Capital Beat TV

Unsere Newsletter

Unsere Newsletter

Jeden Dienstag liefern wir mit dem GreenMAG-Newsletter einen Überblick über die wichtigsten Themen zwischen Ökologie und Ökonomie.

Newsletter

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen, wöchentlichen Newsletter an:
Jeden Dienstag liefern wir mit dem GreenMAG-Newsletter einen Überblick über die wichtigsten Themen zwischen Ökologie und Ökonomie.

Newsletter

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen, wöchentlichen Newsletter an:
EU beschließt Verbrennerverbot, Habeck bei Energiekonferenz in Jordanien, Saudi Arabien will Ölpest verhindern
GreenMAG in der Kalenderwoche 24, 2022
kuratiert von Dietmar Sittek

NACHRICHTEN

EU einigt sich auf Verbrennerverbot: Mitte letzter Woche konnte sich die EU auf ein Verbrennerverbot ab dem Jahr 2035 einigen. Während die EVP-Fraktion die Maßnahme kritisch sei, sprach sich eine große Mehrheit es EU-Parlamentes dafür aus. 339 EU-Abgeordnete stimmten für das Verbot von Neuwagen mit Verbrenner ab 2035, bei 249 Nein-Stimmen und 24 Enthaltungen. „Eine ehrgeizige Überarbeitung der CO2-Normen ist ein entscheidendes Element zur Erreichung unserer Klimaziele“, freute sich Berichterstatter Jan Huitema (Renew). Verkehrsminister Volker Wissing lehnt das Verbot ab. So Teiler er mit, die Entscheidung „findet nicht unsere Zustimmung. Das Aus bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger einen harten Schritt.“ table.media

Ausweitung des EU-weiten Emissionshandels verhindert: Bei der Abstimmung ging es darum, ob der Handel mit CO2-Zertifikaten auf die Bereiche Verkehr und Gebäude ausgeweitet werden soll. Diesen Vorschlag hatte die EU-Kommission vergangenes Jahr als Teil des von der EU angestrebten Klimapakets „Fit for 55“ gemacht, mit dem die Europäische Union bis 2030 ihren CO2-Ausstoß um 55 Prozent verringern will. Sozialdemokraten und Grüne hatten gegen die Ausweitung gestimmt, weil sie ihnen nicht weit genug ging. web.de

Wirtschaftsminister Habeck bei Energiekonkferenz in Jordanien Die Energiekrise hat den Effekt, dass Staaten zusammenarbeiten, die vorher eher wenig bis gar keinen Kontakt hatten. Israel besitzt wenig Flächen um, wie gewünscht, den Anteil an Wind- und Solarenergie zu steigern Flächen, die es aber in Jordanien sehr wohl gibt. Eine Vereinbarung vom vergangenen November sieht nun vor, dass Jordanien die Flächen zur Verfügung stellt und Israel den Nachbarstaat dafür mit dem dringend benötigten Wasser versorgt. Bei der Energiekonferent in Jordanien ging es Wirtschaftsminister Habeck genau um solche konkreten Kooperationen. Denn nach Nutzung der entstehenden Energien vor Ort, könnte Energie auch nach Europa exportiert werden. „Wenn es möglich ist, hier in dieser sonnenreichen Region Strom zu produzieren und ihn nach Europa zu bringen über eine Kabelverbindung übers Mittelmeer“ oder wenn mit Hilfe von Sonnenenergie produzierter Wasserstoff nach Europa gebracht werden könne, „dann freue ich mich darüber sehr“, sagte Habeck. Bei der Konferenz wurde eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die Möglichkeiten dafür erkunden. dw.com

Meinungsänderung vor Jemen: Ölpest soll doch verhindert werden: Ein schon seit 2015 vor der jemenitischen Küste befindliches Tankerwrack FSO „Safer“ droht in nächster Zeit auseinanderzubrechen. Nachdem das Schiff lange Zeit als Ölreserve zur Verfügung stand, befindet sich immer noch genug Öl in dem Tanker, um eine große Umweltkatastrophe auszulösen. Die Ölmenge in dem Tanker beträgt in etwa das vierfache dessen was an Öl aus der Exxon Valdez ausgelaufen war. Ob etwas unternommen wird, eine drohenden Ölpest zu verhindern, war lange Zeit unklar. Saudi-Arabien will nun 10 Millionen Dollar über das King Salman Humanitarian Aid and Relief Center zur Verfügung stellen. spiegel.de

Bank Goldmann-Sachs unter Verdacht des Greenwashings Nachdem es auch schon bei anderen Geldinstituten Spekulationen über Greenwashing bei den ETF-Fonds gab, ist nun Goldman-Sachs unter Beobachtung der US Börsenaufsicht SAC. Konkret geht es um zwei Fonds, den Schwellenländeraktienfonds „Goldman Sachs ESG Emerging Markets Equity Fund“ und den internationalen Aktienfonds „Goldman Sachs International Equity ESG Fund“. Zusätzlich um ein Mandat auf US-Aktien mit ESG-Strategie. Insgesamt steckt in diesen Produkten GSAM zufolge ein Kundenvermögen von rund 725 Millionen US-Dollar. handelsblatt.com

Bundesregierung will Abstiegsregeln für Windräder lockern: Wenn es um die Erzeugung von Windenergie durch Windräder geht, gibt es immer mal wieder Streit. Anwohner möchten sie nicht direkt in der Nähe haben, bis vor kurzem gab es in Bayern noch eine Verordnung, die bewirkte, dass aufgrund des geforderten Mindesabstandes kaum Windenergie im Bundesland hergestellt werden konnte. Die Bundesregierung will nun Gehemigungsprozesse beschleunigen. Sie plant offenbar ein Gesetzespaket, mit dem der Ausbau der Windenergie erleichtert und die Abstandsregelungen der Länder abgeschwächt werden. Demnach sollen künftig rund zwei Prozent der Fläche Deutschlands für Windräder reserviert werden. zeit.de

