheitsversammlung seit dem Ausbruch der Pandemie. Uhuru Kenyatta, dessen Land eines der 34 Mitglieder des Exekutivrats ist, forderte die Einkaufsorganisationen auf, der Beschaffung von lokal hergestellten Gesundheitsprodukten Vorrang einzuräumen. Der kenianische Präsident lobte den Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, für seine Führungsqualitäten in einer der „schwierigsten Phasen“ der WHO im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie. africanews.com

Afrikas rohstoffreiche Staaten wollen eigene Batterie-Lieferkette aufbauen: Kongo und Sambia wollen ihre Dominanz bei Batteriemetallen stärker ausspielen. Ziel ist eine Batteriefabrik auf dem Kontinent – womöglich mit Hilfe aus Deutschland. Die Demokratische Republik Kongo (DRK) ist weltgrößter Produzent von Kobalt, jenes Metalls, das die Industrie zur Herstellung von Hochleistungsbatterien so dringend braucht. handelsblatt.com

Tausende sterben, und niemand schaut hin. Äthiopien ist ein zerbrochenes Land: Äthiopien galt lange als der Stabilitätsanker Ostafrikas – bis zum Tigray-Krieg. magazin.nzz.ch

Warum Biden erneut Truppen nach Somalia schickt: Die Terrormiliz al-Shabaab fühlt sich durch den amerikanischen Abzug aus Afghanistan ermuntert, den Kampf am Horn von Afrika voranzutreiben. Die USA halten nun dagegen. sueddeutsche.de

Wasserstoff aus Afrika: Champagner des Energiewandels: Grüner Wasserstoff ist ein Energieträger der Zukunft. In Afrika sind gewaltige Anlagen geplant, um den weltweiten Energiehunger zu befriedigen. stuttgarter-nachrichten.de

Südafrikanische „Operation Dudula“ macht Jagd auf Ausländer: Die xenophobe Bürgerwehr will das Land von Einwanderern „befreien“ und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Von der Regierungspartei gibt es dafür wohlwollende Worte. derstandard.at

Widerlicher Rassismus-Vorfall an südafrikanischer Uni: Weißer Student pinkelt auf Schreibtisch von schwarzem Kommilitonen: Ein weißer Jura-Student ist mitten in der Nacht in das Zimmer eines schwarzen Kommilitonen gekommen, hat auf seinen Schreibtisch und seinen Laptop uriniert und sich herablassend geäußert. Der schwarze Student hat den Vorfall gefilmt und online gestellt – und seinen Mitstudenten angezeigt. rtl.de

Landesgrenzen zwischen Marokko und Spanien sind wieder geöffnet: Von Marokko kann man jetzt wieder zu Fuss nach Spanien gehen – die Grenzen um Melilla und Ceuta sind geöffnet. nau.ch

Wallfahrt: Tunesien empfängt tausende jüdische Pilger auf Ferieninsel Djerba: Israel und Tunesien unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Trotzdem durften nun Bürger des jüdischen Staates mit der einheimischen Gemeinde auf Djerba das Lag BaOmer-Fest feiern. spiegel.de

Uganda: Eine kleine Kirche gibt LGBTQ-Menschen ein Zuhause: In Uganda offen homosexuell zu leben, riskieren die wenigsten. Auch aus Angst vor der Polizei. Ausgerechnet eine christliche Kirche bietet Betroffenen einen Zufluchtsort. fr.de

HINTERGRUND

Experten: Ukraine-Krieg belastet Verhältnis zwischen Europa und Afrika: Der Ukraine-Krieg könnte nach Ansicht von Afrika-Experten das Verhältnis Europas zum Nachbarkontinent neu bestimmen. Bisher hätten europäische Reaktionen auf die Positionierung afrikanischer Staaten in dem Konflikt teils ein Ernstnehmen der südlichen Länder vermissen lassen, war die Einschätzung bei einem Diskussionsforum der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung Hessen in Frankfurt am Main. sonntagsblatt.de

