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Debatte um Hackbacks, Digitale Steuererklärung für Rentnern, KI analysiert Röntgenbild
Digi-Briefing in der Kalenderwoche 15, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

TOP NEWS

Russen informieren sich auf alternativen Wegen im Internet über den Ukraine-Krieg: Wer sich als Russe im eigenen Land über den Ukraine-Krieg informieren will, sieht sich einer Propaganda-Kampagne ausgesetzt und bekommt ein völlig, nicht der Wahrheit entsprechendes Bild von den Vorgängen in der Ukraine. Auch das Internet bietet nur spärliche Informationen, weil viele Websites und Social Media mittlerweile nicht mehr erreichbar sind. Eine Studie von des Netzwerkbetreiber und Internet-Dienste-Anbieter Cloudfare sieht eine Verschiebung der Verkehrsmuster im Internet. Dabei seien zwar die unmittelbar nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine durchgeführten Blockaden sichtbar. „Das ist aber nur die halbe Wahrheit“, schreibt Cloudflare-Gründer Matthew Prince. Mit Einführung dieser Maßnahmen scheinen viele russische Bürger auf andere Wege gewechselt zu haben, um die erhofften Informationen zu erhalten. Die in Russland am meisten im März heruntergeladene App sei demnach jene für den DNS-Dienst 1.1.1.1 von Cloudflare. Mit der Warp-Funktion der App lässt sich eine VPN-Verbindung zu dem Cloudflare-Netzwerk aufbauen, was nicht von Russland gefiltert wird. Darüber hinaus seien vor allem die DNS-Anfragen über die App für bestimmte Inhalte massiv gestiegen. So hätten sich die DNS-Anfragen für eine Nachrichtenseite aus den USA verfünffacht im Vergleich zu vor dem Krieg. Ähnliches beobachtete Cloudflare für Zeitungen aus Frankreich oder dem Vereinigten Königreich.
golem.de

AI-TICKER

Meta bremste kurzzeitig Diskussionen über Butscha: Facebooks Mutterfirma hatte im Kontext der Gräueltaten von Butscha zeitweise wichtige Schlagwörter gesperrt. Das Unternehmen macht seine Software dafür verantwortlich. Auf Facebook und Instagram waren für einen kurzen Zeitraum Hashtags gesperrt, unter denen Aufnahmen aus dem ukrainischen Butscha geteilt wurden. Als Beispiele führt die Nachrichtenagentur Reuters die englischsprachigen Begriffe #bucha und #buchamassacre an.
spiegel.de

Augenkontakt: Windows 11 erhält einen Datei-Explorer mit Tabs und eine KI, die in Videochats Augenkontakt herstellt. notebookcheck.com

Künstliche Intelligenz analysiert erstmals Röntgenbild ohne Radiologen: Ein KI-Tool hat erstmals Röntgenaufnahmen ohne Beteiligung eines Facharztes analysiert. Das litauische Unternehmen Oxipit hat ein Tool entwickelt, das mithilfe von künstlicher Intelligenz in der Lage ist, die Röntgenaufnahmen eines menschlichen Brustkorbs ohne Aufsicht eines Radiologen zu lesen. In der vergangenen Woche erhielt das Tool die behördliche Genehmigung für seinen Einsatz in der Europäischen Union. Das Tool namens ChestLink scannt Röntgenaufnahmen des Brustkorbs und versendet automatisch Patientenberichte über diejenigen, bei denen keine Anomalien erkennbar sind. Alle Bilder, die das Tool als potenziell problematisch kennzeichnet, werden zur Überprüfung an einen Radiologen gesendet. Da die meisten Röntgenaufnahmen in der Grundversorgung keinerlei Probleme aufdecken, könnte die Automatisierung des Prozesses für diese Scans die Arbeitsbelastung von Radiologen verringern.
t3n.de

SAFETY-AND-SERCURITY-TICKER

Nach SPD-Vorstoß: Grüne und FDP lehnen Hackbacks ab: Nachdem Bundesinnenministerin Nancy Faeser sogenannte „Hackbacks“ bei Cyberangriffen vorgeschlagen hatte, gab es Ablehnung seitens der Grünen und der FDP. Ein Hackback ist ein digitaler Gegenschlag nach einem Cyber- beziehungsweise Hackerangriff. Auf die Frage, ob Hackbacks nicht ausgeschlossen seien, hatte Faeser ursprünglich geantwortet: „Wir müssen solche Fragen pragmatisch und nicht ideologisch diskutieren. Vor allem müssen wir über aktive Maßnahmen nachdenken, die über die Aufklärung eines Angriffs hinausgehen.“ Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz dazu: „Jeder, der versteht, worum es technisch bei diesem Instrument geht, weiß, wie kompliziert und verfassungsrechtlich problematisch es wäre, wenn der Staat mit Militär oder Polizei im Internet die Integrität IT-technischer Systeme angreifen würde.“ Auch die FDP lehnte Hackbacks ab, FDP-Digitalpolitiker Maximilian Funke-Kaiser sagte, man müsse sich „breiter aufstellen“, aber verwies auf den Koalitionsvertrag, in dem steht: „Hackbacks lehnen wir als Mittel der Cyberabwehr grundsätzlich ab.“ golem.de