HINTERGRUND

Mauer behindert Fauna und Flora in Polen: Aufgrund des hohen Flüchtlingsaufkommen an der Grenze Polens zu Weißrussland und des Ukraine-Krieges soll eine 200 Kilometer lange Stahl-Mauer auf der polnischen Seite errichtet werden, die Ende Juni fertiggestellt sein wird. Die Mauer teilt wertvolle Lebensräume und bedroht damit das ökologische Gleichgewicht in der bedeutsamen Naturregion: „Luchse, Elche, Wisente – alle überqueren permanent die Grenze“, sagt Anwohner Anton Wajrak. Wegen der Luchse ist er besonders besorgt: „Ich fürchte, die Mauer wird die hiesige Population zum Aussterben bringen“. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen wurde gewarnt: „Mit dem Bau der Mauer wird eine Barriere mit verheerenden Folgen geschaffen, die zu einer dauerhaften Unterbrechung der Verbindung der ökologischen Korridore auf nationaler und europäischer Ebene führt“, sagten polnische, führende Expertinnen und Experten des Landes aus allen Disziplinen der Naturwissenschaft. spektrum.de

Deutsche Richter besuchen Peru aufgrund einer Klage gegen RWE: Ein peruanischer Bauer klagt wegen der Gletscherschmelze in den Anden und daraus resultierenden Gefahren gegen RWE. Damit sich die zuständigen Richter einen Eindruck von der Lage vor Ort machen konnten, reisten sie nun in die Kleinstadt Huaraz in Peru. Mit ihnen zusammen reisten auch zahlreiche Sachverständige – vom Gericht, von RWE und von der Umweltorganisation Germanwatch, Eine Reise die zusammen mit dem anhängigen Prozess als „historisch“ angesehen wird. capital.de

Mini-Solaranlage drückt Kosten: Wer Energie günstig herstellen will braucht für sein Zuhause keine großen Anlagen, wenn er diesen zum Beispiel auf dem Dach nicht dafür besitzt. Selbst Mieter von Wohnungen können kompakte Photovoltaik-Anlagen installieren, so zum Beispiel Mini-Solaranlagen für Balkone. „Der Reiz dieser Geräte besteht darin, dass sie unkompliziert von Laien einzurichten und zu betreiben sind“, sagt Martin Brandis, Energieberater des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Die Unterstützung durch einen Fachbetrieb ist meist nicht erforderlich. n-tv.de

Designer konzipiert schwebende City aus Ballons: Es hört sich ungewöhnlich ab, ist aber praktisch und schafft Raum und besseres Klima – mit riesigen Ballons könnte die stetig steigende Hitze in Großstädten reduziert und gleichzeitig neue öffentliche Fläche geschaffen werden. Der Norweger Andreas Tjeldflaat hat solche Ballons konzipiert und „Oversky“ genannt. Eine künstliche Verschattung durch die Ballons soll den Effekt haben, dass Gebäude und Oberflächen sich nicht mehr so sehr erhitzen, einfallende Sonnenstrahlen sollen durch die weiße Oberfläche reflektiert werden. t3n.de

ANGEZÄHLT

Eine Hitzewelle hat Spanien erreicht und dort für Temperaturen um die 43 Grad gesorgt. Das liegt deutlich über den Durchschnittstemperaturen für Anfang Juni. Einigen Wettermodelle zufolge könnte die Hitze als Nächstes nach Deutschland kommen. rnd.de

ZITAT DER WOCHE

„überwiegend erfüllt“

So bezeichnet das Landesumweltamt Brandenburg die Berücksichtigung staatliche Auflagen zum Schutz vor Verunreinigungen und zum Naturschutz durch die Tesla-Fabrik in Grünheide. Eine Untersagung des Betriebes sei deswegen nicht notwendig. Insgesamt stellte das Landesumweltamt nur kleine Mängel fest, die leicht beseitigt werden könnten. tagesspiegel.de

WEITERE NEWSLETTER

Politbriefing: Habeck will schnell Vorschläge für schärferes Kartellrecht vorlegen + Scholz will Auswirkungen des Kriegs in Deutschland begrenzen + Historiker gehen von 6000 Missbrauchsopfern im Bistum Münster aus + Britische Regierung bringt einseitige Änderungen am Nordirland-Protokoll ins Parlament ein. politbriefing.de

African Edition: Belgischer König entschuldigt sich für Kolonialzeit + Papst verschiebt Afrika-Reise + Ausweisung somalischer Flüchtlinge aus Großbritannien rückt näher + Biontech will nach Afrika expandieren + Rentensystem für Afrika gefordert. african-edition.de

ZULETZT

Umweltverschmutzung: Wissenschaftler entdecken Superwürmer, die von Styropor leben können: Sogenannte „Superwürmer“, also Würmer, die in etwa dreimal so groß werden können wie zum Beispiel Mehlwürmer, sind in der Lage, Styropor als Nahrungsquelle zu benutzen. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass die Larven der Käferart Zophobas morio, dank der Mikroben in ihren Eingeweiden auf Polystyrolfutter überleben können. Die Käferlarven überlebten dank der Enzyme in ihren Eingeweiden auf einer reinen Styropor-Diät. t3n.de

Unsere Newsletter

Unsere Newsletter