Schwierige Sahel-Mission für Kanzler Scholz: Es ist ein Antrittsbesuch, der in turbulenten Zeiten so etwas wie Kontinuität vermitteln soll: Erst im Februar zwang der russische Angriffskrieg in der Ukraine Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, seine Afrikareise im Senegal vorzeitig abzubrechen – und genau hier nimmt nun Bundeskanzler Olaf Scholz den Faden wieder auf, gefolgt von Besuchen in den wichtigen Partnerländern Niger und Südafrika. Russland ist seither unterschwellig Thema bei allen außenpolitischen Unternehmungen der Bundesrepublik. dw.com

Mali isoliert sich selbst: International fährt die Übergangsregierung von Oberst Assimi Goita, die sich vor einem knappen Jahr mit einem „Putsch im Putsch“ die Macht sicherte, einen Kurs, der sie immer weiter in die Isolation führt. Insbesondere die massiven Sanktionen des westafrikanischen Wirtschaftsblocks ECOWAS treiben die Preise im Land in die Höhe. Weil die Übergangsregierung in Bamako und die ECOWAS unterschiedliche Vorstellungen haben zu Wegen zur Demokratisierung, bleiben die Grenzen geschlossen, der Handel ruht mit Ausnahme einiger grundlegender Produkte und Mali ist von den westafrikanischen Banken abgeschnitten. dw.com

Anhänger der Rivalen bekämpfen sich in Tripolis: Die Hoffnungen auf Frieden in Libyen waren vergeblich: In der Hauptstadt Tripolis kommt es zu Kämpfen zwischen beiden Lagern, die die Macht in dem Krisenland für sich beanspruchen. spiegel.de

ANGEZÄHLT

„Uns läuft die Zeit davon, wir brauchen Mittel, um Leben zu retten“. So lautet die Bilanz des UN-Generalsekretärs für humanitäre Angelegenheiten, Martin Griffiths, der auf die Notlage hingewiesen hat, in der sich die Regionen am Horn von Afrika befinden. Die Region wird von der schwersten Dürre seit 1981 heimgesucht: Derzeit sind 15.000.000 Menschen betroffen, aber es könnten bald 20.000.000 sein. vaticannews.va

ZITAT DER WOCHE

„Wir müssen zusammen Lösungen dafür finden, wie wir afrikanischen Ländern mehr finanziellen Spielraum geben können“

Die EU-Kommissarin für Internationale Verbindungen, Jutta Urpilainen, fordert neue Schuldenregeln für die afrikanischen Staaten. , sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Wir brauchen eine Neustrukturierung bei den Schulden. Das bisherige Verfahren dafür ist so kompliziert, dass viele Staaten davon nicht profitieren. Wir brauchen also eine neue, einfachere Herangehensweise bei der Umschuldung. presse-augsburg.de

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ZULETZT

Studenten aus dem Osten der DRK bauen Auto aus Abfallmaterial: In einer Fabrikhalle in Goma, im Osten der Demokratischen Republik Kongo, sind die Studenten an ihren Arbeitsplätzen beschäftigt. Sie befinden sich im 6. Jahr ihres Mechanikerstudiums am Institut für Technologie und Industrie. Nach zwei Jahren Arbeit haben sie ein Fahrzeug aus Abfallmaterial gebaut. Diese Leistung hat die Gruppe und ihren Lehrer mit Stolz erfüllt, und heute geht die Ausbildung weiter. Jedes Mal, wenn wir einen Automotor reparieren“, erklärt Crispin Muyalalo, ein Lehrer, „wenn es sich um ein Dieselfahrzeug handelt, überprüfen wir immer, ob die Einspritzpumpe funktioniert und stellen sicher, dass sie einen gleichmäßigen Durchfluss entsprechend den Daten der Einstellungen liefert.“ africanews.com

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