Cookie-Banner: Datenschützer fordert „Alles ablehnen“-Option bei Google. heise.de

Ursache für Angriffe auf KA-Sat gefunden: Viasat und SentinelOne haben Details zum Cyberangriff auf KA-Sat veröffentlicht, der hierzulande Windräder lahmlegte. Sie sehen eine Botnetz-Verbindung. Zehntausende Breitbandmodems, die bei einer Cyberattacke auf den US-Anbieter Viasat und sein KA-Sat-Netz für Satelliteninternet im Februar parallel zum bewaffneten Überfall Russlands auf die Ukraine außer Betrieb gesetzt wurden, sind laut der IT-Sicherheitsfirma SentinelOne Opfer einer Wiper-Malware geworden. Diese Art von Schadsoftware, mit der Daten auf einem infizierten Gerät dauerhaft unbrauchbar gemacht werden sollen, stehen demnach in Zusammenhang mit dem zerstörerischen, in Russland verorteten Botnetz VPNFilter. Durch den Vorfall, der offenbar vor allem Kunden in der Ukraine vom Satelliteninternet abschneiden sollte, wurde etwa auch in Deutschland als „Kollateralschaden“ der Betrieb von rund 5800 Enercon-Windkraftanlagen stark eingeschränkt. Zuvor waren Experten bereits davon ausgegangen, dass die Störungen nur durch einen Angriff auf das zentrale Network Operation Center (NOC) von Viasat erklärt werden könne. heise.de

SMARTLIFE-TICKER

Google zeigt Ampeln und Stoppzeichen in Maps an: Fast jeder, der ein Smartphone besitzt, hat sicherlich schon mal mit Hilfe von Google Maps versucht herauszufinden, wie er an ein bestimmtes Ziel gelangen kann. Google Maps besitzt dafür viele Funktionen und detaillierte Karten, die nun erweitert werden. Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag erklärt, werden künftig mehr Details zur aktuell befahrenen Straße in der Karte angezeigt. Ampeln und Stoppschilder beispielsweise werden künftig direkt in der Karte dargestellt, während die Navigation läuft. So können Fahrer rechtzeitig erkennen, wann sie stehenbleiben müssen. Auch sollen in einigen Fällen die Form und die Breite der Straße sowie Mittelinseln angezeigt werden, um die Übersicht zu verbessern. golem.de

Smartphone kündigt Briefe an: Offizielle Post-App zeigt, was der Briefträger morgen bringt. chip.de

„Einfach Elster“: Steuererklärung wird Rentnern erleichtert: Einfach Elster“ heißt das Angebot, mit dem Steuererklärungen ab dem Steuerjahr 2020 leichter abgeben werden können als bisher. Unter anderem profitieren der Benutzer damit vom elektronischen Datenabruf beim Finanzamt. Da Bescheinigungen der Rentenversicherung und der Krankenkassen dort bereits vorliegen, werden diese automatisch berücksichtigt und müssen also nicht mehr selbst eintragen werden. Ein weiterer Vorteil: „Einfach Elster“ führt anhand von Fragen Schritt für Schritt durch die Steuererklärung – ganz so, wie es auch viele kostenpflichtige Steuersoftwareprogramme tun. Zur Benutzung muss man sich zunächst unter www.einfach.elster.de registrieren, indem Geburtsdatum sowie die persönliche steuerliche Identifikationsnummer angeben werden. t-online.de

ANGEZÄHLT

Ab dem sogenannten „Patchday“ im April schließt Google 44 Sicherheitslücken in Android. Zahlreiche der gestopften Sicherheitslecks erlauben Angreifern, ihre Rechte im System auszuweiten, ohne dass es dabei zu Anfragen beim Benutzer käme oder eine Interaktion nötig sei. Vor allem Qualcomm war betroffen: 22 Fehler betrafen Qualcomm-SoCs. Davon stufte die Firma neun Lücken als kritisch ein, 14 stellen für Nutzer ein hohes Risiko dar. heise.de

ZITAT DER WOCHE

„Wir raten Ihnen dringend davon ab, auf Reisen zu gehen, oder – sofern Sie bereits unterwegs sind – nach anderen Reisemöglichkeiten zu suchen.“

Webseite der niederländischen Eisenbahn, nachdem durch eine Software-Panne ein System ausgefallen war, das die Einsatzplanung der Züge koordiniert und dabei Vorfälle wie aktuell notwendig werdende Umleitungen berücksichtigt. Der Zugverkehr brach zeitweise komplett zusammen. tagesschau.de

ZULETZT

Return to Monkey Island: Kultspiel „Monkey Island“ bekommt noch 2022 eine Fortsetzung. spiegel.de

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