Rubrik: New Work Journal

Flexible Arbeitsmodelle werden zunehmend beliebter und gelten als wichtige Bedingung, um Talente zu locken und zu halten. Allerdings hat die Mehrheit andere Nöte und Prioritäten. ​

Viele Unternehmen möchten gerne moderne Arbeitgeber sein – in der Realität leben sie jedoch in klassischen Organisationsmodellen ohne Dynamik. Unternehmer und Gründer Nils Tißen erklärt wie schwierig es ist, New Work tatsächlich zu leben – und wie es gelingen kann. ​

Mitarbeiterzufriedenheit ist ein ökonomischer Faktor für Unternehmen. Begeisterte Teams sind produktiver und generieren höhere Gewinne. Doch was begeistert Arbeitnehmer tatsächlich? Eine neue Studie gibt Aufschluss.

Arbeit ist ein zweifaches Vehikel für die soziale Marktwirtschaft: zum einen ist sie wesentlich für die soziale Mobilität, zum anderen schafft sie Austausch und Begegnung. Diese Funktionen können jedoch immer weniger erfüllen. ​

Die Art wie wir leben und arbeiten hat einen Einfluss darauf wie alt wir werden. Es gibt noch immer deutliche Unterschiede zwischen dem Bildungsstatus und den damit verbundenen Arbeitsbedingungen. Die Lücke in der Lebensdauer könnte sich jedoch durch die digitale Transformation stetig verkleinern. ​

Arbeitsminister Hubertus Heil stellte auf der Ergebniskonferenz zum Zukunftsdialog „Neue Arbeit, Neue Sicherheit“ Maßnahmen und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Sozialstaates und der Arbeitsmarktpolitik. Die Ideen entstanden im Dialog mit Bürgern. ​

Die Deutschen sind scheu beim Wechsel von Berufen. Das hat viel mit dem Ausbildungssystem und dem Verständnis von Karriere und Arbeit zu tun. Berufswechsel sollten jedoch im Angesicht der digitalen Transformation mehr Akzeptanz und Unterstützung finden. ​

Was der Wandel der Arbeitswelt bedeutet, wird häufig als „New Work“ ausgedrückt – doch steckt darin überhaupt Substanz? Nina Duda von der Innovation-Agentur Black Horse erklärte auf dem InnoFestival19, dass es sich dabei um mehr als nur ein hippes Buzzword handelt.​

Noch immer ist die Arbeitsorganisation an die klassische Fabrik angelegt. Dies war historisch wichtig für Wachstum und Effizienz, jedoch ist es heute notwendig neue Formen der Beschäftigung zu finden. ​

Die Suche nach Leidenschaft und Sinn im Beruf ist für viele Arbeitnehmer eine starke Motivation. Dennoch finden immer weniger Menschen ihre Berufung in sozialen Berufen. Eine Möglichkeit den Fachkräftemangel zu bremsen wäre die Wiedereinführung des Zivildienstes. ​

Die digitale Transformation bedroht viele Berufe. Für Arbeitnehmer werden Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen daher zunehmend wichtiger. Das Interesse an Qualifizierungsmaßnahmen ist jedoch gerade in den von der Digitalisierung bedrohten Berufsgruppen gering.

Die Rezession 2008 vernichtete Millionen von Jobs in den USA. Der Umgang mit der Arbeitslosigkeit birgt allerdings einige Lehren auch für deutsche Arbeitnehmer.​

Die Regionen sollten aufblühen, da Arbeit nicht mehr ortsgebunden ist – in den 1990-ern glaubten Experten, das Internet würde die ländlichen Gebiete stärken. Trotz des technologischen Fortschritts traf diese Prognose nicht ein. Arbeit braucht auch ein Umfeld um zu florieren.​

Die Beförderung ins mittlere Management ist eine besondere Form der Wertschätzung und des Vertrauens. Dieser Schritt kann jedoch dazu führen, dass Arbeitnehmer ihre Talente nicht mehr einsetzen und einen Job erledigen müssen, den sie niemals haben wollten. ​

Ein gutes Verhältnis zu den Kollegen ist für die meisten Arbeitnehmer wichtig. Doch welchen Einfluss haben die sozialen Beziehungen auf die Qualität der Arbeit? Freundschaften am Arbeitsplatz bringen nicht nur Vorteile. ​